Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!
Neuschnee und Verwehungen im Hochgebirge, Schwachschichten bleiben bestehen.
Auf Triebschneeansammlungen kann bereits eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Eine ausgelöste Lawine oder eine ansonsten grosse Zusatzbelastung kann die Tragfähigkeit der tiefen Hartschichten übersteigen und eine tiefe und ausgedehnte (grosse) Lawine auslösen. Solche Schwachschichten sind besonders häufig in der Achse oberhalb des Waldes anzutreffen, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt
Auf den höchsten Gipfeln der Gefängnisse ist in den letzten Tagen der Schnee geschmolzen, nur im Hochgebirge ist es trocken geblieben. Seit Dienstagnachmittag sind bis zu 10 cm Neuschnee gefallen, in den Südlichen Julischen Alpen sogar bis zu 30 cm. Die Schneefallgrenze lag die meiste Zeit über bei 1300 m und stieg gegen Ende der Niederschläge auf 1700 m an. Die Schneedecke ist durch den Regen bis auf ca. 1700 m gelichtet, bei Abkühlung wird sich ein Harschdeckel bilden.
Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet und meist gut miteinander verbunden sind. Schwächer ist der Zusammenhalt der Triebschnee-Schichten in den Verwehungen, die sich durch den Südwind während des Schneefalls gebildet haben. In der Altschneedecke gibt es mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee, die tief unter der Oberfläche liegen.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt bis zum Ende der Woche ähnlich. Am Donnerstag wird es etwas mehr Neuschnee geben und am Freitag ist es sonnig.
Gefahrenstufe
1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m
Neuschnee
Waldgrenze
Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!
Neuschnee und Verwehungen im Hochgebirge, Schwachschichten bleiben bestehen.
Auf Triebschneeansammlungen kann bereits eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Eine ausgelöste Lawine oder eine ansonsten grosse Zusatzbelastung kann die Tragfähigkeit der tiefen Hartschichten übersteigen und eine tiefe und ausgedehnte (grosse) Lawine auslösen. Solche Schwachschichten sind besonders häufig in der Achse oberhalb des Waldes anzutreffen, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt
Auf den höchsten Gipfeln der Gefängnisse ist in den letzten Tagen der Schnee geschmolzen, nur im Hochgebirge ist es trocken geblieben. Seit Dienstagnachmittag sind bis zu 10 cm Neuschnee gefallen. Die Schneefallgrenze lag die meiste Zeit um 1300 m und stieg gegen Ende der Niederschläge auf 1700 m an. Die Schneedecke ist durch den Regen bis auf etwa 1700 m ausgedünnt und wird bei Abkühlung eine Harschkruste bilden.
Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet und meist gut miteinander verbunden sind. Der Zusammenhalt der Triebschneeschichten in den Verwehungen, die sich durch den Südwind während des Schneefalls gebildet haben, ist schwächer. In der Altschneedecke gibt es mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee, die tief unter der Oberfläche liegen.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt bis zum Ende der Woche ähnlich. Am Donnerstag wird es etwas mehr Neuschnee geben und am Freitag ist es sonnig.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Frischer Triebschnee liegt auf einer schwachen Altschneedecke
Frischer Triebschnee ist störanfällig und befindet sich im kammnahen und kammfernen Steilgelände, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden aller Expositionen. Die Gefahrenstellen nehmen in Größe und Häufigkeit bereits ab der Waldgrenze mit der Höhe rasch zu. Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen, wenig befahrenen Hängen von Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Oberflächlich ausgelöste Lawinen können zudem in tiefere Schichten durchreißen und mittelgroß werden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen.
Schneedecke
Mit Neuschnee, der Niederschlagsschwerpunkt liegt dabei in den Weststaulagen hin zum Arlberggebiet und zu den Allgäuer Alpen mit bis zu 10 bis 15cm und stürmischem Wind aus West entstehen frische störanfällige Triebschneeansammlungen. Neu- und frischer Triebschnee liegen auf einer oft verharschten, teilweise mit Oberflächenreif bedeckten Schneeoberfläche. Vor allem in höhergelegenen, schattseitigen Steilhängen finden sich in der Altschneedecke stellenweise ausgeprägte Schwachschichten.
Tendenz
Triebschnee auf schwacher Altschneedecke bleibt störanfällig.
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze
Oberflächlich ausgelöster Triebschnee kann Altschneeproblem aktivieren
Die Lawinengefahr nimmt von der Waldgrenze mit der Höhe rasch zu und ist über etwa 2000 m erheblich. Die Situation ist für Wintersport weiterhin heikel. Vor allem von Nordwest über Nord nach Ost können an einigen Stellen mittelgroße Schneebrettlawinen leicht von einzelnen Personen ausgelöst werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass oberflächlich ausgelöste Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Gefahrenbereiche sind kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee und in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.
Schneedecke
Neu- und Triebschnee überdecken eine sehr unterschiedliche Oberfläche: in exponierten Bereichen ist sie vom Wind gezeichnet, sonst teils verkrustet und hart, zum Teil aber auch noch locker. Auf windgeschützten Schattseiten oberhalb etwa 1500 m wird zum Teil auch Oberflächenreif überschneit. Frischer und älterer/harter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. Generell liegen schneearme Zonen und beachtliche Triebschneebereiche oft nahe aneinander. Brüche erfolgen entweder in lockeren Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.
Tendenz
Am Samstag zunächst wenig Änderung, Neuschnee und Wind verschärfen zum Abend hin das Triebschneeproblem.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m
Mit Neuschnee und stürmischem Westwind entstehen störanfällige Triebschneeansammlungen.
Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, unterhalb davon gering. Problematisch ist Triebschnee. Schneebrettlawinen mittlerer Größe können vielerorts bereits mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich an steilen Hängen der Expositionen Nordwest über Nord bis Südost, sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Sie nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu.
Vereinzelt können zudem im Altschnee mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vor allem in sehr steilen Schattenhängen oberhalb von 1800 m ist dies mit großer Zusatzbelastung vorstellbar, zum Beispiel wenn eine oberflächliche Lawine in tiefliegende, schwache Schichten durchschlägt.
Schneedecke
Frischer und älterer Triebschnee liegt oft auf Oberflächenreif oder störanfälligen, dünnen Wind- und Schmelzharschschichten. Einzelne, schlechte Schneedeckentestergebnisse weisen darauf hin, dass eine Schneebrettauslösung in tieferliegenden, aufgebauten Schichten höherer Lagen immer noch möglich ist. Südseitig fehlt bis weit hinauf eine Altschneedecke, exponiertes westseitiges Gelände ist oft abgeblasen. In tieferen Lagen (unterhalb von 1500 m) ist die Altschneedecke feucht oder nass.
Tendenz
Keine wesentliche Änderung.
Gefahrenstufe
1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze
Schneeschauer mit stürmischem Wind - Trieb- und Altschneeproblem!
Die Lawinengefahr ist gering, in höheren Lagen lokal mäßig. Gebietsweise gibt es etwas Neuschnee, der durch stürmischen Westwind verfrachtet wird und störanfällige kleinräumige Verfrachtungen, die als kleine Schneebrettlawine bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden kann, bildet. Schwer erkennbare einzelne Gefahrenstellen durch das Altschneeproblem sind weiterhin in nördlichen bis östlichen Steilhängen zu beachten. Auch hier können Schneebretter durch einzelne Personen ausgelöst werden. Durch Sonnenschein am Nachmittag sind kleine Lockerschneelawinen im Steilgelände dann möglich.
Schneedecke
Die bis zu 10cm Neuschnee werden verfrachtet und binden mit der Altschneedecke ungenügend. In den höheren Lagen enthält die Altschneedecke dünne Schmelzkrusten und in Bodennähe nord- und schattseitig kantige Kristalle, teils Schwimmschnee. Die Schneedecke ist unverändert sehr unterschiedlich verteilt, auch in höheren Lagen liegt nur wenig Schnee.
Tendenz
Erst in der Nacht zum Sonntag lassen Schneefall und Wind die Lawinengefahr etwas steigen.
Gefahrenstufe
1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze
Frischer Triebschnee überlagert Altschneeproblem
Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Vor allem in den Sektoren von Nordwest über Nord bis Südost können an einigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Lawinen können in den Altschnee durchreißen und dadurch mittelgroß werden. Gefahrenstellen sind zum Teil schlecht erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu mehr Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.
Schneedecke
Neu- und Triebschnee überdecken eine sehr unterschiedliche Oberfläche: in exponierten Bereichen ist sie vom Wind gezeichnet und auch sonst oft verkrustet und hart. Auf windgeschützten Schattseiten oberhalb etwa 1500 m wird zum Teil auch Oberflächenreif überschneit. Im Altschnee darunter überlagert gebundener Schnee lockere, kantige Schichten. Brüche erfolgen entweder in der kantigen Schicht nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett aufbauend umgewandelten Altschneedecke bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen bei insgesamt deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtschneehöhen.
Tendenz
Am Samstag zunächst wenig Änderung, mit Neuschnee und Wind zum Abend hin aber zunehmendes Triebschneeproblem.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m
Mit Neuschnee und stürmischem Westwind entstehen kleine, störanfällige Triebschneeansammlungen.
Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, unterhalb davon gering. Problematisch ist Triebschnee. Kleine bis mittlere Schneebrettlawinen können bereits mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich an steilen Hängen der Expositionen Nordwest über Nord bis Südost, sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Sie nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu.
Vereinzelt können zudem im Altschnee mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vor allem in sehr steilen Schattenhängen oberhalb von 1800 m ist dies mit großer Zusatzbelastung vorstellbar, zum Beispiel wenn eine oberflächliche Lawine in tiefliegende, schwache Schichten durchschlägt.
Schneedecke
Frischer und älterer Triebschnee liegt zum Teil auf Oberflächenreif oder störanfälligen, dünnen Wind- und Schmelzharschschichten. Einzelne, schlechte Schneedeckentestergebnisse weisen darauf hin, dass eine Schneebrettauslösung in tieferliegenden, aufgebauten Schichten höherer Lagen immer noch möglich ist. Südseitig fehlt bis weit hinauf eine Altschneedecke, exponiertes westseitiges Gelände ist oft abgeblasen. In tieferen Lagen (unterhalb von 1500 m) ist die Altschneedecke feucht oder nass.
Tendenz
Keine wesentliche Änderung.
Gefahrenstufe
1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze
Frischen Triebschnee beachten
Frischer Triebschnee ist störanfällig und befindet sich im kammnahen und kammfernen Steilgelände, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden aller Expositionen. Die Gefahrenstellen nehmen in Größe und Häufigkeit bereits ab der Waldgrenze mit der Höhe rasch zu. Außerdem können einzelne Wintersportler vor allem in höher gelegenen, schattseitigen Steilhängen und im extremen Steilgelände mittelgroße Schneebrettlawinen in tieferliegenden Schwachschichten auslösen. Auch oberflächlich ausgelöste Lawinen können in tiefere Schichten durchreißen.
Schneedecke
Mit etwas Neuschnee und stürmischem Wind aus West entstehen frische störanfällige Triebschneeansammlungen. Wenig Neu- und frischer Triebschnee liegen auf einer oft verharschten, teilweise mit Oberflächenreif bedeckten Schneeoberfläche. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch ungünstige Basis- und Zwischenschichten in der Altschneedecke erhalten geblieben.
Tendenz
Keine wesentliche Änderung.
Gefahrenstufe
1900m
Lawinenproblem
Altschnee
1900m
Triebschnee
Schwachschichten im Altschnee bleiben störanfällig - dünne Triebschneeauflage!
Die Lawinengefahr ist weiterhin über etwa 1900 m mäßig, darunter gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem. Die Gefahrenstellen sind zwar begrenzt aber nach wie vor schwer erkennbar. Diese befinden sich vor allem in Hängen mit nördlicher- bis östlicher Ausrichtung oberhalb von 1900 m. Hier können noch an einigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Mit dem teils starken Wind bildet sich in den Nordalpen frischer Triebschnee aus, welcher als Schneebrett ausgelöst werden kann.
Schneedecke
Der Oberflächenreif, kantige Formen oder eine harte Altschneedecke werden am Freitag durch Triebschnee und Neuschnee überdeckt. Große Neuschneemengen werden jedoch noch nicht erwartet. In den Nord- und Ostexpositionen wird die Altschneedecke weiterhin durch Krusten und Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt, das Altschneeproblem bleibt weiter bestehen.
Tendenz
Am Samstag von Südwesten her wieder rascher Wolkenaufzug, am Nachmittag setzen Regen und Schnee ein. In der Nacht auf den Sonntag folgt ein Kaltfrontdurchgang mit kräftigem Wind samt Temperatursturz.
Am Wochenende wird ein Anstieg der Lawinengefahr erwartet.
Gefahrenstufe
1200m
Lawinenproblem
Gleitschnee
1200m
Neuschnee
Waldgrenze
Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen
Schneeverwehungen, Gleitschneelawinen.
Insbesondere bei Triebschneeansammlungen kann schon eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.
Schneedecke
Bis zu 30 cm Neuschnee fielen oberhalb von 1200 m. Der Neuschnee fiel auf einer fast ebenen Fläche. Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet und meist gut miteinander verbunden sind. An der Schnittstelle zwischen der Schneedecke und dem Boden hat sich eine tiefe Schwimmschnee gebildet.
Tendenz
Die Lawinengefahr wird bis zum Ende der Woche ähnlich bleiben. Am Samstag ist es bewölkt mit Schauern. Am Sonntag wird es sonnig und windig.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Zu wenig Schnee für Skitouren abseits gesicherter Pisten.
Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt ist oberhalb der Waldgrenze frischer Triebschnee problematisch. Kleine Schneebretter können an wenigen Stellen im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Ost ausgelöst werden. Die Sturz- und Verletzungsgefahr ist dabei größer als die Gefahr einer Verschüttung.
Schneedecke
Kleine Triebschneeansammlungen liegen in höheren Lagen mancherorts auf Oberflächenreif oder störanfälligen, dünnen Wind- und Schmelzharschschichten. Die Altschneedecke besteht häufig aus kantig abgerundeten Kristallen. In tieferen Lagen (unterhalb von 1500 m) ist die Schneedecke feucht oder nass.
Tendenz
Mit sinkenden Temperaturen und Neuschnee steigt die Lawinengefahr am Wochenende etwas an.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Altschneeproblem beachten.
Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Im Steilgelände können an wenigen Stellen Lawinen ausgelöst werden. Frischer Triebschnee kann auch als Schneebrett ausgelöst werden. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber meist klein.
Schneedecke
Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Etwas Neuschnee überdeckt nordseitig Oberflächenreif bzw. kantige Formen. Das Fundament ist weiterhin schwach.
Tendenz
Am Samstag von Südwesten her wieder rascher Wolkenaufzug, am Nachmittag setzen Regen und Schnee ein. In der Nacht auf den Sonntag folgt ein Kaltfrontdurchgang mit kräftigem Wind samt Temperatursturz. Am Wochenende ist mit einem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen!
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze
Wenige Gefahrenstellen durch schwachen Altschnee
Die Lawinengefahr ist gering. Kleinräumige Gefahrenstellen durch störanfälligen, frischen Triebschnee gibt es in den Sektoren von Nord bis Südost und in steilen Rinnen. Oberhalb etwa 2000 m können im von Nordwest über Nord bis Ost schauenden Steilgelände an wenigen Stellen noch kleine Schneebrettlawinen im Altschnee ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Die Absturz- und Verletzungsgefahr überwiegt im Allgemeinen die Verschüttungsgefahr, Achtung im Bereich von Geländefallen.
Schneedecke
Neu- und Triebschnee überdecken eine sehr unterschiedliche Oberfläche: steile Sonnseiten unterhalb etwa 1500 m waren zuletzt aper. Sonst ist die Unterlage oft verkrustet, teilweise auch hart, in windgeschützten Hochlagen zum Teil noch locker. Auf windgeschützten Schattseiten oberhalb etwa 1500 m wird zum Teil auch Oberflächenreif überschneit. Vor allem in nördlichen und östlichen Expositionen überlagert gebundener Schnee eine schwache Altschneedecke aus kantigen Kristallen und Tiefenreif.
Tendenz
Tagsüber noch wenig Änderung. Am Samstagnachmittag einsetzender Schneefall deckt die Windzeichen vom Vortag aber zu.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Geringe Lawinengefahr, frischer Triebschnee in den Hochlagen
Die Lawinengefahr ist gering. Frische, dünne Triebschneelinsen liegen in den Expositionen von Nord bis Ost besonders im kammnahen Gelände, in den Einfahrtsbereichen von steilen Rinnen und Mulden sowie hinter Geländekanten. Hier können einzelne Wintersportler kleine Schneebrettlawinen auslösen. Zusätzlich besteht im schattseitigen Steilgelände der Hochlagen weiterhin ein Altschneeproblem. Lawinen die im Triebschnee ausgelöst werden können vereinzelt in den Altschnee durchreißen und bleiben dabei aber klein. Generell überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr gegenüber der Verschüttungsgefahr. Harte oder eisige Oberflächen können derzeit von wenig Schnee überdeckt und daher schlecht zu erkennen sein.
Schneedecke
Es liegt weiterhin wenig Schnee. Wenigen Zentimeter Neu- oder Triebschnee kommen auf einer bis in Gipfelbereiche feuchten oder verharschten Schneeoberfläche zu liegen. In den Hochlagen schwächen aber schattseitig immer noch kantige Schneekristalle die Stabilität.
Tendenz
Vorerst keine Änderung der Lawinengefahr. Am Samstag überwiegen von der Früh weg die Wolken und ab Mittag setzten erste leichte Niederschläge ein. Erst zum Abend hin intensiviert sich der Niederschlag.
Gefahrenstufe
1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze
Schneeschauer mit stürmischem Wind - lokales Trieb- und Altschneeproblem!
Die Lawinengefahr ist gering. Gebietsweise gibt es etwas Neuschnee, der durch stürmischen Westwind verfrachtet wird und störanfällige kleinräumige lokale Verfrachtungen bildet. Diese können als kleine Schneebrettlawine bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Schwer erkennbar einzelne Gefahrenstellen durch das Altschneeproblem sind weiterhin in nördlichen bis östlichen Steilhängen zu beachten. Auch hier können Schneebretter lokal durch einzelne Personen ausgelöst werden. Durch Sonnenschein am Nachmittag sind kleine Lockerschneelawinen im Steilgelände dann möglich.
Schneedecke
Die bis zu 10cm Neuschnee werden verfrachtet und binden mit der Altschneedecke ungenügend. In den höheren Lagen enthält die Altschneedecke dünne Schmelzkrusten und in Bodennähe nord- und schattseitig kantige Kristalle, teils Schwimmschnee. Die Schneedecke ist unverändert sehr unterschiedlich verteilt, auch in höheren Lagen liegt nur wenig Schnee.
Tendenz
Erst in der Nacht zum Sonntag lassen Schneefall und Wind die Lawinengefahr etwas steigen.
Gefahrenstufe
Lawinenproblem
Altschnee
Geringe Lawinengefahr.
Die Lawinengefahr bleibt noch gering. An vereinzelten Stellen der Hochlagen können in extrem steilen Rinnen und Mulden kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden.
Schneedecke
Es liegt weiterhin wenig Schnee. Die Schneedecke ist stellenweise feucht oder verharscht. In den Hochlagen schwächen aber schattseitig immer noch kantige Schneekristalle die Stabilität.
Tendenz
Am Samstag von Südwesten her wieder rascher Wolkenaufzug, am Nachmittag setzen Regen und Schnee ein. In der Nacht auf den Sonntag folgt ein Kaltfrontdurchgang mit kräftigem Wind samt Temperatursturz. Ein Anstieg der Lawinengefahr ist möglich.