ARSO

Donnerstag, 2. April 2026

Veröffentlicht am 01.04.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Neuschnee
1800m
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m
Neuschnee
1800m


Neuschnee und Verwehungen

Neuschnee und Verwehungen stellen die größte Gefahr dar. Die Schneedeckenstabilität ist vor allem an Hängen und in Schluchten reduziert, wo die Neuschneemächtigkeit durch Schneeansammlungen größer ist. Neben dem Neuschnee können auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein lokales Problem darstellen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Insbesondere wenn die Strahlung die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt, kann eine grosse Lawine ausgelöst werden.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

In den Bergen fielen 15-30 cm trockener und leichter Schnee. Mit dem Schnee wehte ein starker Nordwind, der den Schnee vielerorts bis auf den alten Untergrund verwehte. Der Neuschnee verbindet sich nur langsam mit dem alten Untergrund. Grate und Gipfel sind bis auf den Altschnee abgeweht, mancherorts gibt es kaum noch Altschnee. Bei den Niederschlägen vor mehr als einer Woche ist örtlich Graupel gefallen, der eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupel 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr. In Altschneedecken sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee auf, die an axialen Hängen häufiger sind.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben. Am Freitag wird es Strahlung geben und der Wind wird sich beruhigen. Das Wochenende wird warm und meist sonnig sein.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee


Neuschnee und Verwehungen

Neuschnee und Verwehungen stellen die größte Gefahr dar. Die Schneedeckenstabilität wird vor allem an Hängen und in Schluchten verringert, wo die Neuschneemächtigkeit durch Schneeansammlungen größer ist.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Am Donnerstag und Freitag fielen in den Bergen 40-60 cm Schnee, der oberhalb von etwa 1000 m trocken und in tieferen Lagen feuchter war. Begleitet wurde der Schneefall von starken Nordwinden, die den Schnee oberhalb der Baumgrenze vielerorts auf den Altschneeuntergrund oder den Boden bliesen. Bei den Niederschlägen vor mehr als einer Woche kam es örtlich zu Graupel, der eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupel 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr. In einer Altschneedecke sind die Schneeschichten gut miteinander verbunden.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben. Am Freitag wird es Strahlung geben und der Wind wird sich beruhigen. Das Wochenende wird warm und meist sonnig sein.