Mittwoch, 25. Februar 2026

Veröffentlicht am 25.02.2026, 09:15:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Nassschnee
1800m
Altschnee
1800m
Triebschnee
1800m
Nassschnee
1800m


Nasse spontane Lawinen aus allen Höhenlagen! Trotz schönem Wetter sind Touren nur sehr eingeschränkt möglich!

Die Lawinengefahr wird ab 1800 m mit groß (Stufe 4) beurteilt. Große Mengen an Neu- und Triebschnee (bis zu 70 cm im Nordstau) haben sich in den letzten 24 Stunden abgelagert. Mit dem raschen Temperaturanstieg am Mittwochvormittag ist mit spontanen nassen Lawinen aus allen Expositionen zu rechnen. Die Lawinen können bis zum Boden durchreißen. Große und vereinzelt auch sehr große Lawinen sind möglich. In tieferen Lagen ist mit spontanen Nassschneelawinen und auf steilen Wiesenhängen mit Gleitschneelawinen zu rechnen. Zudem sind exponierte Verkehrswege betroffen.

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden gab es 30 bis 70 cm Neuschnee. Die größten Mengen sind zwischen Dachstein, Totem Gebirge und Hochschwab gefallen. Aber auch in den Niederen Tauern gab es einiges an Neuschnee. Die Schneefallgrenze lag zwischen 1000 m und 1300 m. Stürmischer Wind führte zu umfangreichen Verfrachtungen. In tiefen Lagen und mittleren Lagen ist der Schnee feucht bzw. nass. In den Hochlagen ist die Verbindung des Neuschnees mit der Altschneedecke schlecht. Mit dem raschen Temperaturanstieg wird der Schnee bis in die Gipfellagen nass und schwer.

Tendenz

Die Lawinengefahr nimmt ab. Spontane Lawinen sind am Donnerstag noch möglich. Es bleibt sehr mild in den Bergen!


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Nassschnee


Schwache Altschneedecke, mit starker Sonneneinstrahlung erneute Auslösebereitschaft

Frischer und älterer Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Mit starker Sonneneinstrahlung und markanter Erwärmung nimmt die Auslösebereitschaft trockener und nasser Lawinen wieder zu. Spontane Lawinen sind vor allem aus sonnenexponiertem Gelände aller Höhenlagen zu erwarten. Weiterhin können Lawinen von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, vor allem im selten befahrenen Gelände der Ausrichtung West, Nord und Ost. Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu, befinden sich aber verbreitet sowohl im kammnahen als auch kammfernen Gelände. Vorsicht bei Übergängen von wenig zu viel Schnee, z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Fernauslösungen sind möglich. Lawinen können groß werden und dann auch flache Hangpassagen überwinden. An noch nicht entladenen sehr steilen Anrissgebieten in tiefen und mittleren Lagen ist weiterhin mit nassen Schneebrettlawinen zu rechnen, sehr vereinzelt sogar an Schattenhängen. Diese können auch groß werden. An steilen Wiesenhängen können Gleitschneelawinen auftreten. Zonen mit Gleitschneerissen sollten unbedingt gemieden werden.

Schneedecke

Oberhalb ca. 2000 m gab es bis 20 cm Neuschnee im Norden, bis 10 cm im Süden, begleitet von starkem Höhenwind. Unterhalb starke Durchnässung durch Regen. Im Übergangsbereich zum trockenen Neuschnee bildet sich in der Nacht Bruchharsch aus. Frische und ältere Triebschneeansammlungen sind nur schlecht untereinander und mit der Altschneedecke verbunden. Es befinden sich weit verbreitete Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke. Die außergewöhnliche Lawinenaktivität der letzten Woche bestätigt die Störanfälligkeit der bestehenden Schwachschicht, die abseits viel befahrener Varianten und in noch nicht entladenen Anrissgebieten bestehen bleibt.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt angespannt. Spontane, trockene Lawinen werden weniger, Nassschneeaktivität bleibt mit Sonneneinstrahlung und Erwärmung bestehen. Die Situation für Wintersportler im selten befahrenen Gelände bleibt sehr heikel.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Neuschnee
1500m
Nassschnee
2000m


Selbstauslösungen auch großer Lawinen!

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1500 m groß, unterhalb davon ist sie erheblich. Das Hauptproblem ist Neuschnee. Lawinen lösen sich von selbst und können an schneereichen Hängen höherer Lagen auch groß werden. In den Hochlagen ist vor allem sonnseitig mit Selbstauslösungen von Schneebrett- und Lockerschneelawinen zu rechnen. Zudem ist Nassschnee ein Problem. In mittleren Lagen gehen viele nasse Lawinen ab. Gleitschneelawinen lösen sich an Steilhängen mit glattem Untergrund wie Felsplatten, Wiesen oder im Laubwald. Lockerschneelawinen lösen sich in extrem steilem Gelände. Lawinen können exponierte Infrastruktur treffen.

Schneedecke

Bis zu einen Meter Neuschnee fielen in den vergangenen 24 Stunden. Er liegt in höheren Lagen auf einer störanfälligen Altschneedecke mit eingelagertem Graupel, altem Oberflächenreif und kantigen Kristallen. Milde Temperaturen und Sonneneinstrahlung destabilisieren die Schneedecke. In mittleren Lagen ist die Altschneedecke oft feucht, unterhalb von 1500 m ist sie völlig durchnässt.

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter geht die Lawinengefahr langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2200m


Spontane Lawinen und ungünstiger Altschnee

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze groß (Stufe 4), darunter erheblich. Durch Wärme- und Strahlungseintrag auf den frischen Neu- bzw. Triebschnee sind weiterhin spontane Lawinen möglich. Zudem können vor allem mittlere, mitunter aber auch große Schneebrettlawinen an vielen Stellen leicht durch einzelne Personen ausgelöst werden (auch aus der Entfernung). Betroffen sind alle Expositionen, vermehrt jedoch nördlich und östlich ausgerichtetes Steilgelände. Gefahrenbereiche sind nicht überall leicht zu erkennen, weshalb weiterhin zu Zurückhaltung und zu defensiver Routenwahl geraten wird. Dies insbesondere auch im Bereich der Waldgrenze und in Waldschneisen. In mittleren Lagen sind sonnseitig spontan nasse Lockerschnee- sowie Gleitschneelawinen möglich, in tiefen Lagen auch im Nordsektor. In Einzelfällen kann dabei die gesamte Schneedecke auf sehr steilem, unstrukturiertem Gelände abgleiten und exponierte Verkehrswege betreffen.

Schneedecke

Es schneite deutlich mehr als erwartet. Lokal bis zu 80 cm im Norden und bis zu 30 cm im Süden meist schwerer Neu- bzw. Triebschnee liegt auf mehreren weiteren dicken Schichten aus durch Windeinfluss geprägtem Neuschnee der letzten Tage. Vor allem anfangs fiel Schnee mit weniger Wind und bei kälteren Temperaturen, weshalb auch weiche Schichten eingelagert sind. Diese überlagern noch älteren Triebschnee, der seinerseits auf einer ungünstigen Unterlage aus kantigen Kristallen und Tiefenreif lagert. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auch bis auf das meist komplett aufbauend umgewandelte Altschneefundament durchschlagen. In tiefen und mittleren Höhenlagen wurde die Schneedecke durch Regen zumindest durchfeuchtet, vor allem im Norden auch komplett durchnässt.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr mit Stabilisierung des Wetters.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Nassschnee
1800m


Mit spontanen Lawinen ist zu rechnen. Schneebretter können noch leicht ausgelöst werden!

Die Lawinengefahr wird überwiegend als erheblich, in den Hochlagen teils auch noch als groß eingestuft. Frische umfangreiche und ältere Triebschneeablagerungen sind störanfällig. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Gefahrenstellen gibt es im Steilgelände, in allen Expositionen, kammnah sowie kammfern bei Geländeübergängen und im Übergangsbereichen von mehr zu wenig Schnee. Mit der starken Einstrahlung und der markanten Erwärmung im Tagesverlauf ist in den höheren Lagen mit spontanen Schneebrettlawinen, darunter auch mit Nassschneelawinen zu rechnen. Allgemein können Lawinen mittel bis groß werden.

Schneedecke

Am Dienstag gab es großen Neuschneezuwachs. Je nach Region und Höhe waren es 30 bis 50 und lokal auch mehr. Durch stürmischen Wind gab es umfangreiche Verfrachtungen. Die Schneefallgrenze lag zwischen 1000 und 1400 m. Die umfangreichen Triebschneepakete der letzten Tage enthalten Schwachschichten und liegen auf einem schwachen Fundament. In den tiefen und mittleren Lagen ist die Schneedecke feucht bis nass. In den Hochlagen beginnt sich die Schneedecke mit dem raschen Temperaturanstieg zu setzen und wird zunehmend nass und schwer.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr in den kommenden Tagen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Neuschnee
2000m
Neuschnee
2000m
Nassschnee
2000m


Schneebrettlawinen leicht auslösbar!

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2000 m groß, unterhalb davon ist sie erheblich. Das Hauptproblem ist in der Höhe der viele Neuschnee der letzten Tage. Schneebrettlawinen können bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden und in höheren Lagen auch groß werden. Vor allem in der Sonne können sich Lawinen auch in den Hochlagen von selbst lösen. In mittleren Lagen ist in allen Expositionen mit nassen Lawinen zu rechnen. Gleitschneelawinen lösen sich an Steilhängen mit glattem Untergrund wie Felsplatten, Wiesen oder im Laubwald. Lockerschneelawinen lösen sich vermehrt aus extrem steilem, sonnenexponiertem Gelände.

Schneedecke

Frischer Triebschnee liegt auf den bereits mächtigen Triebschneepaketen der letzten Tage. Diese lagern in höheren Lagen oft auf Graupel, altem Oberflächenreif oder auf kantigen Kristallen. Milde Temperaturen und Sonneneinstrahlung destabilisieren die Schneedecke. In mittleren Lagen ist die Schneedecke oft feucht, unterhalb 1500 m ist sie völlig durchnässt.

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter geht die Lawinengefahr langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2200m


Spontane Lawinen und ungünstiger Altschnee

Die Lawinengefahr ist erheblich. Durch Wärme- und Strahlungseintrag auf den frischen Neu- bzw. Triebschnee sind weiterhin spontane Lawinen möglich. Zudem können vor allem mittlere, mitunter aber auch große Schneebrettlawinen an einigen Stellen leicht durch einzelne Personen ausgelöst werden (auch aus der Entfernung). Betroffen sind alle Expositionen, vermehrt jedoch nördlich und östlich ausgerichtetes Steilgelände. Gefahrenbereiche sind nicht überall leicht zu erkennen, weshalb weiterhin zu Zurückhaltung und zu defensiver Routenwahl geraten wird. Dies insbesondere auch im Bereich der Waldgrenze und in Waldschneisen. In mittleren Lagen sind sonnseitig spontan nasse Lockerschnee- sowie Gleitschneelawinen möglich, in tiefen Lagen auch im Nordsektor. In Einzelfällen kann dabei die gesamte Schneedecke auf sehr steilem, unstrukturiertem Gelände abgleiten und exponierte Verkehrswege betreffen.

Schneedecke

Bis zu einem halben Meter frischer Neu- bzw. Triebschnee liegt auf mehreren weiteren dicken Schichten aus durch Windeinfluss geprägtem Neuschnee der letzten Tage. Vor allem anfangs fiel Schnee mit weniger Wind und bei kälteren Temperaturen, weshalb auch weiche Schichten eingelagert sind. Diese überlagern etwas älteren Triebschnee, der seinerseits auf einer ungünstigen Unterlage aus kantigen Kristallen und Tiefenreif lagert. In windgeschützten Bereichen ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Bis etwa 1800 m wurde die Schneedecke durch starken Regen durchnässt. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auch bis auf das meist komplett aufbauend umgewandelte Altschneefundament durchschlagen. In tiefen und mittleren Höhenlagen belasten Wärme und Regeneintrag die Schneedecke.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr mit Stabilisierung des Wetters.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Triebschnee
1800m


Temperaturanstieg! Nasse spontane Lawinen!

Die Lawinengefahr wird mit erheblich beurteilt. Große Mengen an Neu- und Triebschnee (bis zu 40 cm) haben sich in den letzten 24 Stunden abgelagert. Mit dem raschen Temperaturanstieg am Mittwochvormittag ist mit spontanen nassen Lawinen aus allen Expositionen zu rechnen. Die Lawinen können bis zum Boden durchreißen. In tieferen Lagen ist mit spontanen Nassschneelawinen und auf steilen Wiesenhängen mit Gleitschneelawinen zu rechnen. Zudem sind exponierte Verkehrswege betroffen.

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden gab es 10 bis 40 cm Neuschnee. . Die Schneefallgrenze lag zwischen 1000 m und 1300 m. Stürmischer Wind führte zu umfangreichen Verfrachtungen. In tiefen Lagen und mittleren Lagen ist der Schnee feucht bzw. nass. In den Hochlagen ist die Verbindung des Neuschnees mit der Altschneedecke schlecht. Mit dem raschen Temperaturanstieg wird der Schnee bis in die Gipfellagen nass und schwer.

Tendenz

Bei Hochdruckeinfluss bleibt es in der Höhe recht sonnig, extrem mild und windschwach. Die Lawinengefahr geht etwas zurück.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Nassschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
1800m


Nach Neuschnee und Wind mit Erwärmung erhebliche Lawinengefahr!

Die Lawinengefahr ist erheblich. Frische, umfangreiche Triebschneeablagerungen sind speziell oberhalb der Waldgrenze störanfällig. Schneebrettlawinen mittlerer Größe können in Steilhängen aller Expositionen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Vereinzelt können sich auch Schneebrettlawinen spontan lösen. Unterhalb von 1800 m können sich nasse Lockerschneelawinen lösen, vor allem in extrem steilem Gelände. Die spontane Lawinenaktivität nimmt im Tagesverlauf mit Einstrahlung und Erwärmung zu. Nasse Lawinen können mittlere Größe erreichen und vereinzelt exponierte Verkehrswege treffen. Zudem können sich Gleitschneelawinen an Steilhängen mit glattem Untergrund wie auf Bergwiesen, im Laubwald oder auf Felsplatten, von selbst lösen. Der Aufenthalt in Bereichen unterhalb von Gleitschneemäulern sollte gemieden werden.

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden fielen bei stark wechselnder Schneefallgrenze bis zu 40 cm Neuschnee, die größten Mengen in den Ybbstaler Alpen. Stürmischer Wind führte zu umfangreichen Verfrachtungen. Die Verbindung zwischen der Triebschneeauflage und der Altschneedecke ist oft nicht ausreichend. Auch in der gebundenen Auflage existieren stellweise störanfällige Schwachschichten in Form von Schneeeinlagerungen unterschiedlicher Härte. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. In mittleren Lagen ist der Schnee feucht bzw. nass. Erwärmung und Einstrahlung führt zu Durchfeuchtung, Festigkeitsverlust und Destabilisierung bis in höhere Lagen. Auf steilen Gras- und Waldhängen kann die Schneedecke ins Gleiten kommen.

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter geht die Lawinengefahr zum Ende der Woche langsam zurück.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Nassschnee
1800m


Erhebliche Lawinengefahr durch spontane Lawinen und teils noch durch leicht auslösbaren Triebschnee!

Die Lawinengefahr wird überwiegend als erheblich eingestuft. Frische umfangreiche und ältere Triebschneeablagerungen sind störanfällig. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Gefahrenstellen gibt es im Steilgelände, in allen Expositionen, kammnah sowie kammfern bei Geländeübergängen und im Übergangsbereichen von mehr zu wenig Schnee. Mit der starken Erwärmung im Tagesverlauf ist in den höheren Lagen mit spontanen Schneebrettlawinen, darunter auch mit Nassschneelawinen zu rechnen. Allgemein werden Lawinen mittel bis seltener groß.

Schneedecke

Am Dienstag gab es großen Neuschneezuwachs. Je nach Region und Höhe waren es 30 bis 50 und lokal auch mehr. Durch stürmischen Wind gab es umfangreiche Verfrachtungen. Die Schneefallgrenze lag zwischen 1000 und 1400 m. Die umfangreichen Triebschneepakete der letzten Tage enthalten Schwachschichten und liegen auf einem schwachen Fundament. In den tiefen und mittleren Lagen ist die Schneedecke feucht bis nass. In den Hochlagen beginnt sich die Schneedecke mit dem raschen Temperaturanstieg zu setzen und wird zunehmend nass und schwer.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht in den nächsten Tagen langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee


Nach Neuschnee und Wind mit Erwärmung erhebliche Lawinengefahr!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich. Frische, umfangreiche Triebschneeablagerungen sind speziell in höheren Lagen störanfällig. Schneebrettlawinen mittlerer Größe können sich speziell in steilen Einfahrtsbereichen, Rinnen und Mulden aller Expositionen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Vereinzelt können sich auch Schneebrettlawinen spontan lösen. Zudem können sich nasse Lockerschneelawinen lösen, vor allem in extrem steilem Gelände. Die spontane Lawinenaktivität nimmt im Tagesverlauf mit der Einstrahlung und Erwärmung zu. Auch können sich Gleitschneelawinen an Steilhängen mit glattem Untergrund wie auf Bergwiesen, im Laubwald oder auf Felsplatten, von selbst lösen. Der Aufenthalt in Bereichen unterhalb von Gleitschneemäulern sollte gemieden werden.

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden fielen bei stark wechselnder Schneefallgrenze bis zu 30 cm Neuschnee. Stürmischer Wind führte zu umfangreichen Verfrachtungen. Die Verbindung zwischen der Triebschneeauflage und der Altschneedecke ist oft nicht ausreichend. Auch in der gebundenen Auflage existieren stellweise störanfällige Schwachschichten in Form von weichen Schneeeinlagerungen. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. In mittleren Lagen ist der Schnee feucht bzw. nass. Erwärmung und Einstrahlung führt zu Durchfeuchtung, Festigkeitsverlust und Destabilisierung bis in höhere Lagen. Auf steilen Gras- und Waldhängen kann die Schneedecke ins Gleiten kommen.

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter geht die Lawinengefahr zum Ende der Woche langsam zurück.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Nassschnee
1500m
Nassschnee
1500m
Triebschnee
1800m


Nassschneeproblem in allen Lagen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1500 m erheblich, unterhalb davon mäßig. Das Hauptproblem ist Nassschnee. Gleitschneelawinen lösen sich an Steilhängen mit glattem Untergrund wie auf Bergwiesen, im lückigen Laubwald oder auf Felsplatten von selbst. Der Aufenthalt in Bereichen unterhalb von Gleitschneemäulern sollte gemieden werden. Nasse Lockerschneelawinen lösen sich vor allem im südseitigen, extremen Steilgelände von selbst. Daneben ist oberhalb von 1800 m Triebschnee zu beachten. Schneebrettlawinen mittlerer Größe können in Steilhängen aller Expositionen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden.

Schneedecke

Frischer Triebschnee liegt auf den bereits mächtigen Triebschneepaketen der letzten Tage. Diese liegen stellenweise auf Graupel oder altem Oberflächenreif. Milde Temperaturen und Sonneneinstrahlung destabilisieren die Schneedecke. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig an der Basis der Schneedecke Schwachschichten aus kantigen Kristallen. In mittleren Lagen ist die Schneedecke oft feucht, unterhalb 1500 m ist sie völlig durchnässt.

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter geht die Lawinengefahr langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee


Spontane Lawinen und ungünstiger Altschnee

Die Lawinengefahr ist von der Waldgrenze aufwärts erheblich, darunter mäßig. In tiefen und mittleren Höhenlagen belasten Wärme und Regeneintrag die Schneedecke, in höheren Lagen wird frischer Triebschnee gebildet. Mittlere bis große Schneebrettlawinen können an einigen Stellen schon durch einzelne Personen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Vorsicht auch im Waldgrenzbereich und in Waldschneisen. In tiefen und mittleren Lagen sind spontan vor allem kleine nasse Lockerschnee- sowie Gleitschneelawinen zu erwarten. Vereinzelt können davon exponierte Verkehrswege betroffen sein.

Schneedecke

Etwa 20 - 30 cm schwerer Neuschnee liegt auf der zuvor schon angefeuchteten Schneedecke. In den Hochlagen findet sich darunter eine durch wechselnde Windstärke inhomogene und störanfällige Abfolge an Triebschneeschichten. Wo vorhanden ist das Altschneefundament komplett aufbauend umgewandelt. Brüche sind vor allem zwischen den letzten Triebschneeschichten möglich, bei größerer Belastung werden aber auch tiefliegende kantige Schichten im Altschnee bzw. die grobkörnige Basis aus Tiefenreif angesprochen. In tiefen Lagen wurde die Schneedecke komplett durchnässt und mancherorts wird Isothermie erreicht.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr mit Stabilisierung des Wetters.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2200m


Spontane Lawinen und ungünstiger Altschnee

Die Lawinengefahr ist von der Waldgrenze aufwärts erheblich, darunter mäßig. In tiefen und mittleren Höhenlagen belasten Wärme und Regeneintrag die Schneedecke. Mittlere bis große Schneebrettlawinen können an einigen Stellen schon durch einzelne Personen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Vorsicht auch im Waldgrenzbereich und in Waldschneisen. In tiefen und mittleren Lagen sind spontan vor allem kleine nasse Lockerschnee- sowie Gleitschneelawinen zu erwarten. Vereinzelt können davon exponierte Verkehrswege betroffen sein.

Schneedecke

Es liegt etwas schwerer Neuschnee auf der zuvor schon angefeuchteten Schneedecke. In den Hochlagen findet sich darunter eine durch wechselnde Windstärke inhomogene und störanfällige Abfolge an Triebschneeschichten. Wo vorhanden ist das Altschneefundament komplett aufbauend umgewandelt. Brüche sind vor allem zwischen den letzten Triebschneeschichten möglich, bei größerer Belastung werden aber auch tiefliegende kantige Schichten im Altschnee bzw. die grobkörnige Basis aus Tiefenreif angesprochen. In tiefen Lagen wurde die Schneedecke komplett durchnässt und mancherorts wird Isothermie erreicht.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr mit Stabilisierung des Wetters.

FRÜHER

Gefahrenstufe

2500m
Lawinenproblem
Nassschnee
2500m
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1700m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1700m

Mit der Erwärmung des Wetters steigt die Gefahr von Lawinenabgängen durch Nassschnee. Schneeverwehungen im Hochgebirge!

Die größte Gefahr geht von Nassschneelawinen und Gleitschneelawinen aus. Mit der Erwärmung im Laufe des Tages wird die Gefahr von Auslösungen, insbesondere an sonnseitigen Hängen, deutlich zunehmen. Allerdings gibt es im Hochgebirge noch viele Stellen mit Triebschnee, an denen eine geringe Belastung eine große Lawine auslösen kann. Auch Schwachschichten in der Schneedecke sind ein Problem. Übersteigt die Belastung insbesondere die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten, kann eine tiefe und grosse Lawine ausgelöst werden. Vor allem auf den Achsen oberhalb des Waldes gibt es viele solcher Schwachschichten.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.10: frühjahrssituation

Die Altschneedecke setzt sich aus bereits etwas verdichteten Schneeschichten zusammen, die meist gut miteinander verbunden sind. Tief unter der Oberfläche treten in der Altschneedecke mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und groben Körnern auf. Diese Basis wurde bei den letzten Schneefällen im Hochgebirge mit 50 bis 80 cm Neuschnee bedeckt, der zum Teil bereits gesetzt ist. Die wärmeren Temperaturen und die Sonneneinstrahlung haben dazu geführt, dass sich ein mehr oder weniger ausgeprägter Harsch gebildet hat. Der Schnee trocknet tagsüber aus und gefriert nachts. Auch in den Mittelgebirgen schmilzt die Schneedecke.

Tendenz

Das Wetter wird weiterhin recht klar und warm sein. In den nächsten Tagen sind typische Frühlingsbedingungen zu erwarten. Die Schneedecke wird über Nacht bei sehr trockenen Bedingungen gefrieren und im Laufe des Tages durch den Einfluss der Sonne bis zu den höchsten Gipfeln deutlich dünner werden.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Vorrangig Nassschneeproblem beachten

Die Lawinengefahr ist mäßig. In steilen Hangzonen, also auch Waldhängen oder auf Böschungen mit Schneereserven können sich Nassschneelawinen und kleinere Gleitschneelawinen spontan lösen. Gestern stellenweise frisch gebildete Triebschneepakete können sich witterungsbedingt rasch entspannen und sind nur mehr vereinzelt störanfällig.

Schneedecke

In vielen Lagen wurde die Schneedecke durch Regen durchfeuchtet, oft auch gänzlich aufgelöst. Bei einer stark wechselnden Schneefallgrenze fiel in höheren Lagen etwas Neuschnee, der im Tagesverlauf zunehmend angefeuchtet wir und an Festigkeit verliert. Bestehende frischen Triebschneepakete sind nur vereinzelt störanfällig (Schattseiten) und setzten sich im Tagesverlauf.

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter geht die Lawinengefahr zum Ende der Woche langsam zurück.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Gleitschnee
Altschnee
1800m


Durch Sonne und Erwärmung weiterhin Nassschneelawinen

Durch den kürzlichen Regen und nun starke Sonneneinstrahlung ist weiterhin mit Nassschneelawinen mittlerer Größe aus sehr steilem Gelände zu rechnen. Dort wo viel Schnee liegt können diese vereinzelt auch groß werden. An steilen Wiesenhängen können Gleitschneelawinen auftreten. Zonen mit Gleitschneerissen sollten unbedingt gemieden werden. In sehr steilen Schattenhängen oberhalb von 1800 m können Lawinen vereinzelt in tieferen Schichten ausgelöst werden.

Schneedecke

Die Schneedecke ist weitgehend feucht bis nass, mitunter bildet sich Bruchharsch. Nur oberhalb von 1800 m können sich schattseitig noch stellenweise Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke befinden.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht mit ruhigem Hochdruckwetter langsam zurück.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Triebschnee
1500m
Nassschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Vorrangig Nassschneeproblem sowie vereinzelten Triebschnee beachten

Die Lawinengefahr ist in höheren Lagen mäßig. Nasse Lockerschneelawinen können sich vor allem in extrem steilem Gelände lösen. Die spontane Lawinenaktivität nimmt im Tagesverlauf mit der Einstrahlung und Erwärmung zu. Vereinzelte frische Triebschneepakete sind noch in hohen Lagen störanfällig.

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden sind zwischen 10 und 20 cm Neuschnee dazugekommen. Niederschlagsschwerpunkt lag im Wechselgebiet. Der Schnee wird am Mittwoch bis in die Gipfelregionen rasch nass und verliert

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter geht die Lawinengefahr zum Ende der Woche langsam zurück.


Gefahrenstufe

1300m
Lawinenproblem
Nassschnee
1300m
Gleitschnee
1300m


Nasse spontane Lawinen!

Die Lawinengefahr wird über 1300 m mit mäßig beurteilt. Nasse spontane Lawinen können sich aufgrund des schnellen Temperaturanstiegs jederzeit lösen. Auch Gleitschneelawinen aus Grashängen werden erwartet.

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden sind zwischen 10 und 20 cm Neuschnee dazugekommen. Niederschlagsschwerpunkt lag im Wechselgebiet. Der Schnee wird am Mittwoch bis in die Gipfelregionen rasch nass.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht zurück. Es bleibt mild!


Gefahrenstufe

1300m
Lawinenproblem
Nassschnee
1300m
Gleitschnee
1300m


Kleinere Lawinenkegel aus Nassschnee aufgrund von Tauwetter möglich

Die Schneedecke des letzten Schneefalls ist mit der Erwärmung destabilisiert worden. Die Gefahr von Nassschneelawinen hat zugenommen, vor allem in extremen Steilgeländen. Auf grasigen Hängen sind Gleitschneelawinen möglich. Dies gilt nur für die höchsten Gipfel, wo noch etwas Gebundener Schnee vorhanden ist.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Da sich das Wetter erwärmt, ist ein Großteil des Schnees vom letzten Schneefall weggeräumt. Die Schneegrenze liegt auf etwa 1200 m. In höheren Lagen ist der Schnee des letzten Schneefalls viel schwerer geworden und wird schneller umgewandelt.

Tendenz

In den nächsten Tagen sind typische Frühlingsbedingungen zu erwarten. Die Schneedecke wird über Nacht gefrieren, aber tagsüber, bei Sonnenschein und hohen Temperaturen, wird sich die Strahlung verändern und der Schnee schneller schmelzen.


Gefahrenstufe

800m
Lawinenproblem
Nassschnee
800m


Lawinenkegel aus Nassschnee aufgrund von Tauwetter möglich

Die Schneedecke des letzten Schneefalls ist mit der Erwärmung destabilisiert worden. Die Gefahr von Nassschneelawinen hat zugenommen, vor allem in extremen Steilgeländen. Auf grasigen Hängen sind Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Mit der Erwärmung des Wetters schmilzt die Altschneedecke des letzten Schneefalls rasch.

Tendenz

In den nächsten Tagen sind typische Frühlingsbedingungen zu erwarten. Die Schneedecke wird über Nacht gefrieren, aber tagsüber, bei Sonnenschein und hohen Temperaturen, wird sich die Strahlung verändern und der Schnee schneller schmelzen.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Nassschneeproblem bei geringer Lawinengefahr

Die Lawinengefahr ist gering. Trotzdem können sich in steilen Hangzonen, also auch Waldhängen oder auf Böschungen kleinere Nassschneelawinen spontan lösen.

Schneedecke

Der Regen hat in vielen Lagen der Schneedecke zugesetzt. Nur vereinzelt konnte sich bei wechselnder Schneefallgrenze eine frische Schneeauflage bilden die mit zunehmender Durchfeuchtung an Stabilität verliert und auf steilen Gras- und Waldhängen abrutschen kann.

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter schwinden die Schneereserven zunehmend.