
Gefahrenstufe
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Verwehter Schnee
Neuschnee und Verwehungen stellen die größte Gefahr dar. Die Schneedeckenstabilität ist vor allem an Hängen und in Schluchten reduziert, wo die Neuschneemächtigkeit durch Schneeverwehungen größer ist. Neben dem Neuschnee können auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein lokales Problem darstellen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Eine mittlere Lawine kann durch eine große Strahlung ausgelöst werden, die insbesondere die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt.
Schneedecke
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt
Der letzte Schneefall wurde von einem starken Nordwind begleitet, der den Schnee vielerorts bis zur alten Basis hinunterblies und in den leeseitigen Gebieten Schneeverwehungen verursachte. An einigen Stellen liegen diese auf einer Schicht aus Graupel, die eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupeln 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr. In der Altschneedecke sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee auf, die an axialen Hängen häufiger sind.
Tendenz
Am Sonntag wird es sonnig und noch wärmer. Die Lawinengefahr bleibt ähnlich, wobei am Wochenende an sonnseitigen Hängen einige kleine bis mittlere Lawinen aus nassem, ungebundenem Schnee abgehen können. Ist es in der Nacht auf Montag bewölkt, so ist die Häufigkeit von Nassschneelawinen am Montag höher als am Wochenende.










