Lawinenwarndienst Steiermark

Donnerstag, 15. Jänner 2026

Veröffentlicht am 14.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2000m


Mäßige Lawinengefahr in höheren Lagen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig (Stufe 2), darunter ist sie gering. Insbesondere ältere Triebschneeansammlungen in den Sektoren Ost und Nord, speziell hinter Kämmen, Geländekanten und in Rinnen und Mulden können schon durch geringe Zusatzbelastung als mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Zusätzlich ist in mittleren Lagen, bzw. sonnseitig auch in hohen Lagen mit kleinen, spontanen Nassschneelawinen zu rechnen.

Schneedecke

Durch den Wärmeeintrag konnte sich die Schneedecke etwas setzen. In den mittleren Lagen wurde der Schnee feucht. In den Hochlagen liegt Triebschnee in den Nord- und OStexpositionen auf kantigen Formen auf. Schwachschichten finden sich vorwiegend zwischen Trieb- und Neuschnee und der Altschneedecke (instabile Schicht aus kantigen Kristallen). Im Fundament der Schneedecke schwächt aufbauende Umwandlung (Schwimmschnee) die Stabilität.

Tendenz

Am Freitag sowie auch am Wochenende herrscht nördlich des Alpenhauptkammes recht sonniges Wetter, von Süden her stauen sich immer häufiger tiefe, hochnebelartige Wolken. Der Wind dreht auf Südost bis Südwest. Die Lawinengefahr geht zurück.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Geringe Lawinengefahr, aber vereinzelte Nassschneerutsche!

Die Lawinengefahr ist gering. In tiefen Lagen, z.B. aus bewaldeten Bereichen und sonnseitig auch in höheren Lagen können aber kleine, spontane Nassschneerutsche auftreten. In den extrem steilen nordseitigen Rinnen der Hochlagen ist eine Schneebrettauslösung nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

Durch die Erwärmung lässt das Altschneeproblem nach, allerdings kann der Schnee in mittleren Lagen und sonnseitig nass und dadurch instabil werden.

Tendenz

Langsam, aber sicher, sinkt auch die Temperatur in allen Höhen wieder etwas ab. Die Lawinengefahr bleibt gering.