Lawinenwarndienst Steiermark

Donnerstag, 5. Februar 2026

Veröffentlicht am 05.02.2026, 11:51:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze


15 bis 30 cm Neuschnee mit Wind auf schwacher Altschneedecke! Heikle Situation für Wintersport im freien Gelände!

15 bis 30 cm Neuschnee wurden unter mäßigem bis starkem Wind auf eine lockere Schneeoberfläche oder Oberflächenreif abgelagert. Mittelgroße Schneebrettlawinen können an einigen Stellen ausgelöst werden. Auch spontane Lawinen und Fernauslösungen sind möglich. Brüche können in den schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen. Die Gefahrenstellen sind kaum erkennbar und sollten defensiv beurteilt werden. Vorsicht insbesondere im Übergang von wenig zu viel Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen von Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Durch 15 bis 30 cm Neuschnee und mäßigen bis starken Wind haben sich frische Triebschneepakete gebildet, welche teilweise auf Oberflächenreif oder einer lockeren Schneeoberfläche abgelagert wurden. Brüche erfolgen meist am Übergang vom Neuschnee zur Altschneedecke oder innerhalb der Altschneedecke. Zwischen Schmelzkrusten besteht die Altschneedecke aus Tiefenreif und kantigen Formen.

Tendenz

Am Freitag gibt es ein kurzes Zwischenhoch mit einigen sonnigen Abschnitten. Am Nachmittag zieht es von Westen her wieder zu. Die Lawinengefahr sinkt leicht.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Altschneeproblem in Nord- und Ostsektoren, überdeckt von frischen Triebschnee!

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit mäßig beurteilt, darunter ist sie gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem in den Nord- und Ostexpositionen. Zudem konnten sich frische Triebschneelinsen bilden, welche durch geringe Zusatzbelastung als kleine Schneebrettlawine ausgelöst werden können. Beim Durchbrechen in die schwache Altschneedecke sind auch Schneebrettlawinen mittlerer Größe möglich. Die Gefahrenbereiche befinden sich vor allem im Übergang von wenig zu mehr Schnee sowie hinter Geländekanten und im Einfahrtsbereich von Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind durch wenige Zentimeter Neuschnee teils schwer zu erkennen.

Schneedecke

Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich. Durch einige Zentimeter Neuschnee und starken Wind haben sich frische Triebschneelinsen gebildet, welche teilweise auf Oberflächenreif oder einer lockeren Schneeoberfläche abgelagert wurden. Diese überdecken eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt (Altschneeproblem!).

Tendenz

Am Freitag gibt es ein kurzes Zwischenhoch mit einigen sonnigen Abschnitten. Am Nachmittag zieht es von Westen her wieder zu. Es wird keine Änderung der Lawinengefahr erwartet.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze


Frischer Triebschnee bildet Schneebrett auf schwacher Altschneedecke! Heikle Situation für Wintersport im freien Gelände!

Mit Neuschnee und starkem Wind werden frische Triebschneepakete, vor allem in westlichen, nördlichen und östlichen Expositionen auf eine lockere Schneeoberfläche oder Oberflächenreif abgelagert. Mittelgroße Schneebrettlawinen können an einigen Stellen ausgelöst werden. Brüche im frischen Triebschnee können in den schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen. In nördlichen und östlichen Expositionen sind im Altschnee auch Fernauslösungen möglich. Die Gefahrenstellen im Altschnee sind kaum erkennbar und sollten defensiv beurteilt werden. Vorsicht insbesondere im Übergang von wenig zu viel Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen von Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Die Schneedecke ist stark variabel und schneearme Bereiche wechseln mit beachtlichen Triebschneeansammlungen. Durch 10 bis 20 cm Neuschnee und mäßigen bis starken Wind haben sich frische Triebschneepakete gebildet, welche teilweise auf Oberflächenreif oder einer lockeren Schneeoberfläche abgelagert wurden. Brüche erfolgen meist nahe der Kruste, die den Übergang zur meist kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Unter dieser Kruste besteht die Altschneedecke aus Tiefenreif und kantigen Formen, die in schneereicheren Gebieten noch von weiteren Krusten durchzogen werden.

Tendenz

Am Freitag gibt es ein kurzes Zwischenhoch mit einigen sonnigen Abschnitten. Am Nachmittag zieht es von Westen her wieder zu. Es wird keine Änderung der Lawinengefahr erwartet.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, in den Nord- und Ostexpositionen aber beständiges Altschneeproblem!

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Zudem sind mit dem starken bis stürmischen Südwind frische Triebschneelinsen entstanden. Im Steilgelände können diese an wenigen Stellen ausgelöst werden. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber klein. Im Allgemeinen überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr der Verschüttungsgefahr. Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Dünne, frische Triebschneelinsen überdecken teilweise eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen, die bis 2000 m hinauf teils aper sind. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt (Altschneeproblem!).

Tendenz

Am Freitag gibt es ein kurzes Zwischenhoch mit einigen sonnigen Abschnitten. Am Nachmittag zieht es von Westen her wieder zu. In der Nacht auf Samstag ist im Nordwesten mit etwas Neuschnee zu rechnen. Am Freitag wird keine Änderung der Lawinengefahr erwartet.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, wenige Gefahrenstellen in den Expositionen Nord und Ost!

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen Stellen, vor allem in Lagen oberhalb der Waldgrenze, können in steilen Rinnen und Mulden Triebschneeansammlungen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Gefahrenstellen für Lawinen und vereiste Bereiche können mit einer dünnen Neuschneeauflage überdeckt werden. In Höhenlagen unterhalb von 1500 m sind kleine, nasse Rutsche nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Mit dem eintretenden Schneefall können kleine, ältere Triebschneeansammlungen oberhalb von 1500 m durch wenige Zentimeter Neuschnee überdeckt werden. Wo ein Schneedeckenfundament vorhanden ist (schattige Bereiche in den Hochlagen), schwächen kantige Schneekristalle die Stabilität der Schneedecke.

Tendenz

Am Freitag gibt es ein kurzes Zwischenhoch mit einigen sonnigen Abschnitten. Am Nachmittag zieht es von Westen her wieder zu. Es wird keine Änderung der Lawinengefahr erwartet.