
Gefahrenstufe
![]() | 1900m |
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Vorsicht vor frischem Triebschnee
Oberhalb von 1900 m besteht mäßige Lawinengefahr. Mit Neuschnee und stürmischen Nordwestwind bildeten sich störanfällige Triebschneeablagerungen. Speziell hinter Rücken und Kämmen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden können diese durch einzelne Personen meist als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind bei ausreichenden Sichtbedingungen gut erkennbar. Oft wurden apere Flächen von etwas Schnee überdeckt, Vorsicht vor bestehender Verletzungsgefahr.
Schneedecke
Bis zu 15 cm Neuschnee fielen bei teils starkem Windeinfluss auf eine verharschte Altschneedecke. Vielerorts überdecken frische Triebschneeablagerungen weiche Schichten im Übergang zur Altschneeoberfläche. Die Verbindung zwischen Triebschnee und Altschnee ist schlecht. Schattseitig finden sich im Altschneefundament teilweise Schwachschichten aus kantigen Kristallen. Die Beschaffenheit und Mächtigkeit der Schneedecke variiert stark auf kleinem Raum. Oft existiert keine ausreichende Altschneedecke.
Tendenz
Am Abend des 31. und in der Silvesternacht fällt in den Staubereichen etwas Neuschnee. Am Neujahrstag gibt es eine leichte Wetterberuhigung, es wird in allen Lagen eine Spur milder. Frischer Triebschnee bleibt das Hauptproblem.





