
Gefahrenstufe
![]() | 1900m |
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Frischen Triebschnee beachten
Oberhalb von 1900 m herrscht mäßige Lawinengefahr. Mit Neuschnee und stürmischem Westwind können weiterhin störanfällige Triebschneeablagerungen entstehen. Speziell hinter Rücken und Kämmen nördlicher, östlicher und südlicher Expositionen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden können diese durch einzelne Personen als kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind bei ausreichenden Sichtbedingungen gut erkennbar. Oft wurden apere Flächen von etwas Schnee überdeckt, Vorsicht vor bestehender Verletzungsgefahr.
Schneedecke
Die vorhandene Schneedecke ist vom starken Windeinfluss der letzten Tage geprägt. In der Silvesternacht können sich mit etwa 15 cm Neuschnee und anhaltend starkem Windeinfluss frische Triebschneeablagerungen bilden. Vielerorts überdecken sie weiche Schichten im Übergang zum Altschnee bzw. bereits vorhandene Triebschneepakete. Die Verbindung untereinander ist schlecht. Schattseitig finden sich im Altschneefundament teilweise Schwachschichten aus kantigen Kristallen. Die Beschaffenheit und Mächtigkeit der Schneedecke variiert stark auf kleinem Raum. Oft existiert keine ausreichende Altschneedecke.
Tendenz
Am Freitag sowie am kommenden Wochenende wird es mit neuerlicher Kaltluftzufuhr wieder sehr kalt, dazu bleibt es weiterhin windig. Voraussichtlich kommt aber kaum Neuschnee dazu. Mit Wind und kälte keine wesentliche Änderung der Lawinensituation, Triebschnee bleibt das Hauptproblem.





