Lawinenwarndienst Vorarlberg

Samstag, 21. Februar 2026

Veröffentlicht am 21.02.2026, 08:59:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Neuschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1800m


Spontane Lawinen sind weiterhin zu erwarten

Anhaltend gefährliche Lawinensituation

Viel Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und groß werden. Gefahrenstellen sind zahlreich und befinden sich auch im Bereich der Waldgrenze. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind weiterhin zu erwarten. Vor allem an noch nicht entladenen Einzugsgebieten können diese vereinzelt sehr groß werden und bis in tiefere Lagen vorstoßen. Exponierte Verkehrswege können gefährdet sein. Regen führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke und einem Anstieg der spontanen Lawinenaktivität.

Schneedecke

Bis Samstag Abend fallen weitere 20-30 cm Neuschnee, lokal auch mehr. Der viele Neuschnee der letzten Tage wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist schwach. Einige große und sehr große Lawinenabgänge aufgrund Sprengungen, Fernauslösungen und Auslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Die Gefahr spontaner Lawinen geht langsam zurück. Aufgrund fortschreitender Erwärmung und erstmaliger Sonneneinstrahlung bleibt die Situation für Wintersportler heikel. Nass- und Gleitschneelawinen sind vor allem in tiefen und mittleren Lagen vermehrt zu erwarten.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Altschnee
2000m
Neuschnee
1600m
Nassschnee
1800m


Spontane Lawinen sind weiterhin zu erwarten

Anhaltend gefährliche Lawinensituation

Viel Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und groß werden. Gefahrenstellen sind zahlreich und befinden sich auch im Bereich der Waldgrenze. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind weiterhin zu erwarten. Vor allem an noch nicht entladenen Einzugsgebieten können diese vereinzelt sehr groß werden und bis in tiefere Lagen vorstoßen. Exponierte Verkehrswege können gefährdet sein. Regen führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke und einem Anstieg der spontanen Lawinenaktivität.

Schneedecke

Bis Samstag Abend fallen weitere 20-30 cm Neuschnee, lokal auch mehr. Der viele Neuschnee der letzten Tage wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Die Verbindung zur vielerorts ungünstigen Altschneedecke ist schwach. Einige große und sehr große Lawinenabgänge aufgrund Sprengungen, Fernauslösungen und Auslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Die Gefahr spontaner Lawinen geht langsam zurück. Aufgrund fortschreitender Erwärmung und erstmaliger Sonneneinstrahlung bleibt die Situation für Wintersportler heikel. Nass- und Gleitschneelawinen sind vor allem in tiefen und mittleren Lagen vermehrt zu erwarten.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m
Nassschnee
1800m


Oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich in Steilhängen aller Expositionen, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Anzahl der Gefahrenstellen nehmen ab der Waldgrenze mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung. Unerfahrene sollten gesicherte Bereiche nicht verlassen. Regen führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke und kann zu spontanen, kleinen bis mittleren Lawinen führen. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Schneedecke

Bis Samstag Abend fallen weitere 10-20 cm Neuschnee. Der kürzliche Neuschnee wurde immer wieder aus wechselnden Richtungen verfrachtet und es entstanden neue Triebschneeansammlungen. Diese sind oft überschneit und schwierig zu erkennen. Neu- und Triebschnee konnten sich zwar bereits leicht setzen, die Verbindung zur vielerorts oft ungünstigen Altschneedecke ist jedoch oft nur mäßig bis schwach.

Tendenz

Vor allem in tiefen und mittleren Lagen sind vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten.