Montag, 6. April 2026

Veröffentlicht am 05.04.2026, 17:44:00


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2000m


Lawinen können vereinzelt groß werden.

Die Lawinengefahr ist erheblich. Nassschnee ist das Hauptproblem. In allen Expositionen können sich vor allem in extrem steilem Gelände nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen von selbst lösen. An Steilhängen mit glattem Untergrund können sich Gleitschneelawinen lösen. Lawinenauslaufbereiche gilt es zu erkennen und zu meiden. Exponierte Verkehrs- und Wanderwege können getroffen werden. Zudem ist in den Hochlagen Altschnee zu beachten. In sehr steilen Hängen der Expositionen von Nordwest über Nord bis Ost können trockene Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Sie erreichen mittlere Größe.

Schneedecke

Über Nacht schreitet die Durchnässung der Schneedecke auch nordseitig voran. Die Neu- und Triebschneepakete der vergangenen beiden Wochen beinhalten oft Graupeleinlagerungen und liegen in höheren Lagen vor allem schattseitig zum Teil auf dünnen Schwachschichten im Bereich von Krusten. Die Schneedeckenbasis ist in hohen Lagen noch trocken und besteht hier oft aus kantigen Kristallen, weiter unten ist sie meist feucht oder nass.

Tendenz

Übergang zu Frühjahrsverhältnissen mit tageszeitlichem Anstieg der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2200m
Triebschnee
1800m


bereits ab den Morgenstunden erhebliche Lawinengefahr

Die Schneedecke ist bis in hohe Lagen durch fehlende Abstrahlung, teilweise Regen und milde Temperaturen geschwächt. Aus sehr steilem Gelände aller Expositionen sind nasse Rutsche und Lawinen zu erwarten. Solche können auch groß werden. An schneereicheren, steilen Grashängen sind auch Gleitschneelawinen möglich. Vorsicht unter Gleitschneerissen. Zudem sind mittlere Lawinenauslösungen durch Wintersportler im älteren Triebschnee sowie in hochgelegenen Schattenhängen im schwachen Altschnee möglich.

Schneedecke

Die Altschneedecke ist bis über 2000 m hinauf bereits in den Morgenstunden geschwächt. Untertags führen milde Temperaturen und Einstrahlung zur weiteren Durchfeuchtung und rasch zu einem weiteren Festigkeitsverlust. Oberhalb der Waldgrenzen sind ältere Trieschneeansammlungen teilweise noch störbar. Im hochgelegenen, schattseitigen Steilgelände weist die Altschneedecke teilweise noch ungünstige Zwischenschichten und ein schlechtes Fundament auf.

Tendenz

Tageszeitlicher Anstieg der Lawinengefahr.

FRÜHER

Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Nassschnee
2500m

SPÄTER

Gefahrenstufe

2500m
Lawinenproblem
Nassschnee
2500m
Altschnee
2200m

Bereits am Vormittag sind nasse Lawinen zu erwarten.

Die Lawinengefahr steigt im Tagesverlauf unterhalb von 2500 m von mäßig auf erheblich an. Kleine und mittlere, feuchte und nasse Lockerschneelawinen und Schneebretter sind in allen Expositionen unterhalb etwa 2500 m zu erwarten. Nasse Lawinen können auch durch Wintersportler ausgelöst werden. An typischen Hängen ist mit einigen, kleinen Gleitschneelawinen zu rechnen. An wenigen Stellen über 2200 m können zudem Schneebretter im Altschnee angesprochen werden, besonders an west- über nord- bis ostschauenden Hängen, hochalpin auch südseitig. Gefahrenstellen sind schwer erkennbar.

Schneedecke

Der Schnee an der Oberfläche ist oft von der Früh weg pappig bis nass, auch nordseitig bis etwa 2600 m ist der Schnee angefeuchtet. Reine Sonnenhänge sind bis weit hinauf (fast) isotherm und bis zum Boden feucht. In schattseitigen Hochlagen befinden sich in der Altschneedecke kantige Formen und Tiefenreif. Brüche erfolgen am ehesten an einer der obersten Krusten, und nur selten im bodennahen Schwimmschnee. Teilweise gleitet der Schnee auch am Boden ab.

Tendenz

Es stellt sich eine Frühjahrssituation mit Harschdeckel in der Früh und Firn im Tagesverlauf ein. Schattseitig bleibt das Altschneeproblem erhalten.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Mäßige Lawinengefahr: Spontane Nassschneelawinen sind weiterhin möglich!

Die Lawinengefahr wird mit mäßig beurteilt. Nasse Schneebrettlawinen können bereits unter geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Mit Regeneintrag sind auch spontane Nassschneelawinen möglich. Die Lawinen sind meist klein. In steilen Rinnen und Mulden können sie auch mittelgroß werden. Wechtenbrüche können spontane Lawinen auslösen.

Schneedecke

Durch die Abkühlung nimmt die Festigkeit der Schneedecke in höheren Lagen wieder etwas zu. In mittelhohen Lagen bleibt die Schneedecke feucht, in tiefen Lagen ist diese nass. Mit dem Regeneintrag können auch Schwachschichten zwischen dem gefestigten Triebschnee und der Altschneedecke in den Nordsektoren wieder störanfällig werden. Im Rax-Schneeberggebiet liegt unterhalb von 1400 m nur wenig Schnee.

Tendenz

Am Dienstag setzt sich wieder sonniges Bergwetter durch. Der Nordwestwind weht spürbar. Die Lawinengefahr ändert sich nur geringfügig.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2000m


Lawinen erreichen kleine und mittlere Größe.

Die Lawinengefahr ist mäßig. Nassschnee ist das Hauptproblem. In allen Expositionen können sich vor allem in extrem steilem Gelände nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen von selbst lösen. An Steilhängen mit glattem Untergrund können sich Gleitschneelawinen lösen. Lawinenauslaufbereiche gilt es zu erkennen und zu meiden. Zudem ist in den Hochlagen Altschnee zu beachten. In sehr steilen Hängen der Expositionen von Nordwest über Nord bis Ost können trockene Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Sie erreichen mittlere Größe.

Schneedecke

Über Nacht schreitet die Durchnässung der Schneedecke auch nordseitig voran. Die Neu- und Triebschneepakete der vergangenen beiden Wochen beinhalten oft Graupeleinlagerungen und liegen in höheren Lagen vor allem schattseitig zum Teil auf dünnen Schwachschichten im Bereich von Krusten. Die Schneedeckenbasis ist in hohen Lagen noch trocken und besteht hier oft aus kantigen Kristallen, weiter unten ist sie meist feucht oder nass.

Tendenz

Übergang zu Frühjahrsverhältnissen mit tageszeitlichem Anstieg der Lawinengefahr. Die Südseiten apern in mittleren Lagen wieder aus.

FRÜHER

Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Nassschnee

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2200m

Bereits am Vormittag sind nasse Lawinen zu erwarten.

Die Lawinengefahr ist mäßig. Kleine und mittlere nasse Lockerschneelawinen und Schneebretter sind in allen Expositionen zu erwarten, vor allem bei Regen am Vormittag oder Sonnenschein am Nachmittag. Nasse Lawinen können auch durch Wintersportler ausgelöst werden. An typischen Hängen ist mit kleinen Gleitschneelawinen zu rechnen. An wenigen Stellen über 2200 m können zudem Schneebretter im erweiterten Nordsektor im schwachen Altschnee angesprochen werden.

Schneedecke

Der Schnee an der Oberfläche ist oft von der Früh weg pappig bis nass. Reine Sonnenhänge sind bis weit hinauf (fast) isotherm und bis zum Boden feucht. In schattseitigen Hochlagen befinden sich in der Altschneedecke kantige Formen und Tiefenreif. Brüche oder das Abgleiten des Schnees erfolgen am ehesten an einer der obersten Krusten, und nur selten im bodennahen Schwimmschnee. An wenigen Stellen gleitet der Schnee auch am Boden ab.

Tendenz

Es stellt sich eine klassische Frühjahrssituation mit Harschdeckel und Firn ein.

FRÜHER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2000m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2000m

Spontane Nassschneelawinen zu erwarten!

Die Lawinengefahr wird generell als „mäßig“ eingestuft, steigt aber im Laufe des Tages ein wenig an. Mit der Sonneneinstrahlung nimmt ab Mittag die spontane Lawinenaktivität zu. Insbesondere sonnseitig sind mittelgroße und vereinzelt auch große nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen zu erwarten. Sonnseitig ist teilweise auch mit Gleitschneelawinen zu rechnen. In extrem steilen, schattigen Bereichen über 2000 m können vereinzelt auch noch kleine bis mittlegroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden (Altschneeproblem).

Schneedecke

Die Schneedecke ist in allen Lagen feucht, bzw. nass und kann auf glattem Untergrund zu gleiten beginnen. Neben Lockerschneelawinen sind auch spontane, nasse Schneebrettlawinen zu erwarten, da flüssiges Wasser in der Schneedecke ehemalige Schwachschichten im Altschnee reaktivieren kann. Nur in sehr schattigen Bereichen über 2000 m hat die Schneedecke noch Kältereserven und teilweise Schwachschichten im Altschnee.

Tendenz

Am Dienstag setzt sich wieder sonniges Bergwetter durch. Der Nordwestwind weht spürbar. Die Lawinengefahr ändert sich nur geringfügig.

FRÜHER

Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Nassschnee

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
1800m

Auf spontane Nassschneelawinen achten!

Die Lawinengefahr ist verbreitet mäßig. Im Steilgelände sind je nach vorhandener Schneemenge kleine bis mittlere spontane Nassschneelawinen (verstärkt bei Regen am Vormittag bzw. auch Sonnenschein am Nachmittag) zu erwarten und auf steilem glattem Untergrund einzelnen Gleitschneelawinen möglich. Ältere Triebschneeablagerungen können in den höheren Lagen vereinzelt bei großer Zusatzbelastung noch ausgelöst werden. Steilhänge, verfüllte steile Mulden und Rinnen sind diesbezüglich zu beachten.

Schneedecke

Die Schneedecke ist gesetzt, kann sich über Nacht durch deutlich sinkende Temperaturen in den höheren Lagen oberflächig verfestigen, ist im Inneren je nach Höhe und Exposition aber feucht bis nass. Leichter Regen am Vormittag, Sonne am Nachmittag führen aber zu weiterem Feuchtigkeitseintrag und Festigkeitsverlust der Schneedecke. Nur höhergelegen und vereinzelt sind lokale Schwachschichten vorhanden und in sehr hoch gelegenen nördlichen Bereichen ist das Schneedeckenfundament (Altschneeproblem) vereinzelt geschwächt.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung bei der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


nasse Lawinen sind die Hauptgefahr

Die Schneedecke ist durch fehlende Abstrahlung, teilweise Regen und milde Temperaturen geschwächt. Aus sehr steilem Gelände aller Expositionen sind nasse Rutsche und Lawinen mittlerer Größe möglich. An schneereicheren, steilen Grashängen sind auch Gleitschneelawinen möglich. Vorsicht unter Gleitschneerissen.

Schneedecke

Die Altschneedecke ist bis über 2000 m hinauf bereits in den Morgenstunden geschwächt. Untertags führen milde Temperaturen und Einstrahlung zur weiteren Durchfeuchtung und rasch zu einem weiteren Festigkeitsverlust.

Tendenz

Nasse Lawinen bleiben weiterhin die Hauptgefahr.

FRÜHER

Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m

SPÄTER

Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m
Nassschnee

Verwehter Schnee

Neuschnee und Verwehungen stellen die größte Gefahr dar. Die Schneedeckenstabilität ist vor allem an Hängen und in Schluchten reduziert, wo die Neuschneemächtigkeit durch Schneeansammlungen größer ist. Neben dem Neuschnee können auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein lokales Problem darstellen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Eine mittlere Lawine kann durch eine große Strahlung ausgelöst werden, die insbesondere die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Der letzte Schneefall wurde von einem starken Nordwind begleitet, der den Schnee vielerorts bis zur alten Basis hinunterblies und in den leeseitigen Gebieten Schneeverwehungen verursachte. An einigen Stellen liegen diese auf einer Schicht aus Graupel, die eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupeln 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr. In der Altschneedecke sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee auf, die an axialen Hängen häufiger sind.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt ähnlich, wobei am Montag in der Tagesmitte und am Nachmittag noch einige spontan ausgelöste Lawinen aus ungebundenem Nassschnee zu erwarten sind. Am Dienstag wird es sonnig und warm.

FRÜHER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2000m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2000m

Spontane Nassschneelawinen zu erwarten!

Die Lawinengefahr steigt im Laufe des Tages von gering auf mäßig. Mit der Sonneneinstrahlung nimmt tagsüber die spontane Lawinenaktivität zu. Insbesondere sonnseitig sind kleine bis mittelgroße nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen zu erwarten. In extrem steilen, schattigen Bereichen über 2000 m können sehr vereinzelt auch noch kleine bis mittlegroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden (Altschneeproblem).

Schneedecke

Die Schneedecke ist in allen Lagen feucht, bzw. nass und kann auf glattem Untergrund zu gleiten beginnen. Nur in sehr schattigen Bereichen über 2000 m hat die Schneedecke noch Kältereserven und teilweise Schwachschichten im Altschnee. Generell liegt wenig Schnee und tiefere Lagen apern zunehmend aus.

Tendenz

Am Dienstag setzt sich wieder sonniges Bergwetter durch. Der Nordwestwind weht spürbar. Die Lawinengefahr ändert sich nur geringfügig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Verwehter Schnee

Die größte Gefahr geht von Schneeverwehungen aus. Die Schneedeckenstabilität wird vor allem an Hängen und in Schluchten verringert, wo die Neuschneedicke aufgrund von Schneeverwehungen größer ist.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Der letzte Schneefall brachte starke Nordwinde mit sich, die den Schnee oberhalb der Baumgrenze vielerorts bis zum Altschnee oder bis zum Boden verwehten und an den leeseitigen Hängen Schneeverwehungen bildeten. An einigen Stellen haben sich diese über einer Schicht aus abgeworfenem Graupel gebildet, die eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupeln 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.

FRÜHER

Gefahrenstufe


SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee

Im Tagesverlauf steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen an.

Die Lawinenverhältnisse sind nach einer klaren Nacht am Morgen meist günstig. Im Tagesverlauf steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen besonders an extrem steilen Sonnenhängen an. Nasse Lawinen können vor allem aus noch nicht vollständig entladenen Einzugsgebieten abgehen. Diese sind meist klein aber auch von einzelnen Wintersportlern leicht auslösbar. Touren sollten rechtzeitig beendet werden.

Schneedecke

Die nächtliche Abstrahlung ist teilweise recht gut. Die Schneeoberfläche gefriert tragfähig und weicht rasch auf. Sonne und Wärme führen im Tagesverlauf zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke. Eher schneearme Schattenhänge oberhalb von rund 1800 m: Der untere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut.

Tendenz

Wenig Änderung.

FRÜHER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee

Wenige kleine nasse Lawinen.

Die Lawinengefahr ist gering. Mit etwas Regen sind kleine, nasse Lockerschneelawinen zu erwarten. Vereinzelt treten auch Gleitschneelawinen auf.

Schneedecke

Die Schneedecke ist feucht bis nass. Die Ausaperung schreitet schnell voran.

Tendenz

Wenig Änderung.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Gleitschnee


Spontane Nassschnee- oder Gleitschneerutsche sind vereinzelt möglich.

Die Lawinengefahr ist gering. Durch die milden Temperaturen sind spontane Nassschnee- und Gleitschneerutsche an wenigen Stellen noch möglich. Die Lawinen bleiben meist klein.

Schneedecke

Aufgrund des Regeneintrags am Samstag und des markanten Temperaturanstiegs am Sonntag ist die Schneedecke sonnseitig, meist bis zum Gipfelniveau, nass. Schattseitig ist die Schneedecke feucht. Durch Regeneintrag am Montag bleibt die Schneedecke nass oder feucht. Unterhalb von 1000 m liegt nur mehr wenig Schnee.

Tendenz

Am Dienstag setzt sich wieder sonniges Bergwetter durch. Der Nordwestwind weht spürbar. Die Lawinengefahr bleibt gering.

FRÜHER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2000m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2000m

Geringe Lawinengefahr, aber spontane Nassschneerutsche beachten!

Die Lawinengefahr wird mit „gering“ beurteilt. Dennoch ist mit kleinen, nassen Lockerschneerutschen und vereinzelt mit kleinen Gleitschneelawinen zu rechnen (Nassschneeproblem). In extrem steilen, schattigen Bereichen über 2000 m können sehr vereinzelt noch kleine bis mittlegroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden (Altschneeproblem).

Schneedecke

Die geringmächtige Schneedecke wird in allen Lagen feucht, bzw. nass und kann auf glattem Untergrund zu gleiten beginnen. Nur in sehr schattigen Bereichen über 2000 m hat die Schneedecke noch kleine Kältereserven und vereinzelt Schwachschichten im Altschnee. Generell liegt sehr wenig Schnee und tiefere Lagen apern zunehmend aus.

Tendenz

Am Dienstag setzt sich wieder sonniges Bergwetter durch. Der Nordwestwind weht spürbar. Die Lawinengefahr bleibt gering.