Neuschnee und Verwehungen stellen die größte Gefahr dar. Die Schneedeckenstabilität ist vor allem an Hängen und in Schluchten reduziert, wo die Neuschneemächtigkeit durch Schneeansammlungen größer ist.
Neben dem Neuschnee können auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein lokales Problem darstellen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Insbesondere wenn die Strahlung die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt, kann eine grosse Lawine ausgelöst werden.
Schneedecke
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt
In den Bergen fielen 15-30 cm trockener und leichter Schnee. Mit dem Schnee wehte ein starker Nordwind, der den Schnee vielerorts bis auf den alten Untergrund verwehte. Der Neuschnee verbindet sich nur langsam mit dem alten Untergrund. Grate und Gipfel sind bis auf den Altschnee abgeweht, mancherorts gibt es kaum noch Altschnee. Bei den Niederschlägen vor mehr als einer Woche ist örtlich Graupel gefallen, der eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupel 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr.
In Altschneedecken sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee auf, die an axialen Hängen häufiger sind.
Tendenz
Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.
Am Donnerstag wird das Wetter ähnlich sein, wobei der Wind abflaut. Am Freitag gibt es mehr Sonnenschein.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Neuschnee und Verwehungen
Neuschnee und Verwehungen stellen die größte Gefahr dar. Die Schneedeckenstabilität ist vor allem an Hängen und in Schluchten reduziert, wo die Neuschneemächtigkeit durch Schneeansammlungen größer ist.
Schneedecke
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt
Am Donnerstag und Freitag fielen in den Bergen 40-60 cm Schnee, der oberhalb von etwa 1000 m trocken und in tieferen Lagen feuchter war. Begleitet wurde der Schneefall von starken Nordwinden, die den Schnee oberhalb der Baumgrenze vielerorts auf den Altschneeuntergrund oder den Boden bliesen.
Bei den Niederschlägen vor mehr als einer Woche kam es örtlich zu Graupel, der eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupel 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr.
In einer Altschneedecke sind die Schneeschichten gut miteinander verbunden.
Tendenz
Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.
Am Donnerstag wird das Wetter ähnlich sein, wobei der Wind abflaut. Am Freitag gibt es mehr Sonnenschein.