Donnerstag, 12. Februar 2026

Veröffentlicht am 12.02.2026, 07:32:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m
Neuschnee
Waldgrenze


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Neuschnee und Verwehungen im Hochgebirge, Schwachschichten bleiben bestehen.

Auf Triebschneeansammlungen kann bereits eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Eine ausgelöste Lawine oder eine ansonsten grosse Zusatzbelastung kann die Tragfähigkeit der tiefen Hartschichten übersteigen und eine tiefe und ausgedehnte (grosse) Lawine auslösen. Solche Schwachschichten sind besonders häufig in der Achse oberhalb des Waldes anzutreffen, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Auf den höchsten Gipfeln der Gefängnisse ist in den letzten Tagen der Schnee geschmolzen, nur im Hochgebirge ist es trocken geblieben. Seit Dienstagnachmittag sind bis zu 10 cm Neuschnee gefallen, in den Südlichen Julischen Alpen sogar bis zu 30 cm. Die Schneefallgrenze lag die meiste Zeit über bei 1300 m und stieg gegen Ende der Niederschläge auf 1700 m an. Die Schneedecke ist durch den Regen bis auf ca. 1700 m gelichtet, bei Abkühlung wird sich ein Harschdeckel bilden. Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet und meist gut miteinander verbunden sind. Schwächer ist der Zusammenhalt der Triebschnee-Schichten in den Verwehungen, die sich durch den Südwind während des Schneefalls gebildet haben. In der Altschneedecke gibt es mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee, die tief unter der Oberfläche liegen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bis zum Ende der Woche ähnlich. Am Donnerstag wird es etwas mehr Neuschnee geben und am Freitag ist es sonnig.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m
Neuschnee
Waldgrenze


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Neuschnee und Verwehungen im Hochgebirge, Schwachschichten bleiben bestehen.

Auf Triebschneeansammlungen kann bereits eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Eine ausgelöste Lawine oder eine ansonsten grosse Zusatzbelastung kann die Tragfähigkeit der tiefen Hartschichten übersteigen und eine tiefe und ausgedehnte (grosse) Lawine auslösen. Solche Schwachschichten sind besonders häufig in der Achse oberhalb des Waldes anzutreffen, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Auf den höchsten Gipfeln der Gefängnisse ist in den letzten Tagen der Schnee geschmolzen, nur im Hochgebirge ist es trocken geblieben. Seit Dienstagnachmittag sind bis zu 10 cm Neuschnee gefallen. Die Schneefallgrenze lag die meiste Zeit um 1300 m und stieg gegen Ende der Niederschläge auf 1700 m an. Die Schneedecke ist durch den Regen bis auf etwa 1700 m ausgedünnt und wird bei Abkühlung eine Harschkruste bilden. Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet und meist gut miteinander verbunden sind. Der Zusammenhalt der Triebschneeschichten in den Verwehungen, die sich durch den Südwind während des Schneefalls gebildet haben, ist schwächer. In der Altschneedecke gibt es mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee, die tief unter der Oberfläche liegen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bis zum Ende der Woche ähnlich. Am Donnerstag wird es etwas mehr Neuschnee geben und am Freitag ist es sonnig.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee


Schwachschichten im Altschnee sind störanfällig!

Die Lawinengefahr nimmt von der Waldgrenze mit der Höhe rasch zu und ist über etwa 2000 m erheblich. Die Situation ist für Wintersport weiterhin heikel. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen mittelgroße Schneebrettlawinen leicht von einzelnen Personen ausgelöst werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass oberflächlich ausgelöste Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Gefahrenbereiche sind kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee und in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.

Schneedecke

Die Schneedecke ist oberflächlich verkrustet bzw. vom Wind gezeichnet. Frischer und älterer/harter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen, kammfern kann zuletzt auch Oberflächenreif überschneit oder überweht worden sein. Generell wechseln schneearme Bereiche mit beachtlichen Triebschneeansammlungen. Brüche erfolgen entweder in lockeren Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind steigt die Gefährdung am Freitag vor allem in den Hohen Tauern an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer Triebschnee bildet sich über ungünstiger Altschneedecke

Frischer Triebschnee ist störanfällig und befindet sich insbesondere in Kammlagen, Rinnen und Mulden aller Expositionen. Durch zunehmenden Wind und Neuschnee nehmen die Gefahrenstellen im Tagesverlauf und auch mit der Höhe zu. Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen, wenig befahrenen Hängen von Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar. Ausgelöste Lawinen können mittelgroß werden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung. In Bereichen mit Regeneinfluss sind nasse Rutsche und Lawinen möglich.

Schneedecke

Neu- und frischer Triebschnee liegen auf einer oft verharschten, teilweise mit Oberflächenreif bedeckten Schneeoberfläche. Vor allem in höhergelegenen, schattseitigen Steilhängen ist die Altschneedecke nur schwach bis mäßig verfestigt. In Bereichen mit Regeneinfluss ist die Schneedecke vorübergehend geschwächt.

Tendenz

Mit weiterem Neuschnee und Wind wird die Lawinengefahr ansteigen. Lawinenauslösungen im Altschnee sind weiterhin möglich.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Frischen Triebschnee beachten

Frischer Triebschnee ist störanfällig und befindet sich insbesondere in Kammlagen, Rinnen und Mulden aller Expositionen. Durch zunehmenden Wind und Neuschnee nehmen die Gefahrenstellen im Tagesverlauf und auch mit der Höhe zu. Außerdem können einzelne Wintersportler vor allem in höher gelegenen, schattseitigen Steilhängen und im extremen Steilgelände mittelgroße Schneebrettlawinen in tieferliegenden Schwachschichten auslösen. In Bereichen mit Regeneinfluss sind nasse Rutsche und Lawinen möglich.

Schneedecke

Wenig Neu- und frischer Triebschnee liegen auf einer oft verharschten, teilweise mit Oberflächenreif bedeckten Schneeoberfläche. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch ungünstige Basis- und Zwischenschichten in der Altschneedecke erhalten geblieben. In Bereichen mit Regeneinfluss ist die Schneedecke vorübergehend geschwächt.

Tendenz

Mit weiterem Neuschnee und Wind wird die Lawinengefahr ansteigen.


Gefahrenstufe

1900m
Lawinenproblem
Altschnee
1900m
Triebschnee


Schwachschichten im Altschnee bleiben störanfällig - dünne Triebschneeauflage!

Die Lawinengefahr ist weiterhin über etwa 1800 m mäßig, darunter gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem. Die Gefahrenstellen sind zwar begrenzt aber nach wie vor schwer erkennbar. Diese befinden sich vor allem in Hängen mit nördlicher- bis östlicher Ausrichtung oberhalb von 1900 m. Hier können noch an einigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Mit dem teils starken Wind bildet sich in den Nordalpen frischer Triebschnee aus, welcher als Schneebrett ausgelöst werden kann.

Schneedecke

In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen. In den Nord- und Ostexpositionen wird die Altschneedecke weiterhin durch Krusten und Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt, das Altschneeproblem bleibt weiter bestehen. Oberflächenreif konnte sich nordseitig in den Hochlagen halten. Der Oberflächenreif wird durch den Triebschnee in den Nordalpen überdeckt.

Tendenz

Am Freitagvormittag in den Nordalpen noch Schneeschauer, später überall zunehmend sonnig und trocken. Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag wird mit Durchzug einer Kaltfront ein markanter Temperatursturz und stürmischer Nordwestwind erwartet. Am Wochenende wird ein Anstieg der Lawinengefahr erwartet.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Altschneeproblem in den Hochlagen!

Die Lawinengefahr ist in den Hochlagen mäßig. Mittlere Schneebrettlawinen können hier im Steilgelände bereits durch geringe Zusatzbelastung vereinzelt ausgelöst werden. Vorwiegend in den Hochlagen sind im Nordsektor, teils ostseitig kammnahe Steilhänge, Übergänge von wenig zu mehr Schnee sowie steile Rinnen und Mulden zu beachten. Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen.

Schneedecke

Nur wenige Zentimeter Schnee gibt es stellenweise untertags. In den höheren Lagen enthält die Schneedecke dünne Schmelzkrusten und in Bodennähe nord- und schattseitig kantige Kristalle, teils Schwimmschnee. Die Schneedecke ist unverändert sehr unterschiedlich verteilt, selbst in höheren Lagen liegt nur wenig Schnee.

Tendenz

Durch Neuschnee in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und Wind gibt es frischen Triebschnee.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Gleitschnee
1200m
Neuschnee
Waldgrenze


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Schneeverwehungen, Gleitschneelawinen.

Insbesondere bei Triebschneeansammlungen kann schon eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.

Schneedecke

Bis zu 30 cm Neuschnee fielen oberhalb von 1200 m. Der Neuschnee fiel auf einer fast ebenen Fläche. Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet und meist gut miteinander verbunden sind. An der Schnittstelle zwischen der Schneedecke und dem Boden hat sich eine tiefe Schwimmschnee gebildet.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Schwachschichten im Altschnee bleiben störanfällig

Die Lawinengefahr ist über etwa 1800 m mäßig, darunter gering. Vor allem von West über Nord nach Ost können noch an einigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Lawinen können in den Altschnee durchreißen und dadurch mittelgroß werden. Gefahrenstellen sind zum Teil schlecht erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu mehr Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.

Schneedecke

Die Schneedecke ist in der Früh zum Teil verkrustet und in den Hochlagen auch teilweise vom Wind gezeichnet. Gebundener Schnee überlagert lockere Schichten (z.B. Oberflächenreif, kantige Kristalle) oder ältere, harte Triebschneepakete. Generell wechseln schneearme Bereiche mit beachtlichen Triebschneeansammlungen. Brüche erfolgen entweder in der kantigen Schicht nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett aufbauend umgewandelten Altschneedecke bildet. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Am Freitag mit Neuschnee und Wind Zunahme der Gefährdung.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m


Oberhalb der Waldgrenze entstehen in der Nacht zum Donnerstag frische, teils störanfällige Triebschneeansammlungen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem ist Triebschnee. Schneebrettlawinen mittlerer Größe können bereits mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich oberhalb der Waldgrenze an steilen Hängen der Expositionen Nordwest über Nord bis Ost, sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Vereinzelt können daneben im Altschnee kleine und mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vor allem in sehr steilen Schattenhängen oberhalb von 1800 m ist dies mit großer Zusatzbelastung vorstellbar, zum Beispiel wenn eine kleine, oberflächliche Lawine auf tiefliegende, schwache Schichten durchschlägt.

Schneedecke

Frischer Triebschnee liegt zum Teil auf Oberflächenreif, lockerem Pulver oder störanfälligen, dünnen Wind- und Schmelzharschschichten an der Altschneeoberfläche. Einzelne, schlechte Schneedeckentestergebnisse weisen darauf hin, dass eine Schneebrettauslösung in tieferliegenden, aufgebauten Schichten höherer Lagen immer noch möglich ist. Südseitig fehlt bis weit hinauf eine Altschneedecke, exponiertes westseitiges Gelände ist oft abgeblasen. Insgesamt liegt wenig Schnee.

Tendenz

Anstieg der Lawinengefahr mit bis zu 40 cm Neuschnee und Sturm.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Altschneeproblem beachten.

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Im Steilgelände können an wenigen Stellen Lawinen ausgelöst werden. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber meist klein.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. An der Schneedeckenoberfläche konnte sich nordseitig Oberflächenreif halten. In den Ennstaler Alpen sowie im Hochschwabgebiet wird der Oberflächenreif mit einer dünnen Triebschneeschicht überdeckt. Das Fundament ist weiterhin schwach.

Tendenz

Am Freitagvormittag in den Nordalpen noch Schneeschauer, später überall zunehmend sonnig und trocken. Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag wird mit Durchzug einer Kaltfront ein markanter Temperatursturz und stürmischer Nordwestwind erwartet. Vorerst noch keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m


Zu wenig Schnee für Skitouren abseits gesicherter Pisten.

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt ist oberhalb der Waldgrenze frischer Triebschnee problematisch. Kleine Schneebretter können an wenigen Stellen im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Ost ausgelöst werden. Die Sturz- und Verletzungsgefahr ist dabei größer als die Gefahr einer Verschüttung. Vereinzelt können daneben im Altschnee kleine Schneebretter ausgelöst werden. Vor allem in sehr steilen Schattenhängen oberhalb von 1800 m ist dies mit großer Zusatzbelastung vorstellbar.

Schneedecke

Kleine Triebschneeansammlungen liegen mancherorts auf Oberflächenreif, lockerem Pulver oder störanfälligen, dünnen Wind- und Schmelzharschschichten an der Altschneeoberfläche. Einzelne, schlechte Schneedeckentestergebnisse weisen darauf hin, dass eine Schneebrettauslösung in tieferliegenden, aufgebauten Schichten höherer Lagen immer noch möglich ist. Südseitig fehlt bis weit hinauf eine Altschneedecke, exponiertes westseitiges Gelände ist oft abgeblasen. Insgesamt liegt wenig Schnee.

Tendenz

Mit Neuschnee und Sturm steigt die Lawinengefahr an.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Geringe Lawinengefahr, vereinzelte Gefahrenstellen in den Expositionen Nord und Ost!

Die Lawinengefahr ist gering. An vereinzelten Stellen der Hochlagen können in extrem steilen Rinnen und Mulden kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Gefahrenstellen für Lawinen sind von einer dünnen Auflage überdeckt und oft schwer zu erkennen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin wenig Schnee. Die Schneedecke ist stellenweise feucht oder verharscht. In den Hochlagen schwächen aber schattseitig immer noch kantige Schneekristalle die Stabilität.

Tendenz

Es wird zunehmend sonnig und trocken. Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag wird mit Durchzug einer Kaltfront ein markanter Temperatursturz und stürmischer Nordwestwind erwartet.. Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Lokales Altschneeproblem!

Die Lawinengefahr bleibt gering. Meist kleine Schneebrettlawinen können im Steilgelände stellenweise bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Vorwiegend im Nordsektor, teils ostseitig sind kammnahe Steilhänge, Übergänge von wenig zu mehr Schnee sowie steile Rinnen zu beachten.

Schneedecke

Nur wenige Zentimeter Schnee gibt es stellenweise untertags. In den höheren Lagen enthält die Schneedecke dünne Schmelzkrusten und in Bodennähe nord- und schattseitig kantige Kristalle, teils Schwimmschnee. Die Schneedecke ist unverändert sehr unterschiedlich verteilt, selbst in höheren Lagen liegt nur wenig Schnee.

Tendenz

Durch Neuschnee in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und Wind gibt es frischen Triebschnee.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, dennoch Vorsicht im extremen Steilgelände der Hochlagen!

Die Lawinengefahr ist gering. Nur noch an wenigen Stellen ist in den schattseitigen Hochlagen, insbesondere den Expositionen Nord und Nordost, die Auslösung von kleinen Schneebrettlawinen denkbar. Vorsicht insbesondere in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu sehr steilen Rinnen und Mulden sowie hinter Geländekanten. Generell überwiegt die Absturz- und Verletzungsgefahr auf harten und eisigen Oberflächen gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Es liegt weiterhin wenig Schnee. Die Schneeoberfläche ist verbreitet bis in die Gipfelregionen feucht oder verharscht, in den Hochlagen schwächen aber schattseitig immer noch kantige Schneekristalle die Stabilität.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr. Vormittags ist es zum Teil noch trüb mit ein paar letzten Schneeflocken, dann lockern etwas auf.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr und wenig Schnee

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelte Gefahrenstellen sind noch in steilen, schattseitigen Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen der Gipfelbereiche denkbar. Generell überwiegt die Verletzungsgefahr an Steinen sowie die Absturzgefahr auf harten oder eisigen Oberflächen die Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Die Schneelage ist gering, steile Sonnenhänge sind vielfach aper. Dort, wo Schnee liegt, ist die Schneeoberfläche häufig verkrustet und nur in windgeschützten, schattseitigen Hochlagen zum Teil noch locker. Kantig aufgebauter Altschnee schwächt hier - sofern vorhanden - das dünne Schneedeckenfundament.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind am Freitag Zunahme der Gefährdung


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Wenige Gefahrenstellen durch schwachen Altschnee

Die Lawinengefahr ist gering. Vor allem oberhalb etwa 2000 m können im von Nordwest über Nord bis Ost schauenden Steilgelände an wenigen Stellen noch kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Die Absturz- und Verletzungsgefahr überwiegt im Allgemeinen die Verschüttungsgefahr, Achtung im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Die Schneedecke ist oberflächlich oft verkrustet, nur in windgeschützten, schattseitigen Hochlagen ist der Schnee noch trocken und locker. Vor allem in nördlichen und östlichen Expositionen überlagert zum Teil gebundener Schnee eine schwache Altschneedecke, die inzwischen vorwiegend aus kantigen Kristallen bzw. Tiefenreif besteht. Störanfällige Schwachschichten befinden sich vorwiegend im schwachen Altschneefundament.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind am Freitag Zunahme der Gefährdung