Lawinenwarndienst Steiermark

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Veröffentlicht am 31.12.2025, 07:36:00


Gefahrenstufe

1900m
Lawinenproblem
Triebschnee
1900m


Vorsicht vor frischem Triebschnee

Oberhalb von 1900 m besteht mäßige Lawinengefahr. Mit Neuschnee und stürmischen Nordwestwind bildeten sich störanfällige Triebschneeablagerungen. Speziell hinter Rücken und Kämmen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden können diese durch einzelne Personen meist als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind bei ausreichenden Sichtbedingungen gut erkennbar. Oft wurden apere Flächen von etwas Schnee überdeckt, Vorsicht vor bestehender Verletzungsgefahr.

Schneedecke

Bis zu 15 cm Neuschnee fielen bei teils starkem Windeinfluss auf eine verharschte Altschneedecke. Vielerorts überdecken frische Triebschneeablagerungen weiche Schichten im Übergang zur Altschneeoberfläche. Die Verbindung zwischen Triebschnee und Altschnee ist schlecht. Schattseitig finden sich im Altschneefundament teilweise Schwachschichten aus kantigen Kristallen. Die Beschaffenheit und Mächtigkeit der Schneedecke variiert stark auf kleinem Raum. Oft existiert keine ausreichende Altschneedecke.

Tendenz

Am Abend des 31. und in der Silvesternacht fällt in den Staubereichen etwas Neuschnee. Am Neujahrstag gibt es eine leichte Wetterberuhigung, es wird in allen Lagen eine Spur milder. Frischer Triebschnee bleibt das Hauptproblem.


Gefahrenstufe

1900m
Lawinenproblem
Triebschnee
1900m


Vorsicht vor störanfälligen Triebschneepaketen

Die Lawinengefahr ist generell gering. Durch stürmischen Nordwestwind und etwas Neuschnee sind in höheren Lagen vereinzelt frische Triebschneelinsen entstanden, die schon durch geringe Zusatzbelastung als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Dies speziell hinter exponierten Rücken und Kämmen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind generell gut erkennbar. Meist überwiegt die Mitreiß- und Verletzungsgefahr gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Auf eine verharschte und oft inhomogene Altschneedecke wurde unter starkem Windeinfluss frischer Triebschnee abgelagert. Vielerorts wird eine aufbauend umgewandelte Oberfläche bzw. Oberflächenreif überdeckt. Die Verbindung zwischen der Triebschneeauflage und dem Altschnee ist schlecht. Die Beschaffenheit und Mächtigkeit der Schneedecke variiert stark auf kleinem Raum. Oft existiert keine ausreichende Altschneedecke.

Tendenz

Am Abend des 31. und in der Silvesternacht fällt in den nördlichen Staubereichen etwas Neuschnee. Am Neujahrstag wird es bei weniger Wind in allen Höhenlagen eine Spur milder. Störanfällige Triebschneebereiche bleiben vorerst das Hauptproblem.