Lawinenwarndienst Steiermark

Samstag, 11. April 2026

Veröffentlicht am 10.04.2026, 17:26:00

FRÜHER

Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Altschnee
2000m

SPÄTER

Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Nassschnee
2000m
Triebschnee
2000m
Altschnee
2000m

Frischer Triebschnee oberhalb von 2000 m, Nassschneeproblem in mittleren Höhenlagen!

Die Lawinengefahr ist in höheren Lagen von früh an mäßig. Frische Triebschneelinsen können im Kamm- und Gipfelbereich an einigen Stellen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. In extrem steilen, schattigen Bereichen können Lawinen auch im Altschnee durchreißen und mittlere Größe erreichen. Unterhalb von 2000 m steigt die Lawinengefahr mit dem Temperaturanstieg im Tagesverlauf auf mäßig an. Durch den Regen oder feuchten Schneefall vom Vortag können noch nicht entladene Hänge teils spontan abgehen und mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

Die nächtliche Ausstrahlung ist eingeschränkt. Durch den letzten Niederschlag bei einer hohen Schneefallgrenze wurde in die Schneedecke bis in mittlere Höhenlagen zusätzliche Feuchtigkeit eingetragen. Der Temperaturanstieg führt im Tagesverlauf zu einer zusätzlichen Anfeuchtung der Schneedecke. Der Triebschnee ist im Kamm- und Gipfelbereich noch teils schlecht mit der Altschneedecke verbunden. Mit der Erwärmung kommt es im Tagesverlauf zu einer Setzung der Schneedecke. In sehr schattigen Bereichen über 2000 m hat die Schneedecke noch Kältereserven und teilweise noch störanfällige Schwachschichten im Altschnee.

Tendenz

Das Triebschneeproblem nimmt ab, das Nassschneeproblem bleibt am Sonntag bestehen. Am Sonntag ist der Himmel meist nur gering bewölkt und es bleibt sehr mild. Ab Montag wechseln einander dichte Wolken und Sonnenschein häufig ab, in den meisten Regionen bleibt es trocken.

FRÜHER

Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Nassschnee
2200m
Altschnee
2200m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2200m

Tageszeitlicher Anstieg der Lawinengefahr auf mäßig (Stufe 2)!

Die Lawinengefahr ist anfangs gering und steigt im Tagesverlauf auf mäßig an. Aus noch nicht entladenem Gelände sind in allen Expositionen spontane oder durch Zusatzbelastung ausgelöste feuchte bis nasse mittlere Lockerschnee- bzw. Schneebrettlawinen möglich. In extrem steilen, schattigen Bereichen über 2200 m können vereinzelt noch kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen im Altschnee ausgelöst werden. Kleine frische Triebschneeablagerungen können noch in den Kamm- und Gipfellagen auftreten.

Schneedecke

Die nächtliche Ausstrahlung ist eingeschränkt. Durch den letzten Niederschlag bei einer hohen Schneefallgrenze wurde in die Schneedecke bis weit hinauf zusätzliche Feuchtigkeit eingetragen. Der Temperaturanstieg führt in allen Höhenlagen zu einer zusätzlichen Anfeuchtung der Schneedecke. Der Triebschnee setzt sich mit der Erwärmung rasch. In sehr schattigen Bereichen über 2200 m hat die Schneedecke noch Kältereserven und teilweise noch störanfällige Schwachschichten im Altschnee.

Tendenz

Am Sonntag ist der Himmel meist nur gering bewölkt und es bleibt sehr mild. Das Nassschneeproblem bleibt bestehen. Ab Montag wechseln einander dichte Wolken und Sonnenschein häufig ab, in den meisten Regionen bleibt es trocken.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Geringe Lawinengefahr, vereinzelt kleine Nassschneerutsche!

Die Lawinengefahr ist gering. Mit der tageszeitlichen Erwärmung kann es vereinzelt zu kleinen Nassschneerutschen kommen, vor allem aus noch nicht vollständig entladenen Einzugsgebieten. Die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Schneedecke

Die geringmächtige Schneedecke wird im Tagesverlauf in allen Lagen feucht und verliert an Festigkeit. Nur in sehr schattigen Bereichen über 2000 m hat die Schneedecke noch kleine Kältereserven und vereinzelt Schwachschichten im Altschnee. Generell liegt sehr wenig Schnee und die Ausaperung schreitet voran.

Tendenz

Am Sonntag ist der Himmel meist nur gering bewölkt und es bleibt sehr mild. Das Nassschneeproblem bleibt bestehen. Ab Montag wechseln einander dichte Wolken und Sonnenschein häufig ab, es bleibt aber trocken.