Lawinenwarndienst Bayern

Freitag, 24. April 2026

Veröffentlicht am 23.04.2026, 17:00:00

FRÜHER

Gefahrenstufe

1400m
Lawinenproblem
Gleitschnee
1400m

SPÄTER

Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Nassschnee
1800m
Nassschnee
1800m

Südseiten sind bis weit hinauf schneefrei.

Die Lawinengefahr steigt im Tagesverlauf oberhalb von 1800 m auf mäßig an, ansonsten ist sie gering. Nassschnee ist problematisch. An sehr steilen, noch nicht ausgeaperten Hängen mit glattem Untergrund, wie z.B. auf Wiesenhängen oder Felsplatten, können Gleitschneelawinen abgehen. Wenn der Harschdeckel in der Sonne aufgeweicht ist, können sich in extrem steilem Gelände nasse Lockerschneelawinen von selbst lösen. Lawinen erreichen vereinzelt mittlere Größe.

Schneedecke

Mit der Abstrahlung über Nacht bildet sich an der Oberfläche ein tragfähiger Harschdeckel, der im Tagesverlauf in der Sonne wieder aufweicht. Die Schneedecke ist bis in die Hochlagen vielerorts durchfeuchtet und besteht überwiegend aus Schmelzformen. In nordexponierten Hängen höherer Lagen sind tief in der Schneedecke zum Teil noch Schichten aus kantigen Kristallen vorhanden. Unterhalb von 1500 m liegt kaum mehr Schnee, die Südseiten sind weitestgehend aper.

Tendenz

Vorerst keine Änderung.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Gleitschnee


Die Voralpen sind vielerorts schneefrei.

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt können sich an sehr steilen Hängen mit glattem Untergrund kleine Gleitschneelawinen von selbst lösen.

Schneedecke

Nachts bildet sich ein tragfähiger Harschdeckel, der tagsüber in der Sonne wieder aufweicht. Ansonsten ist die verbliebene Schneedecke lückig, durchnässt und besteht überwiegend aus Schmelzformen. Die Südseiten sind bis auf einzelne Schneefelder in Gipfel- und Kammlagen weitestgehend schneefrei.

Tendenz

Vorerst keine Änderung.