Lawinenwarndienst Steiermark

Samstag, 7. Februar 2026

Veröffentlicht am 07.02.2026, 08:31:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Schwacher, störanfälliger Altschnee ist die Hauptgefahr

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen schon von einzelnen Personen mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Brüche können in den schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen. Die Gefahrenstellen sind kaum erkennbar und sollten defensiv beurteilt werden. Fernauslösungen sind möglich. Vorsicht insbesondere im Übergang von wenig zu viel Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen von Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Der Neuschnee lagerte sich bei meist mäßigem Wind auf eine schlecht aufgebaute Altschneedecke ab. Witterungsbedingt bildete sich eine gebundene Auflage (Brett). Brüche erfolgen einerseits innerhalb der Altschneedecke, die oft aus einer Abfolge aus Schmelzkrusten und kantigen Formen bzw. Tiefenreif besteht. Andererseits können noch bestehende Schwachschichten am Übergang vom Neuschnee zur Altschneedecke gestört werden. Unterhalb von rund 1600 m ist die Schneedecke feucht.

Tendenz

Am Sonntag scheint über den Gipfeln oft die Sonne, am Vormittag ist es aber unterhalb von 2000 m noch oft hochnebelig trüb. Das Altschneeproblem bleibt bestehen, sonnseitig steigt die Gefahr von feuchten Rutschen etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Schwacher Altschnee und Triebschnee sind weiterhin störanfällig

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit mäßig beurteilt, darunter ist sie gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem in den Nord- und Ostexpositionen. Zudem können frische Triebschneelinsen durch geringe Zusatzbelastung als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Beim Durchbrechen in die schwache Altschneedecke sind auch Schneebrettlawinen mittlerer Größe möglich. Die Gefahrenbereiche befinden sich vor allem im Übergang von wenig zu mehr Schnee sowie hinter Geländekanten und im Einfahrtsbereich von Rinnen und Mulden. Oft sind die Gefahrenstellen schwer zu erkennen.

Schneedecke

Je nach Neuschneemenge und Windeinwirkung wurde stellenweise Neu- und Triebschnee auf eine lockere Schneeoberfläche, in geschützten Lagen auf Oberflächenreif abgelagert. Speziell der Triebschnee gestaltet sich in höheren, steilen Bereichen noch störanfällig. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen. In den Nord- und Ostexpositionen wird die Altschneedecke weiterhin durch Krusten und Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt, das Altschneeproblem bleibt weiter bestehen. Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Unterhalb von rund 1600 m ist die Schneedecke feucht.

Tendenz

Am Sonntag scheint über den Gipfeln oft die Sonne, am Vormittag ist es aber unterhalb von 2000 m noch oft hochnebelig trüb. Das Altschneeproblem bleibt bestehen, sonnseitig steigt die Gefahr von feuchten Rutschen etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, vereinzelte Gefahrenstellen in den Expositionen Nord und Ost!

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen Stellen der Hochlagen können in steilen Rinnen und Mulden Triebschneeansammlungen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Gefahrenstellen für Lawinen und vereiste Bereiche sind von einer dünnen Neuschneeauflage überdeckt. Im Allgemeinen überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr der Verschüttungsgefahr. Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Kleine, ältere Triebschneeansammlungen oberhalb von 1500 m wurden durch wenige Zentimeter Neuschnee überdeckt. Wo ein Schneedeckenfundament vorhanden ist (schattige Bereiche in den Hochlagen), schwächen kantige Schneekristalle die Stabilität der Schneedecke.

Tendenz

Am Sonntag scheint über den Gipfeln oft die Sonne, am Vormittag ist es aber unterhalb von 2000 m noch oft hochnebelig trüb. Es wird keine Änderung der Lawinengefahr erwartet.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, beständiges Altschneeproblem und vereinzelt frische Triebschneelinsen beachten

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Ältere und frische Triebschneelinsen können speziell im nord- und ostexponierten Steilgelände an wenigen Stellen ausgelöst werden. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber klein. Im Allgemeinen überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr der Verschüttungsgefahr. Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Dünne, frische Triebschneelinsen überdecken teilweise eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen, die bis 2000 m hinauf teils aper sind. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt, das Altschneeproblem bleibt weiterhin bestehen.

Tendenz

Am Sonntag scheint über den Gipfeln oft die Sonne, am Vormittag ist es aber unterhalb von 2000 m noch oft hochnebelig trüb. Das Altschneeproblem bleibt bestehen.