Montag, 23. Februar 2026

Veröffentlicht am 22.02.2026, 18:05:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Nassschnee
1800m


Hohe Störanfälligkeit im Triebschnee

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze groß (4), darunter erheblich. Einzelne spontane Lawinen sind weiterhin möglich und an vielen Stellen können mittlere, mitunter auch große Schneebrettlawinen leicht (auch aus der Entfernung) von einzelnen Personen ausgelöst werden. Betroffen sind alle Expositionen, vermehrt jedoch nördlich und östlich ausgerichtetes Steilgelände. Gefahrenbereiche sind nicht überall leicht zu erkennen, weshalb weiterhin zu Zurückhaltung und zu einer sehr defensiven Routenwahl geraten wird. In tiefen und mittleren Lagen sind spontan nasse Lockerschneelawinen und Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Ergiebiger, bei steigender Temperatur gefallener und von starkem Windeinfluss geprägter Neuschnee überlagert Triebschnee der Vortage, der seinerseits auf einer ungünstigen Unterlage aus kantigen Kristallen und Tiefenreif lagert. In windgeschützten Bereichen, schattseitig oberhalb etwa 2000 m, sonnseitig oberhalb 2400 m, ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auch bis auf das grobkörnige Altschneefundament durchschlagen. Hohe Lawinenaktivität und sehr gute Sprengerfolge dokumentieren den ungünstigen Schneedeckenaufbau. In tiefen und mittleren Höhenlagen belasten Wärme und Regeneintrag die Schneedecke. Teilweise gleitet die gesamte Schneedecke auf sehr steilem, unstrukturiertem Gelände.

Tendenz

Neuerlich setzt Niederschlag ein, wobei es am Dienstag zeitweise bis gegen 2000 m hinauf regnet. Darüber fallen 20 bis 40 cm. Die Lawinensituation bleibt angespannt.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Neuschnee
Nassschnee
1800m


Abseits der Pisten weiterhin gefährliche Lawinensituation

Neu- und Triebschnee der letzten Woche überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können an allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, dies auch als Fernauslösung aus flachen Bereichen. Lawinen können groß werden und dann auch flache Hangpassagen überwinden. Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu, befinden sich aber verbreitet sowohl im kammnahen als auch kammfernen Gelände. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Vor allem an noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind vereinzelt sehr große Spontanlawinen möglich, die bis in tiefere Lagen vorstoßen können. In tiefen und mittleren Lagen ist mit nassen Lockerschneelawinen mittlerer Größe aus sehr steilem Gelände zu rechnen. An steilen Wiesenhängen können Gleitschneelawinen auftreten. Zonen mit Gleitschneerissen sollten unbedingt gemieden werden.

Schneedecke

Es fallen weniger als 10 cm Neuschnee, begleitet von starkem Wind. Der viele Neuschnee der letzten Woche wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist schwach und es befinden sich weit verbreitete Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke. Viele kürzliche, mitunter große und sehr große Lawinenabgänge aufgrund Sprengungen, Spontan- und Fernauslösungen sowie Auslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke. In tiefen und mittleren Lagen wurde die Schneedecke durch Regen aufgeweicht.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht allmählich zurück, wobei die Situation für Wintersportler sehr heikel bleibt.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Neuschnee
1800m
Neuschnee
1800m
Nassschnee
1800m


Schneebrettlawinen können sich weiterhin von selbst lösen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m groß, unterhalb davon ist sie erheblich. Das Hauptproblem ist der viele Neuschnee der vergangenen Woche. Schneebrettlawinen können in allen Expositionen und Höhenlagen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. In sehr steilem Gelände höherer Lagen können sie sich auch von selbst lösen. Aus extrem steilem, felsdurchsetztem Gelände löst sich der Neuschnee in Form von Lockerschneelawinen. Lawinen können groß werden und bis ins Flache vordringen. Daneben ist Nassschnee problematisch. Durch den Regeneintrag bis 1800 m ist aus sehr steilem Gelände mit spontanen Lockerschneelawinen mittlerer Größe zu rechnen. An steilen Hängen mit glattem Untergrund wie auf Wiesenhängen, Felsplatten oder im lückigen Laubwald sind unterhalb offener Schneemäuler Gleitschneelawinen zu erwarten. Exponierte Verkehrswege können von nassen Lawinen getroffen werden.

Schneedecke

In allen Expositionen sind Triebschneeansammlungen zu finden. Sie liegen in höheren Lagen oft auf Graupel, altem Oberflächenreif, weichen Zwischenschichten oder im Bereich dünner Krusten auf kantigen Kristallen. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig tiefliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke. Bis ca. 1800 m schreitet die Duchnässung der Schneedecke durch Regeneintrag voran. In mittleren Lagen ist die Schneedeckenbasis meist nass.

Tendenz

Weiterhin angespannte Lawinenlage.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Nassschnee
1800m
Neuschnee
1500m


Schneebrettlawinen können weiterhin durch einzelne Skifahrer ausgelöst werden.

Die Lawinengefahr ist erheblich. Das Hauptproblem ist Nassschnee. Unterhalb von 1800 m lösen sich Gleitschneelawinen an Steilhängen mit glattem Untergrund wie auf Bergwiesen, im lückigen Laubwald oder auf Felsplatten, von selbst. Der Aufenthalt in Bereichen unterhalb von Gleitschneemäulern sollte gemieden werden. Nasse Lockerschneelawinen lösen sich vor allem in extrem steilem Gelände. Nasse Lawinen können mittlere Größe erreichen und exponierte Verkehrswege treffen. Daneben ist oberhalb von 1500 m das Neuschneeproblem zu beachten. Schneebrettlawinen mittlerer Größe können in Steilhängen aller Expositionen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die Störanfälligkeit steigt mit zunehmender Höhe an.

Schneedecke

Bis 1800 m schreitet die Duchnässung der Schneedecke durch Regeneintrag voran. In mittleren Lagen ist die Schneedeckenbasis meist nass. Zudem sind in allen Expositionen Triebschneeansammlungen zu finden. Sie liegen in höheren Lagen oft störanfällig auf Graupel, altem Oberflächenreif, weichen Zwischenschichten oder im Bereich dünner Krusten auf kantigen Kristallen. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig tiefliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke.

Tendenz

Weiterhin angespannte Lawinenlage.


Gefahrenstufe

1700m
Lawinenproblem
Neuschnee
1700m
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1700m
Nassschnee
1700m


Neuschnee und Triebschnee im Hochgebirge, Nassschneelawinen im Mittelgebirge möglich.

Am Donnerstag und Freitag schneite es in den Bergen kräftig. Am Freitag sank die Schneegrenze, wobei es im Osten der Alpen zu stärkeren Strahlungen kam. Die aktuellen Bedingungen sind anspruchsvoll. Bei mäßigem bis starkem Nordwind haben sich auf der Leeseite große Triebschneeansammlungen gebildet. Gefährlicher sind Verwehungen, bei denen insbesondere leichte Verfrachtungen große Lawinen auslösen können. Auch Schwachschichten in der Schneedecke stellen ein Problem dar. Übersteigt die Belastung insbesondere die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten, kann eine tiefe und grosse Lawine ausgelöst werden. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes besonders häufig, können aber auch anderswo nicht ausgeschlossen werden. Die Berge haben sich erwärmt und die Nullgradgrenze wird am Sonntagnachmittag und -abend auf eine Höhenlage von etwa 2500 m ansteigen. In den Mittelgebirgen wird die Erwärmung zu Lawinenkegeln aus Nassschnee führen, wobei an steileren Hängen Gleitschneelawinen möglich sind.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. Tief unter der Oberfläche enthält die Altschneedecke mehrere Schwachschichten aus Kantigkörniger Schneeumwandlung und Grobkörnigkeit. Auf diese Basis sind bei diesem Schneefall im Hochgebirge 50-80 cm Neuschnee gefallen. Die Schneegrenze lag am Donnerstag meist zwischen 1200 m und 1500 m, sank aber am Freitag.

Tendenz

Die Schnee- und Wetterbedingungen werden in den kommenden Tagen ähnlich sein. Unter dem Einfluss des wärmeren Wetters wird sich der Schnee vor allem in den Mittelgebirgen schneller verändern.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Stellenweise störanfälliger Triebschnee in den Hochlagen! Nassschneeproblematik in tieferen Lagen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich (Stufe 3). Durch anhaltend stürmischen Nordwestwind gebildete Triebschneepakete sind störanfällig. Vor allem in den Sektoren Nord über Ost bis Süd können an einigen Stellen bereits von einzelnen Wintersportlern mittelgroße Schneebrettlawine ausgelöst werden. In tieferen Lagen, also auch in steilen Waldhängen oder auf Böschungen, können spontane Nassschneelawinen und kleinere Gleitschneelawinen auftreten.

Schneedecke

Die Verbindung zwischen den Triebschneepaketen und der Altschneedecke ist teilweise nicht ausreichend. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. Mit zunehmender Durchfeuchtung verliert die Schneedecke in tieferen Lagen an Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen auch ins Gleiten kommen.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag wieder Wetterverschlechterung, spätestens nach Mitternacht setzt erneut kräftiger Regen und Schneefall ein. Oberhalb von ca. 1000 m sind bis Dienstagmittag gute 10 bis 20 cm Neuschnee möglich. Es bleibt stürmisch! Die Lawinengefahr steigt an!


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Gefahrenstellen durch leicht auslösbaren Triebschnee und spontane Lawinen!

Über der Waldgrenze herrscht weiterhin erheblicher Lawinengefahr, darunter ist sie mäßig. Vor allem über der Waldgrenze gibt es störanfällige Triebschneepakete, die in allen Expositionen auftreten können. Mittelgroße bis teils große Schneebrettlawinen können bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Daher ist Steilgelände zu meiden. Gefahrenstellen gibt es vor allem in Kammnähe, aber auch kammfern, bei Geländeübergängen und in Einfahrtsbereichen von Mulden und Rinnen. Fernauslösungen sind nicht auszuschließen. In Übergangsbereich von viel zu wenig Schnee könnten Schwachschichten in Fundament (Altschneeproblem) angesprochen werden. Unterhalb der Schneefallgrenze ist mit spontanen feuchten bis nassen kleinen bis teils mittleren Lockerschneelawinen aus nicht entladenem Steilgelände zu rechnen.

Schneedecke

Mit dem unbeständigen Wetter, mit immer wieder unterschiedlich starkem Schneefall und starken bis stürmischen Wind aus wechselnden Richtungen haben sich umfangreiche Triebschneeablagerungen gebildet, die Schwachschichten enthalten, mit der Altschneedecke nicht gut binden und auf einem schwachem Fundament liegen. In den Hochlagen enthält das Schneedeckenfundament weiterhin vor allem nord- und schattseitig kantige bindungslose Kristalle und teils Schwimmschnee. Bis in die mittleren Lagen hinauf wurde die Schneedecke durch Regen zumindest oberflächig feucht, darunter ist sie durchfeuchtet bis nass.

Tendenz

Wieder Schneefall bei starkem bis stürmischem Wind, frischer Triebschnee über der Waldgrenze und Regen bis teils in die mittleren Lagen. Weiterhin heikle Lawinensituation.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Nach wie vor erhebliche Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter ist sie mäßig. Gefahrenstellen sind eingewehte Hänge in den Expositionen Nordost über Ost nach Süd. Besondere Vorsicht ist hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden geboten. Mittelgroße Schneebrettlawinen können an vielen Stellen von einzelnen Personen ausgelöst werden. In tieferen Lagen können vor allem sonnseitig spontane Nassschneerutsche oder Gleitschneelawinen auftreten.

Schneedecke

In den Expositionen Nordost über Ost nach Süd sind immer noch ältere Triebschneeansammlungen zu finden, die auf einer Schwachschicht aus Oberflächenreif oder kantigen Kristallen liegen. Das Schneedeckenfundament ist durch kantige Kristalle und Schwimmschnee geschwächt. In tieferen Lagen wird der Schnee feucht und verliert an Festigkeit. Auf steilen Wiesenhängen kann der Schnee zu gleiten beginnen.

Tendenz

Am Dienstag mehren sich wieder die Wolken, südlich des Alpenhauptkammes wird aber kaum Niederschlag erwartet. Es bleibt relativ mild. Die Lawinengefahr geht leicht zurück.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Neuschnee
1800m
Nassschnee
1800m


In der Höhe Schneebrettgefahr, darunter nasse Lockerschneelawinen

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich in Steilhängen aller Expositionen und nehmen mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung. In tiefen und mittleren Lagen ist mit nassen Lockerschneelawinen mittlerer Größe aus sehr steilem Gelände zu rechnen. An steilen Wiesenhängen können Gleitschneelawinen auftreten. Zonen mit Gleitschneerissen sollten unbedingt gemieden werden.

Schneedecke

Es fallen weniger als 10 cm Neuschnee, begleitet von starkem Wind, darunter regnet es. Der Neuschnee der letzten Woche wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist oft nur mäßig bis schwach und schattseitig befinden sich Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke. Unterhalb 1800 m wurde die Schneedecke durch Regen aufgeweicht.

Tendenz

Die Situation bleibt für Wintersportler vorerst bestehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1800m


Triebschnee leicht auslösbar, auch spontane Lawinen möglich

Die Lawinengefahr ist von der Waldgrenze aufwärts erheblich, darunter mäßig. Mittlere bis große Schneebrettlawinen können an einigen Stellen schon durch eine einzelne Personen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Vorsicht auch im Waldgrenzbereich und in Waldschneisen. In tiefen und mittleren Lagen sind spontan kleine bis mittlere nasse Lockerschneelawinen sowie Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Regeneintrag hat die Schneedecke bis in Höhen um 2000 m zumindest oberflächlich angefeuchtet, in tieferen Lagen ist sie teilweise bis zum Boden feucht. In den Hochlagen ist die Neuschneeauflage durch wiederholten, in der Stärke wechselnden Windeinfluss inhomogen und störanfällig. Brüche sind vor allem zwischen den letzten Triebschneeschichten möglich, bei größerer Belastung werden aber auch tiefliegende kantige Schichten im Altschnee bzw. die grobkörnige Basis aus Tiefenreif angesprochen. In tiefen und mittleren Höhenlagen belasten Wärme und Regeneintrag die Schneedecke.

Tendenz

Neuerlich setzt starker Niederschlag ein, wobei es am Dienstag zeitweise bis gegen 2000 m hinauf intensiv regnet. Darüber gibt es ergiebigen Neuschnee von 30 bis 60 cm (Schwerpunkt Steinberge/Hochkönig/Tennengebirge). Die Lawinensituation verschärft sich neuerlich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze


Steile Triebschneebereiche konsequent meiden

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen - je nach Windeinfluss - mit der Höhe rasch zu. Bereits eine einzelne Personen kann an einigen Stellen eine Schneebrettlawine mittlerer Größe auslösen. Vorsicht insbesondere nahe den Übergängen von wenig zu mehr Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen. Der frische Triebschnee ist meist gut zu erkennen und sollte konsequent gemieden werden.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist stark vom Wind geprägt; abgewehte Rücken und Kuppen liegen dicht neben störanfälligen Triebschneefeldern. Dieser gebundene Schnee überlagert lockere, kantige Schichten, in windgeschützten, schattigen Bereichen oberhalb etwa 2000 m zum Teil auch Oberflächenreif. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zum komplett aufbauend umgewandelten Altschneefundament bildet.

Tendenz

Am Dienstag fallen 10 bis 20 cm Neuschnee bei starkem Nordwestwind. Die Lawinengefahr steigt.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Erhebliche Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze durch frischen Triebschnee! In tieferen Lagen Nassschneeproblematik!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter ist sie mäßig. Gefahrenstellen sind eingewehte Hänge, insbesondere in den Expositionen von Nordost über Ost nach Süd. Besondere Vorsicht ist hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden geboten. Mittelgroße, vereinzelt auch große Schneebrettlawinen können an einigen Stellen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Vereinzelt sind auch spontane, mittelgroße bis große Schneebrettlawinen möglich. In tieferen Lagen ist mit spontanen Nassschneelawinen und auf steilen Wiesenhängen mit Gleitschneelawinen zu rechnen.

Schneedecke

Neuschnee und starker Wind aus West bis Nordwest hat in den vergangenen Tagen zu umfangreichen Schneeverfrachtungen und teilweise mächtigen Triebschneeansammlungen in den Expositionen von Nordost über Ost nach Süd geführt. Im Übergang zum Altschnee bestehen nach wie vor Schwachschichten. Das Schneedeckenfundament ist durch kantige Kristalle und Schwimmschnee geschwächt. In tieferen Lagen wurde der Schnee durch Regeneintrag feucht und verliert an Festigkeit. Auf steilen Wiesenhängen kann der Schnee zu gleiten beginnen.

Tendenz

In der ersten Nachthälfte auf Dienstag nimmt der Störungseinfluss von Norden wieder zu, spätestens nach Mitternacht setzten verbreitet teils kräftige Regen- und Schneefälle ein. Hotspot Nordalpen West und nördliche Niederen Tauern, wo bis Dienstagmittag durchaus 20 - 40 cm Neuschnee zu erwarten ist. Die Lawinengefahr steigt an.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Triebschnee
1100m


Nassschneeproblematik in tieferen Lagen. Vereinzelt störanfälliger Triebschnee in den Hochlagen!

Die Lawinengefahr ist mäßig (Stufe 2). In steilen Hangzonen, also auch Waldhängen oder auf Böschungen, können spontane Nassschneelawinen und kleinere Gleitschneelawinen auftreten. Durch anhaltend stürmischen Nordwestwind sind vereinzelt frische Triebschneepakete störanfällig. Vor allem in den Sektoren Nordost bis Südost können an wenigen Stellen bereits von einzelnen Wintersportlern Schneebrettlawine ausgelöst werden.

Schneedecke

Mit zunehmender Durchfeuchtung verliert die Schneedecke in tieferen Lagen an Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen auch ins Gleiten kommen. Die Verbindung zwischen frischen Triebschneepaketen und der Altschneedecke ist teilweise nicht ausreichend. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag wieder Wetterverschlechterung, spätestens nach Mitternacht setzt erneut Regen und Schneefall ein. Es bleibt stürmisch! Die Lawinengefahr steigt etwas an!


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


In den Hochlagen Triebschneeproblem, in tieferen Lagen Nassschneeproblematik.

Die Lawinengefahr ist generell mäßig. Gefahrenstellen sind in den Hochlagen eingewehte Hänge der Expositionen Nordost über Ost nach Süd. Vorsicht ist hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden geboten. Mittelgroße Schneebrettlawinen können an einigen Stellen schon von einzelnen Personen ausgelöst werden. In tieferen Lagen können spontane Nassschneelawinen und auf steilen Grashängen spontane Gleitschneelawinen abgehen.

Schneedecke

In den Expositionen Nordost über Ost nach Süd sind ältere Triebschneeansammlungen zu finden, die teilweise auf einer Schwachschicht aus Oberflächenreif oder kantigen Kristallen liegen. Das Schneedeckenfundament ist teilweise durch kantige Kristalle und Schwimmschnee geschwächt. In tieferen Lagen wird der Schnee feucht und verliert an Festigkeit. Auf steilen Wiesenhängen kann der Schnee zu gleiten beginnen.

Tendenz

Am Dienstag mehren sich wieder die Wolken, südlich des Alpenhauptkammes wird aber kaum Niederschlag erwartet. Es bleibt relativ mild. Die Lawinengefahr geht leicht zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Stellenweise störanfälliger Triebschnee in Rinnen und Mulden! Nassschneeproblematik in tieferen Lagen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig (Stufe 2). Die bestehenden Gefahrenstellen in Form von frischen Triebschneepaketen wachsen mit anhaltendem stürmischen Nordwestwind weiter an. An einigen Stellen können diese bereits von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße Schneebrettlawine ausgelöst werden. In tieferen Lagen sind spontane Nassschneerutsche aus sehr steilen Bereichen sowie kleinere Gleitschneelawinen nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

Stürmischer Nordwestwind bildet zunehmend frische Triebschneeablagerungen. Die Verbindung zwischen den Triebschneepaketen und der Altschneedecke ist teilweise nicht ausreichend. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. Mit zunehmender Durchfeuchtung verliert die Schneedecke in tieferen Lagen an Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen auch ins Gleiten kommen.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag wieder Wetterverschlechterung, spätestens nach Mitternacht setzt vorübergehend etwas kräftigerer Regen und Schneefall ein. Oberhalb von ca. 1000 m sind bis Dienstagmittag 10 - 15 cm Neuschnee möglich. Es bleibt stürmisch! Die Lawinengefahr steigt an!


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor Triebschnee oberhalb der Waldgrenze! In tieferen Lagen spontane Nassschneerutsche möglich.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter ist sie gering. Gefahrenstellen sind eingewehte Hänge der Expositionen Nordost über Ost nach Süd. Vorsicht ist hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden geboten. An wenigen Stellen können mittelgroße Schneebrettlawinen schon von einzelnen Personen ausgelöst werden. In tieferen Lagen können spontane Nassschneerutsche und auf steilen Grashängen spontane Gleitschneelawinen abgehen.

Schneedecke

In den Expositionen Nordost über Ost nach Süd sind nach wie vor Triebschneeansammlungen zu finden, die teilweise auf einer Schwachschicht aus Oberflächenreif oder kantigen Kristallen liegen. Das Schneedeckenfundament ist verharscht. In tieferen Lagen wird der Schnee feucht und verliert an Festigkeit. Auf steilen Wiesenhängen kann der Schnee zu gleiten beginnen.

Tendenz

Am Dienstag mehren sich wieder die Wolken, südlich des Alpenhauptkammes wird aber kaum Niederschlag erwartet. Es bleibt relativ mild. Die Lawinengefahr geht leicht zurück.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Nassschnee
1200m


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Kleinere Lawinenkegel aus Nassschnee aufgrund von Tauwetter möglich

Am Donnerstag und Freitag kam es zu Strahlungen mit Regen außerhalb der höchsten Gipfel, wodurch die Schneedecke aufgeweicht wurde. Da die Schneefallgrenze hoch war, waren nur die höchsten Gipfel mit Schnee bedeckt. Aufgrund des Tauwetters sind Lawinenkegel aus Nassschneelawine möglich, wobei an steileren Hängen Gleitschneelawinen möglich sind.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. An der Schnittstelle zwischen der Schneedecke und dem Boden hat sich eine tiefe Schwimmschnee gebildet.

Tendenz

Die Schnee- und Wetterbedingungen werden in den kommenden Tagen ähnlich sein. Unter dem Einfluss des wärmeren Wetters wird sich der Schnee schneller umwandeln.


Gefahrenstufe

800m
Lawinenproblem
Gleitschnee
800m
Triebschnee
Waldgrenze


Gleitschneelawinen sind aufgrund von Tauwetter möglich

Am Donnerstag setzten Strahlungen ein, wobei es außerhalb der höchsten Gipfel regnete. In der Nacht zum Freitag verstärkte sich die Strahlung, die Schneegrenze sank rasch und der Schnee fiel bis in die Niederungen. In Gipfelnähe kann es zu Strahlungen kommen, die durch mäßige bis starke Winde aus nördlichen Richtungen verstärkt werden. Durch das Tauwetter sind Lawinenkegel möglich, an steileren Grashängen sind Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke ist gering, nur auf den höchsten Gipfeln liegt Schnee. Bei diesem Schneefall sind 30-50 cm Neuschnee gefallen, möglicherweise mehr im östlichen Teil des Pohorje-Gebirges und in Kobansko.

Tendenz

Die Schnee- und Wetterbedingungen werden in den kommenden Tagen ähnlich sein. Unter dem Einfluss des wärmeren Wetters wird sich der Schnee schneller umwandeln.