Lawinenwarndienst Vorarlberg

Sonntag, 22. Februar 2026

Veröffentlicht am 22.02.2026, 08:52:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Neuschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1800m


Spontane Lawinen sind weiterhin möglich

Anhaltend gefährliche Lawinensituation

Viel Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und groß werden. Gefahrenstellen sind zahlreich und befinden sich auch im Bereich der Waldgrenze. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind weiterhin zu erwarten. Vor allem an noch nicht entladenen Einzugsgebieten können diese vereinzelt sehr groß werden und bis in tiefere Lagen vorstoßen. Exponierte Verkehrswege können gefährdet sein. Dort wo der Niederschlag als Regen fällt kann eine Aufweichung der Schneedecke zu einem Anstieg der spontanen Lawinenaktivität führen.

Schneedecke

In Summe fielen verbreitet 20-40 cm Neuschnee aus der Warmfront vom Samstag. Der viele Neuschnee der letzten Tage wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist schwach. Einige große und sehr große Lawinenabgänge aufgrund Sprengungen, Spontan- und Fernauslösungen sowie Auslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Die erste Wochenhälfte bringt fortschreitende Erwärmung und nur mehr geringe Niederschlagsmengen. Vor allem in tiefen und mittleren Lagen sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Die Situation bleibt für Wintersportler sehr heikel.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Altschnee
2000m
Neuschnee
1600m
Nassschnee
1800m


Spontane Lawinen sind weiterhin möglich

Anhaltend gefährliche Lawinensituation

Viel Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und groß werden. Gefahrenstellen sind zahlreich und befinden sich auch im Bereich der Waldgrenze. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind weiterhin zu erwarten. Vor allem an noch nicht entladenen Einzugsgebieten können diese vereinzelt sehr groß werden und bis in tiefere Lagen vorstoßen. Exponierte Verkehrswege können gefährdet sein. Dort wo der Niederschlag als Regen fällt kann eine Aufweichung der Schneedecke zu einem Anstieg der spontanen Lawinenaktivität führen.

Schneedecke

In Summe fielen verbreitet 20-40 cm Neuschnee aus der Warmfront vom Samstag. Der viele Neuschnee der letzten Tage wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist schwach. Einige große und sehr große Lawinenabgänge aufgrund Sprengungen, Spontan- und Fernauslösungen sowie Auslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Die erste Wochenhälfte bringt fortschreitende Erwärmung und nur mehr geringe Niederschlagsmengen. Vor allem in tiefen und mittleren Lagen sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Die Situation bleibt für Wintersportler sehr heikel.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Neuschnee
2000m
Altschnee
1800m
Neuschnee
2000m
Nassschnee
1800m


In der Höhe Schneebrettgefahr, darunter nasse Lockerschneelawinen

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich in Steilhängen aller Expositionen, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Gefahrenstellen befinden sich bereits im Bereich der Waldgrenze und nehmen mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung. Unerfahrene sollten gesicherte Bereiche nicht verlassen. Regen und Erwärmung führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke und kann zu spontanen, mittelgroßen Lockerschneelawinen führen. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Schneedecke

In Summe fielen verbreitet 20-30 cm Neuschnee aus der Warmfront vom Samstag. Der Neuschnee der letzten Woche wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden neue Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist oft nur mäßig bis schwach. In mittleren Lagen ist die Schneeoberfläche teilweise bereits feucht.

Tendenz

Die erste Wochenhälfte bringt fortschreitende Erwärmung und nur mehr geringe Niederschlagsmengen. Vor allem in tiefen und mittleren Lagen sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Neuschnee
1600m
Nassschnee
1600m


Im Bereich der oberen Waldgrenze Schneebrettgefahr, darunter nasse Lockerschneelawinen

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich in sehr steilen Hängen aller Expositionen, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden, vor allem aber im oberen Bereich der Waldgrenze. Regen und Erwärmung führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke und kann zu spontanen, mittelgroßen Lockerschneelawinen führen. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Schneedecke

In Summe fielen ca. 20 cm Neuschnee aus der Warmfront vom Samstag, in tiefen Lagen als Regen. Auch in mittleren Lagen ist die Schneeoberfläche teilweise bereits feucht.

Tendenz

Die erste Wochenhälfte bringt fortschreitende Erwärmung und nur mehr geringe Niederschlagsmengen. Es sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten.