
Gefahrenstufe
![]() | Waldgrenze |
| ![]() |
| ![]() |

Mit Neuschnee und Wind Anstieg der Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze
Oberhalb der Waldgrenze besteht mäßige Lawinengefahr. Mit Neuschnee und teils stürmischen Nordwestwind entstehen frische Triebschneeablagerungen. Speziell hinter Rücken und Kämmen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden können diese stellenweise durch einzelne Personen gestört und als kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind bei ausreichenden Sichtbedingungen meist gut erkennbar. Apere Flächen werden von Neuschnee überdeckt, wodurch die Verletzungsgefahr schlecht erkennbar ist.
Schneedecke
Auf eine verharschte Altschneedecke fallen unter starkem Windeinfluss 5 - 15 cm Neuschnee, lokal auch mehr. Vielerorts wird eine aufbauend umgewandelte Oberfläche bzw. Oberflächenreif überdeckt. Die Verbindung zwischen der Triebschneeauflage und dem Altschnee ist schlecht. Schattseitig finden sich im Altschneefundament teilweise Schwachschichten aus kantigen Kristallen. In tieferen Lagen fällt der Schnee oft auf aperen Boden.
Tendenz
Am Silvestertag bleibt es weiterhin windig und kalt, entlang der Alpennordseite fallen erneut ein paar Zentimeter Neuschnee. Das Triebschneeproblem ist zu beachten!





