
Gefahrenstufe
![]() |
| ![]() | ![]() | |||||
| ![]() |
| ![]() |

Nassschnee ist ganztägig ein Thema.
Die Lawinengefahr ist mäßig. Nassschnee ist das Hauptproblem. Vor allem in extrem steilem Gelände lösen sich nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen von selbst. Daneben können vereinzelt nasse Gleitschneelawinen auf Steilhängen mit glattem Untergrund abgehen. Gleitschneeanrisse deuten auf die Gefahr hin. Nasse Lawinen erreichen mittlere Größe und haben teilweise lange Auslauflängen. In hohen Lagen kann Altschnee noch problematisch sein. An wenigen Steilhängen der Expositionen Nordwest über Nord bis Ost können mittlere Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden.
Schneedecke
Bei verminderter Abstrahlung gefriert die Schneeoberfläche nicht überall tragfähig durch. Sie weicht mit der Sonneneinstrahlung bereits am Vormittag wieder auf. Auch in den nördlichen Expositionen höherer Lagen ist die oberflächliche Schneedecke je nach Hangneigung schwach bis stark durchfeuchtet. Mancherorts finden sich in den Hochlagen im oberen Meter der Schneedecke potentielle Schwachschichten im Bereich von Krusten. Die Schneedeckenbasis ist in hohen Lagen stellenweise noch trocken und besteht dort oft aus kantigen Kristallen. In mittleren Lagen ist sie meist nass. Südseitig apert der Boden zunehmend bis in mittlere Lagen aus.
Tendenz
Die Lawinengefahr ändert sich kaum. Nasse Lawinen bleiben ein Thema.








