Lawinenwarndienst Salzburg

Donnerstag, 26. Februar 2026

Veröffentlicht am 25.02.2026, 17:32:00

FRÜHER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2200m

SPÄTER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2200m

Durchfeuchtung dringt in schlechten Altschnee ein

Die Lawinengefahr ist in der Früh in tiefen Lagen gering und steigt durch Wärme und Strahlung überall rasch an auf Stufe 3, erheblich. Zudem können ab der Waldgrenze vor allem mittlere, mitunter aber auch große trockene Schneebrettlawinen an einigen Stellen leicht durch einzelne Personen ausgelöst werden (auch aus der Entfernung). Betroffen sind alle Expositionen, vermehrt jedoch der Nordostsektor. Gefahrenbereiche sind abseits offensichtlicher Triebschneelinsen schwer zu erkennen, weshalb weiterhin zu Zurückhaltung und zu defensiver Routenwahl geraten wird. Dies insbesondere auch im Bereich der Waldgrenze und in Waldschneisen. Mit Aufweichen der Schneedecke sind sonnseitig spontan nasse Lockerschnee- sowie Gleitschneelawinen zu erwarten, in tiefen bis mittleren Lagen auch im Nordsektor. Außerdem sind dann Auslösungen nasser Schneebretter durch Schifahrer möglich. Lockerschneerutsche können leicht in den Trieb- und Altschnee durchreißen und gefährliche Größe erreichen.

Schneedecke

Den oberen Teil der Schneedecke bilden mehrere dicke Schichten aus durch Windeinfluss geprägtem Neuschnee der letzten Woche. Vor allem anfangs fiel Schnee mit weniger Wind und bei kälteren Temperaturen, weshalb auch weiche Schichten eingelagert sind. Diese überlagern noch älteren Triebschnee, der seinerseits auf einer ungünstigen Unterlage aus kantigen Kristallen und Tiefenreif lagert. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auch bis auf das meist komplett aufbauend umgewandelte Altschneefundament durchschlagen. In der Nacht bildet sich ein meist tragfähiger Schmelzdeckel aus, der tagsüber mit der Wärme schnell aufweicht. An schneearmen Orten nähert sich die Schneedecke dann bereits der Isothermie.

Tendenz

Nur langsamer Rückgang der Gefährdung durch schlechten Altschneedeckenaufbau.

FRÜHER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2200m

SPÄTER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2200m

Durchfeuchtung dringt in schlechten Altschnee vor

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich. Unterhalb ist sie in der Früh gering und steigt durch Wärme und Strahlung überall rasch an auf mäßige Gefahr. Ab der Waldgrenze können mittlere, mitunter aber auch große trockene Schneebrettlawinen an einigen Stellen leicht durch Personen ausgelöst werden. Betroffen sind alle Expositionen, vermehrt jedoch der Nordostsektor. Gefahrenbereiche sind abseits offensichtlicher Triebschneelinsen schwer zu erkennen, weshalb weiterhin zu Zurückhaltung und zu defensiver Routenwahl geraten wird. Dies insbesondere auch im Bereich der Waldgrenze und in Waldschneisen. Mit Aufweichen der Schneedecke sind sonnseitig spontan nasse Lockerschnee- sowie Gleitschneelawinen zu erwarten, in tiefen bis mittleren Lagen auch im Nordsektor. Außerdem sind dann Auslösungen nasser Schneebretter durch Schifahrer möglich. Lockerschneerutsche können leicht in den Trieb- und Altschnee durchreißen und gefährliche Größe erreichen.

Schneedecke

Den oberen Teil der Schneedecke bilden mehrere Schichten aus durch Windeinfluss geprägtem Neuschnee der letzten Woche. Dort, wo vor den Schneefällen eine nennenswerte Altschneedecke vorhanden war ist das Fundament komplett aufbauend umgewandelt und kohäsionslos. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auf diesen Tiefenreif durchschlagen. In der Nacht bildet sich ein meist tragfähiger Schmelzdeckel aus, der tagsüber mit der Wärme schnell aufweicht. Mancherorts wird bereits Isothermie erreicht.

Tendenz

Nur langsamer Rückgang der Gefährdung durch schlechten Altschneedeckenaufbau.

FRÜHER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
1500m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
1500m

Durchfeuchtung dringt in schlechten Altschnee ein

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich. Unterhalb ist sie in der Früh gering und steigt durch Wärme und Strahlung überall rasch an auf mäßige Gefahr. Vor allem mittlere, mitunter aber auch große Schneebrettlawinen können an einigen Stellen leicht durch Personen ausgelöst werden. Betroffen sind alle Expositionen, vermehrt jedoch der Nordostsektor. Gefahrenbereiche sind abseits offensichtlicher Triebschneelinsen schwer zu erkennen, weshalb weiterhin zu Zurückhaltung und zu defensiver Routenwahl geraten wird. Dies insbesondere auch im Bereich der Waldgrenze und in Waldschneisen. Sonnseitig sind spontan nasse Lockerschnee- sowie Gleitschneelawinen zu erwarten, in tiefen bis mittleren Lagen auch im Nordsektor. Lockerschneerutsche können leicht in den Trieb- und Altschnee durchreißen und gefährliche Größe erreichen. Außerdem sind Auslösungen nasser Schneebretter durch Schifahrer möglich.

Schneedecke

Den oberen Teil der Schneedecke bilden mehrere Schichten aus durch Windeinfluss geprägtem Neuschnee der letzten Woche. Dort, wo vor den Schneefällen eine nennenswerte Altschneedecke vorhanden war ist das Fundament komplett aufbauend umgewandelt und kohäsionslos. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auf diesen Tiefenreif durchschlagen. In der Nacht bildet sich ein meist tragfähiger Schmelzdeckel aus, der tagsüber mit der Wärme schnell aufweicht. Mancherorts wird bereits Isothermie erreicht.

Tendenz

Nur langsamer Rückgang der Gefährdung durch schlechten Altschneedeckenaufbau.