Sonntag, 22. Februar 2026

Veröffentlicht am 22.02.2026, 08:52:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Nassschnee
1400m


Hohe Störanfälligkeit im Triebschnee, auch spontane Lawinen

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze groß (4), darunter erheblich - eine gefährliche Situation. Spontane Lawinen sind möglich und an vielen Stellen können Schneebrettlawinen sehr leicht (auch aus der Entfernung) von einzelnen Personen ausgelöst werden. Insbesondere an Nordwest- über Nord- bis Osthängen oberhalb von 2000 m, können oberflächlich ausgelöste Lawinen in tiefere Schichten durchreißen und groß werden. Gefahrenbereiche sind nicht überall leicht zu erkennen, weshalb zu Zurückhaltung und zu einer sehr defensiven Routenwahl geraten wird, die auch nicht einsehbare Einzugsbereiche berücksichtigt. In tiefen und mittleren Lagen sind spontan nasse Lockerschneelawinen und Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Zum bereits ergiebigen Schneefall seit dem Wochenende kommt in kurzer Zeit und unter neuerlichem Windeinfluss nochmals ergiebiger Neuschnee dazu. Er überlagert den älteren Triebschnee der Vortage, der seinerseits auf einer ungünstigen Unterlage aus aus kantigen Kristallen und Tiefenreif lagert. In windgeschützten Bereichen, schattseitig oberhalb etwa 2000 m, sonnseitig oberhalb 2400 m, ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber in der Folge bis auf das grobkörnige Altschneefundament durchschlagen. Aktuelle Meldungen u.a. über großflächige Wumm-Geräusche bestätigen den ungünstigen Schneedeckenaufbau. In tiefen und mittleren Höhenlagen belasten Wärme und Regeneintrag die Schneedecke zusätzlich.

Tendenz

Weiterer Niederschlag bei einer Schneefallgrenze um 1600 m am Montag. Die Situation bleibt auch zu Wochenbeginn heikel!


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Neuschnee
1600m
Nassschnee
1800m


In den Hochlagen sind große, spontane Schneebrettlawinen möglich.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1600 m groß, unterhalb davon ist sie erheblich. Das Hauptproblem ist Neuschnee. Lawinen können sich in allen Expositionen und Höhenlagen von selbst oder durch geringe Zusatzbelastung lösen. Schneebrettgefahr besteht sogar in steilen Lichtungen oder Schneisen im Bergwald. Aus extrem steilem Gelände löst sich der Neuschnee in Form von Lockerschneelawinen. Lawinen können groß werden und bis ins Flache vordringen. Daneben ist Nassschnee problematisch. Durch den Regeneintrag bis ca. 1800 m ist aus sehr steilem Gelände, wie zum Beispiel aus Waldschneisen, mit spontanen Lockerschneelawinen mittlerer Größe zu rechnen. An sehr steilen Hängen mit glattem Untergrund sind zudem Gleitschneelawinen möglich. Exponierte Verkehrswege können von Lawinen getroffen werden.

Schneedecke

Mit stürmischem Wind und Schneefall wachsen die Triebschneepakete weiter an. In allen Expositionen sind im oberen Teil der Schneedecke potentielle Schwachschichten aus Graupel, Oberflächenreif oder kantigen Kristallen im Bereich dünner Krusten vorzufinden. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig tiefliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke. Bis ca. 1800 m hinauf schwächt Regeneintrag die Schneedecke im Tagesverlauf. In mittleren Lagen ist die Schneedeckenbasis teils nass.

Tendenz

Weiterhin angespannte Lawinenlage.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Neuschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1800m


Spontane Lawinen sind weiterhin möglich

Anhaltend gefährliche Lawinensituation

Viel Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und groß werden. Gefahrenstellen sind zahlreich und befinden sich auch im Bereich der Waldgrenze. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind weiterhin zu erwarten. Vor allem an noch nicht entladenen Einzugsgebieten können diese vereinzelt sehr groß werden und bis in tiefere Lagen vorstoßen. Exponierte Verkehrswege können gefährdet sein. Dort wo der Niederschlag als Regen fällt kann eine Aufweichung der Schneedecke zu einem Anstieg der spontanen Lawinenaktivität führen.

Schneedecke

In Summe fielen verbreitet 20-40 cm Neuschnee aus der Warmfront vom Samstag. Der viele Neuschnee der letzten Tage wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist schwach. Einige große und sehr große Lawinenabgänge aufgrund Sprengungen, Spontan- und Fernauslösungen sowie Auslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Die erste Wochenhälfte bringt fortschreitende Erwärmung und nur mehr geringe Niederschlagsmengen. Vor allem in tiefen und mittleren Lagen sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Die Situation bleibt für Wintersportler sehr heikel.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Altschnee
2000m
Neuschnee
1600m
Nassschnee
1800m


Spontane Lawinen sind weiterhin möglich

Anhaltend gefährliche Lawinensituation

Viel Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und groß werden. Gefahrenstellen sind zahlreich und befinden sich auch im Bereich der Waldgrenze. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind weiterhin zu erwarten. Vor allem an noch nicht entladenen Einzugsgebieten können diese vereinzelt sehr groß werden und bis in tiefere Lagen vorstoßen. Exponierte Verkehrswege können gefährdet sein. Dort wo der Niederschlag als Regen fällt kann eine Aufweichung der Schneedecke zu einem Anstieg der spontanen Lawinenaktivität führen.

Schneedecke

In Summe fielen verbreitet 20-40 cm Neuschnee aus der Warmfront vom Samstag. Der viele Neuschnee der letzten Tage wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist schwach. Einige große und sehr große Lawinenabgänge aufgrund Sprengungen, Spontan- und Fernauslösungen sowie Auslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Die erste Wochenhälfte bringt fortschreitende Erwärmung und nur mehr geringe Niederschlagsmengen. Vor allem in tiefen und mittleren Lagen sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Die Situation bleibt für Wintersportler sehr heikel.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Neuschnee
2000m
Altschnee
1800m
Neuschnee
2000m
Nassschnee
1800m


In der Höhe Schneebrettgefahr, darunter nasse Lockerschneelawinen

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich in Steilhängen aller Expositionen, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Gefahrenstellen befinden sich bereits im Bereich der Waldgrenze und nehmen mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung. Unerfahrene sollten gesicherte Bereiche nicht verlassen. Regen und Erwärmung führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke und kann zu spontanen, mittelgroßen Lockerschneelawinen führen. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Schneedecke

In Summe fielen verbreitet 20-30 cm Neuschnee aus der Warmfront vom Samstag. Der Neuschnee der letzten Woche wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden neue Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist oft nur mäßig bis schwach. In mittleren Lagen ist die Schneeoberfläche teilweise bereits feucht.

Tendenz

Die erste Wochenhälfte bringt fortschreitende Erwärmung und nur mehr geringe Niederschlagsmengen. Vor allem in tiefen und mittleren Lagen sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten.


Gefahrenstufe

1700m
Lawinenproblem
Neuschnee
1700m
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1700m
Nassschnee
1700m


Neuschnee und Triebschnee im Hochgebirge, Nassschneelawinen im Mittelgebirge möglich.

Am Donnerstag und Freitag schneite es in den Bergen kräftig. Am Freitag sank die Schneegrenze, wobei es im Osten der Alpen zu stärkeren Strahlungen kam. Die aktuellen Bedingungen sind anspruchsvoll. Bei mäßigem bis starkem Nordwind haben sich auf der Leeseite große Triebschneeansammlungen gebildet. Gefährlicher sind Verwehungen, bei denen insbesondere leichte Verfrachtungen große Lawinen auslösen können. Auch Schwachschichten in der Schneedecke stellen ein Problem dar. Übersteigt die Belastung insbesondere die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten, kann eine tiefe und grosse Lawine ausgelöst werden. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes besonders häufig, können aber auch anderswo nicht ausgeschlossen werden. Die Berge haben sich erwärmt und die Nullgradgrenze wird am Sonntagnachmittag und -abend auf eine Höhenlage von etwa 2500 m ansteigen. In den Mittelgebirgen wird die Erwärmung zu Lawinenkegeln aus Nassschnee führen, wobei an steileren Hängen Gleitschneelawinen möglich sind.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. Tief unter der Oberfläche enthält die Altschneedecke mehrere Schwachschichten aus Kantigkörniger Schneeumwandlung und Grobkörnigkeit. Auf diese Basis sind bei diesem Schneefall im Hochgebirge 50-80 cm Neuschnee gefallen. Die Schneegrenze lag am Donnerstag meist zwischen 1200 m und 1500 m, sank aber am Freitag.

Tendenz

Die Schnee- und Wetterbedingungen werden in den kommenden Tagen ähnlich sein. Unter dem Einfluss des wärmeren Wetters wird sich der Schnee vor allem in den Mittelgebirgen schneller verändern.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1400m


Triebschnee leicht auslösbar, auch spontane Lawinen möglich

Die Lawinengefahr ist erheblich. Mittlere bis große Schneebrettlawinen können an einigen Stellen sehr leicht durch einzelne Personen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Vorsicht auch im Waldgrenzbereich und in Waldschneisen. Die Gefahrenstellen sind nicht immer leicht zu erkennen. In tiefen und mittleren Lagen sind spontan kleine bis mittlere nasse Lockerschneelawinen sowie Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Zum bereits ergiebigen Neuschnee der Vortage kommt in kurzer Zeit nochmals Neuschnee dazu. Diese Neuschneeauflage ist durch wiederholten, in der Stärke wechselnden Windeinfluss inhomogen. Brüche sind vor allem zwischen den letzten Triebschneeschichten möglich, teilweise (v.a. schattseitig-windgeschützt) auch an eingeschneitem Oberflächenreif. In den Hochlagen, vor allem in nördlichen und östlichen Expositionen, überlagert gebundener Schnee eine schwache Altschneedecke aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. In tiefen und mittleren Höhenlagen belasten Wärme und Regeneintrag die Schneedecke zusätzlich.

Tendenz

Weiterer Niederschlag bei einer Schneefallgrenze um 1600 m am Montag. Die Situation bleibt auch zu Wochenbeginn heikel!


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Neuschnee
Nassschnee
1800m


In der Höhe Schneebrettgefahr, in tieferen Lagen nasse Lockerschneelawinen.

Die Lawinengefahr ist erheblich. Das Hauptproblem ist Neuschnee. Lawinen können in allen Expositionen und Höhenlagen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Schneebrettgefahr besteht sogar in steilen Lichtungen oder Schneisen im Bergwald. Aus extrem steilem Gelände löst sich der Neuschnee in Form von Lockerschneelawinen von selbst. Die Gefahrenstellen nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu. Lawinen erreichen mittlere Größe. Daneben ist Nassschnee problematisch. Durch ergiebigen Regen bis ca. 1800 m hinauf ist aus sehr steilem Gelände, wie zum Beispiel aus Waldschneisen, mit spontanen Lockerschneelawinen mittlerer Größe zu rechnen. An sehr steilen Hängen mit glattem Untergrund sind zudem Gleitschneelawinen möglich. Exponierte Verkehrswege können von Lawinen getroffen werden.

Schneedecke

Mit stürmischem Wind und Schneefall wachsen die Triebschneepakete weiter an. In allen Expositionen sind im oberen Teil der Schneedecke potentielle Schwachschichten aus Graupel, Oberflächenreif oder kantigen Kristallen im Bereich dünner Krusten vorzufinden. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig tiefliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke. Bis ca. 1800 m hinauf schwächt Regeneintrag die Schneedecke im Tagesverlauf. In mittleren Lagen ist die Schneedeckenbasis teils nass.

Tendenz

Weiterhin angespannte Lawinenlage.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Weiterhin störanfälliger Triebschnee in den Hochlagen! Beginnende Nassschneeproblematik in tieferen Lagen.

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit „erheblich“ beurteilt. Durch stürmischen Nordwestwind entstehen frische Triebschneepakete in den Sektoren Ost und Süd, welche an vielen Stellen bereits von einzelnen Wintersportlern als mittlere Schneebrettlawine ausgelöst werden können. In tieferen Lagen können spontane Nassschneelawinen und kleinere Gleitschneelawinen auftreten.

Schneedecke

Stürmischer Nordwestwind bildet frischen Triebschnee. Die Verbindung zwischen den Triebschneepaketen und der Altschneedecke ist teilweise noch nicht ausreichend. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. Mit dem Regeneintrag verliert die Schneedecke in tieferen Lagen an Stabilität und kann auf steilen Grashängen auch ins Gleiten kommen.

Tendenz

Die unbeständige, niederschlagsreiche und milde Nordwestwetterlage hält auch zu Wochenbeginn an. Die Triebschneeproblematik lässt nach.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Vorsicht! Schneefall, teils Regen, schlechte Sicht und leicht auslösbarer Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist über der Waldgrenze weiterhin erheblich, darunter mäßig. In allen Expositionen vor allem über der Waldgrenze gibt es störanfällige Triebschneepakete, die sich in der letzten Zeit aufgebaut haben. Weiterer frischer Triebschnee kommt dazu. Mittelgroße bis selten große Schneebrettlawinen können bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Steilgelände ist weiterhin zu meiden. Fernauslösungen sind zu beachten. Gefahrenstellen sind schwer erkennbar. In Übergangsbereich von viel zu wenig Schnee könnten Schwachschichten in Fundament (Altschneeproblem) angesprochen werden. Mit den milderen Temperaturen, steigender Schneefallgrenze und somit Regeneintrag sind spontane Lawinen aus dem Steilgelände zu beachten.

Schneedecke

Wieder gab und gibt es Neuschnee und zumindest starken Wind in den höheren Lagen. Somit haben sich Triebschneepakete aufgebaut, die Schwachschichten enthalten, mit der Altschneedecke schlecht binden und auf einem schwachem Fundament liegen. In den höheren Lagen sind weitgehend unverändert nord- und schattseitig bodennahe kantige Kristalle, teils Schwimmschnee in der Altschneedecke eingelagert. Mit den milderen Temperaturen und Regen kommt es unter der Schneefallgrenze zu einem Feuchtigkeitseintrag in die Schneedecke.

Tendenz

Wieder unbeständiges Wetter mit Schneefall, Regen und Wind. Weiterhin heikle Lawinensituation.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze


Steile Triebschneebereiche konsequent meiden

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen - je nach Windeinfluss - mit der Höhe rasch zu. Bereits eine einzelne Personen kann an einigen Stellen eine Schneebrettlawine mittlerer Größe auslösen. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu mehr Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen. Der frischeTriebschnee ist meist gut zu erkennen und sollte konsequent gemieden werden.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist stark vom Wind geprägt; abgewehte Rücken und Kuppen liegen dicht neben störanfälligen Triebschneefeldern. Dieser gebundene Schnee überlagert lockere, kantige Schichten, in windgeschützten, schattigen Bereichen oberhalb etwa 2000 m zum Teil auch Oberflächenreif. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zum komplett aufbauend umgewandelten Altschneefundament bildet.

Tendenz

Wenig Änderung am Montag. Das Triebschneeproblem erfordert weiterhin Umsicht und Zurückhaltung.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Erhebliche Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze! In tieferen Lagen Nassschneeproblematik!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter ist sie mäßig. Gefahrenstellen sind eingewehte Hänge aller Expositionen, insbesondere in den Sektoren Ost und Süd. Besondere Vorsicht ist hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden geboten. Mittelgroße, vereinzelt auch große Schneebrettlawinen können an vielen Stellen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Vereinzelt sind auch spontane, mittelgroße bis große Schneebrettlawinen möglich. In tieferen Lagen ist mit kleineren spontanen Nassschneelawinen und auf steilen Wiesenhängen mit Gleitschneelawinen zu rechnen.

Schneedecke

Wind aus verschiedenen Richtungen hat in den vergangenen Tagen zu Schneeverfrachtungen und frischem Triebschnee in allen Expositionen geführt. Besonders betroffen sind die Sektoren Ost und Süd. Im Übergang zum Altschnee sind Schwachschichten möglich. Das Schneedeckenfundament ist durch kantige Kristalle und Schwimmschnee geschwächt. In tieferen Lagen wird der Schnee durch Regeneintrag feucht und verliert an Festigkeit. Auf steilen Wiesenhängen kann der Schnee zu gleiten beginnen.

Tendenz

Die unbeständige, niederschlagsreiche und milde Nordwestwetterlage hält auch zu Wochenbeginn an. Die Nassschneeproblematik verschärft sich.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Neuschnee
1600m
Nassschnee
1600m


Im Bereich der oberen Waldgrenze Schneebrettgefahr, darunter nasse Lockerschneelawinen

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich in sehr steilen Hängen aller Expositionen, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden, vor allem aber im oberen Bereich der Waldgrenze. Regen und Erwärmung führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke und kann zu spontanen, mittelgroßen Lockerschneelawinen führen. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Schneedecke

In Summe fielen ca. 20 cm Neuschnee aus der Warmfront vom Samstag, in tiefen Lagen als Regen. Auch in mittleren Lagen ist die Schneeoberfläche teilweise bereits feucht.

Tendenz

Die erste Wochenhälfte bringt fortschreitende Erwärmung und nur mehr geringe Niederschlagsmengen. Es sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee


Erhebliche Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze! Gefahrenstellen schwer erkennbar!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter ist sie mäßig. Gefahrenstellen sind eingewehte Hänge aller Expositionen, insbesondere in den Sektoren Ost und Süd. Besondere Vorsicht ist hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden geboten. Mittelgroße Schneebrettlawinen können an vielen Stellen von einzelnen Personen ausgelöst werden.

Schneedecke

Wind aus verschiedenen Richtungen hat in den vergangenen Tagen zu starken Schneeverfrachtungen und frischem Triebschnee in allen Expositionen geführt. Besonders betroffen sind die Sektoren Ost und Süd. Im Übergang zum Altschnee sind Schwachschichten möglich. Das Schneedeckenfundament ist durch kantige Kristalle und Schwimmschnee geschwächt. In tieferen Lagen wird der Schnee feucht und verliert an Festigkeit. Auf steilen Wiesenhängen kann der Schnee zu gleiten beginnen.

Tendenz

Die unbeständige, niederschlagsreiche und milde Nordwestwetterlage hält auch zu Wochenbeginn an. Die Triebschneeproblematik entschärft sich langsam.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Erhebliche Lawinengefahr, Triebschneeproblem! In tieferen Lagen beginnende Nassschneeproblematik.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter ist sie mäßig. Gefahrenstellen sind eingewehte Hänge aller Expositionen, insbesondere in den Sektoren Ost und Süd. Besondere Vorsicht ist hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden geboten. Mittelgroße und vereinzelt große Schneebrettlawinen können an vielen Stellen schon von einzelnen Personen ausgelöst werden. In tieferen Lagen können spontane Nasschneelawinen und auf steilen Grashängen spontane Gleitschneelawinen abgehen.

Schneedecke

Wind aus verschiedenen Richtungen hat in den vergangenen Tagen zu starken Schneeverfrachtungen und frischem Triebschnee in allen Expositionen geführt. Besonders betroffen sind die Sektoren Ost und Süd. Sowohl innerhalb des Triebschnees, als auch im Übergang zum Altschnee sind Schwachschichten möglich. Dort, wo ein Schneedeckenfundament vorhanden ist, ist es verharscht und hart. In tieferen Lagen wird der Schnee feucht und verliert an Festigkeit. Auf steilen Wiesenhängen kann der Schnee zu gleiten beginnen.

Tendenz

Die unbeständige, niederschlagsreiche und milde Nordwestwetterlage hält auch zu Wochenbeginn an. Die Triebschneeproblematik entschärft sich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor Triebschnee oberhalb der Waldgrenze! In tieferen Lagen spontane Nassschneerutsche möglich.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter ist sie gering. Gefahrenstellen sind eingewehte Hänge aller Expositionen, insbesondere in den Sektoren Ost und Süd. Besondere Vorsicht hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden. Mittelgroße Schneebrettlawinen können an vielen Stellen schon von einzelnen Personen ausgelöst werden. In tieferen Lagen können sich vereinzelt lockere Nassschneelawinen sowie spontane Gleitschneelawinen lösen.

Schneedecke

Wind aus verschiedenen Richtungen hat in den vergangenen Tagen zu frischen Einwehungen in alle Expositionen geführt. Besonders betroffen sind die Sektoren Ost und Süd. Im Übergang zum Altschnee sind Schwachschichten möglich. Das Schneedeckenfundament ist durch kantige Kristalle und Schwimmschnee geschwächt. In tieferen Lagen wird der Schnee feucht und verliert an Festigkeit. Auf steilen Wiesenhängen kann der Schnee zu gleiten beginnen.

Tendenz

Die unbeständige, niederschlagsreiche und milde Nordwestwetterlage hält auch zu Wochenbeginn an. Die Triebschneeproblematik entschärft sich.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Nassschnee
1200m


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Kleinere Lawinenkegel aus Nassschnee aufgrund von Tauwetter möglich

Am Donnerstag und Freitag kam es zu Strahlungen mit Regen außerhalb der höchsten Gipfel, wodurch die Schneedecke aufgeweicht wurde. Da die Schneefallgrenze hoch war, waren nur die höchsten Gipfel mit Schnee bedeckt. Aufgrund des Tauwetters sind Lawinenkegel aus Nassschneelawine möglich, wobei an steileren Hängen Gleitschneelawinen möglich sind.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. An der Schnittstelle zwischen der Schneedecke und dem Boden hat sich eine tiefe Schwimmschnee gebildet.

Tendenz

Die Schnee- und Wetterbedingungen werden in den kommenden Tagen ähnlich sein. Unter dem Einfluss des wärmeren Wetters wird sich der Schnee schneller umwandeln.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Weiterhin störanfälliger Triebschnee in Rinnen und Mulden! Beginnende Nassschneeproblematik in tieferen Lagen.

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit „mäßig“ beurteilt. Durch stürmischen Nordwestwind entstehen frische Triebschneepakete, welche an einigen Stellen bereits von einzelnen Wintersportlern als mittlere Schneebrettlawine ausgelöst werden können. In tieferen Lagen können spontane Nassschneerutsche und kleinere Gleitschneelawinen auftreten.

Schneedecke

Stürmischer Nordwestwind bildet frischen Triebschnee. Die Verbindung zwischen den Triebschneepaketen und der Altschneedecke ist teilweise noch nicht ausreichend. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. Mit der Erwärmung verliert die Schneedecke in tieferen Lagen an Stabilität und kann auf steilen Grashängen auch ins Gleiten kommen.

Tendenz

Die unbeständige, niederschlagsreiche und milde Nordwestwetterlage hält auch zu Wochenbeginn an. Die Triebschneeproblematik lässt nach.


Gefahrenstufe

800m
Lawinenproblem
Gleitschnee
800m
Triebschnee
Waldgrenze


Gleitschneelawinen sind aufgrund von Tauwetter möglich

Am Donnerstag setzten Strahlungen ein, wobei es außerhalb der höchsten Gipfel regnete. In der Nacht zum Freitag verstärkte sich die Strahlung, die Schneegrenze sank rasch und der Schnee fiel bis in die Niederungen. In Gipfelnähe kann es zu Strahlungen kommen, die durch mäßige bis starke Winde aus nördlichen Richtungen verstärkt werden. Durch das Tauwetter sind Lawinenkegel möglich, an steileren Grashängen sind Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke ist gering, nur auf den höchsten Gipfeln liegt Schnee. Bei diesem Schneefall sind 30-50 cm Neuschnee gefallen, möglicherweise mehr im östlichen Teil des Pohorje-Gebirges und in Kobansko.

Tendenz

Die Schnee- und Wetterbedingungen werden in den kommenden Tagen ähnlich sein. Unter dem Einfluss des wärmeren Wetters wird sich der Schnee schneller umwandeln.