Lawinenwarndienst Steiermark

Mittwoch, 4. Februar 2026

Veröffentlicht am 04.02.2026, 07:22:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Altschneeproblem! Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden in Nord- und Ostexpositionen!

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit mäßig beurteilt, darunter ist sie gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem in den Nord- und Ostexpositionen. Zudem konnten sich frische Triebschneelinsen in denselben Expositionen bilden, welche durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden können. Beim Durchbrechen in die schwache Altschneedecke sind Schneebrettlawinen mittlerer Größe möglich. Die Gefahrenbereiche befinden sich vor allem im Übergang von wenig zu mehr Schnee sowie hinter Geländekanten und im Einfahrtsbereich von Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind durch wenige Zentimeter Neuschnee teils schwer zu erkennen.

Schneedecke

Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich. Mit dem Südwind haben sich in nördlichen Expositionen dünne Triebschneelinsen gebildet. Diese überdecken eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen, die bis 2000 m hinauf teils aper sind. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt (Altschneeproblem!).

Tendenz

Mit dem Schneefall in der Nacht auf Donnerstag steigt die Lawinengefahr leicht an. Tagsüber gibt es bei windschwachen Verhältnissen noch einiges an Wolken und Nebel. Abgesehen von ein paar Schneeflocken ist mit keinem nennenswerten Neuschnee mehr zu rechnen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, in den Nord- und Ostexpositionen aber beständiges Altschneeproblem!

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Zudem sind mit dem starken Südwestwind frische Triebschneelinsen entstanden. Im Steilgelände können diese an wenigen Stellen ausgelöst werden. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber meist klein. Im Allgemeinen überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr der Verschüttungsgefahr. Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Dünne, frische Triebschneelinsen überdecken teilweise eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen, die bis 2000 m hinauf teils aper sind. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt (Altschneeproblem!).

Tendenz

Es ist mit keinem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen. In der Nacht auf Donnerstag fällt nur in den östlichen Nordalpen etwas Neuschnee, im Westen bleibt es meist niederschlagsfrei. Tagsüber gibt es bei windschwachen Verhältnissen noch einiges an Wolken und Nebel. Abgesehen von ein paar Schneeflocken wird kein nennenswerter Neuschnee erwartet.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, wenige Gefahrenstellen in den Expositionen Nord und Ost!

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen Stellen, vor allem in Lagen oberhalb der Waldgrenze, können in steilen Rinnen und Mulden Triebschneeansammlungen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Gefahrenstellen für Lawinen und vereiste Bereiche werden mit einer dünnen Neuschneeauflage überdeckt. In Höhenlagen unterhalb von 1500 m sind am Nachmittag mit eintretendem Regen kleine, nasse Rutsche nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Mit dem eintretenden Schneefall können kleine, ältere Triebschneeansammlungen oberhalb von 1500 m durch wenige Zentimeter Neuschnee überdeckt werden. Wo ein Schneedeckenfundament vorhanden ist (schattige Bereiche in den Hochlagen), schwächen kantige Schneekristalle die Stabilität der Schneedecke.

Tendenz

Mit dem Schneefall in der Nacht auf Donnerstag steigt die Lawinengefahr leicht an. Tagsüber gibt es bei windschwachen Verhältnissen noch einiges an Wolken und Nebel. Abgesehen von ein paar Schneeflocken ist mit keinem nennenswerten Neuschnee mehr zu rechnen.