Donnerstag, 2. April 2026

Veröffentlicht am 01.04.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Neuschnee
Gleitschnee
2000m


Gefahrenstellen sind oft überschneit und schwer zu erkennen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m erheblich, unterhalb davon mäßig. Das Hauptproblem ist der Neu- und Triebschnee der letzten Tage. Mittelgroße Schneebrettlawinen können vielerorts mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen im kammnahen Steilgelände aller Hangrichtungen, hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden. Sie werden mit zunehmender Höhe häufiger. Aus dem felsdurchsetzten Steilgelände sind vor allem bei Sonnenschein Selbstauslösungen von mittleren Lockerschneelawinen möglich. An sehr steilen Wiesenhängen und im lichten Bergwald können sich kleine und mittlere Gleitschneelawinen von selbst lösen.

Schneedecke

Über die letzten Tage haben sich viele störanfällige Triebschneeansammlungen gebildet. Sie liegen auf schwachen Schichten aus lockerem Schnee und Graupel. Diese Schichten werden mit zunehmender Höhe störanfälliger. Zudem ist der Triebschnee häufig überschneit und schwer zu erkennen. In höheren Lagen gibt es stellenweise schwache Schichten im Bereich von Schmelzharschdeckeln. Tiefliegende Schichten aus kantig aufgebauten Kristallen sind nur noch schwer zu stören. Zum Boden hin ist der Schnee oft nass und kann auf glattem Untergrund abgleiten. Mit der leichten Erwärmung und Sonne wird auch der oberflächliche Schnee schnell feucht und schwer.

Tendenz

Langsamer Rückgang des Triebschneeproblems.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Neuschnee
1800m
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m
Neuschnee
1800m


Neuschnee und Verwehungen

Neuschnee und Verwehungen stellen die größte Gefahr dar. Die Schneedeckenstabilität ist vor allem an Hängen und in Schluchten reduziert, wo die Neuschneemächtigkeit durch Schneeansammlungen größer ist. Neben dem Neuschnee können auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein lokales Problem darstellen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Insbesondere wenn die Strahlung die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt, kann eine grosse Lawine ausgelöst werden.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

In den Bergen fielen 15-30 cm trockener und leichter Schnee. Mit dem Schnee wehte ein starker Nordwind, der den Schnee vielerorts bis auf den alten Untergrund verwehte. Der Neuschnee verbindet sich nur langsam mit dem alten Untergrund. Grate und Gipfel sind bis auf den Altschnee abgeweht, mancherorts gibt es kaum noch Altschnee. Bei den Niederschlägen vor mehr als einer Woche ist örtlich Graupel gefallen, der eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupel 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr. In Altschneedecken sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee auf, die an axialen Hängen häufiger sind.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben. Am Freitag wird es Strahlung geben und der Wind wird sich beruhigen. Das Wochenende wird warm und meist sonnig sein.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Neuschnee
1800m
Gleitschnee


Neu- und Triebschnee sind störanfällig

Neu- und Triebschnee sind störanfällig. Schneebrettlawinen können mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Setzungsgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Gefahrenzeichen. Gefahrenstellen befinden sich im kammnahen Steilgelände, hinter Geländekanten und in eingewehten Rinnen und Mulden. Aus sehr steilem Gelände sind mit Einstrahlung und Erwärmung Lockerschneelawinen möglich. An steilen Grashängen nimmt die Gleitschneeaktivität allmählich zu.

Schneedecke

Neu- und Triebschnee der Vortage überdecken teilweise auch ältere Triebschneepakete. Mit zeitweise lebhaftem Wind entstehen vor allem in höheren Kamm- und Passlagen kleinräumig frische Triebschneeansammlungen. Solche sind störanfällig. Die Altschneedecke ist überwiegend gut verfestigt und kompakt.

Tendenz

Weiterer Rückgang der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Neuschnee
2000m
Gleitschnee
2000m
Altschnee
2200m


Neu- und Triebschnee sind störanfällig

Neu- und Triebschnee sind störanfällig. Schneebrettlawinen können mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Setzungsgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Gefahrenzeichen. Gefahrenstellen befinden sich im kammnahen Steilgelände, hinter Geländekanten und in eingewehten Rinnen und Mulden. Vor allem in höhergelegenen West-, Nord- und Osthängen können Lawinen auch in Schwachschichten im obersten Meter der Schneedecke anreißen und groß werden. Aus sehr steilem Gelände sind mit Einstrahlung und Erwärmung Lockerschneelawinen möglich. An steilen Grashängen nimmt die Gleitschneeaktivität allmählich zu.

Schneedecke

Neu- und Triebschnee der Vortage überdecken teilweise auch ältere Triebschneepakete. Mit zeitweise lebhaftem Wind entstehen vor allem in höheren Kamm- und Passlagen kleinräumig frische Triebschneeansammlungen. Solche sind störanfällig. Der Mittelteil der Schneedecke besteht verbreitet aus gut gesetzten, kompakten Schichten, die in Schattenhängen höherer Lagen ein schlechtes Altschneefundament überlagern.

Tendenz

Allmählicher Rückgang der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Erhebliche Lawinengefahr - Triebschnee meiden!

Die Lawinengefahr ist über der Waldgrenze noch erheblich. Zu beachten sind störanfällige Triebschneeablagerungen, die durch starken, in den Hochlagen auch stürmischen Wind der letzten Tage entstanden sind und zum Teil auch umfangreicher sind. In fast allen Expositionen können in Steilhängen, in verfüllten steilen Mulden und Rinnen mittlere Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung noch ausgelöst werden. Werden Schichten im Altschnee angesprochen können die Schneebrettlawinen teils auch groß werden. Nur vereinzelt sind spontane Lawinen noch möglich.

Schneedecke

Der zuletzt gefallene Neuschnee ist durch starken, an exponierten Lagen auch stürmischen Wind verfrachtet worden und bindet ungenügend. Der auch dünn überdeckte Triebschnee kann noch Schwachschichten enthalten und ist dadurch störanfällig. In sehr hoch gelegenen nord- bzw. schattseitigen Bereichen ist das Schneedeckenfundament (Altschneeproblem) teils geschwächt.

Tendenz

Die Triebschneeproblematik geht langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Störanfälliger Triebschnee, in den Hochlagen weiterhin Altschneeproblem

Die Lawinengefahr ist vom lichten Hochwald aufwärts erheblich, darunter gering. Der Triebschnee ist störanfällig und an vielen Stellen bei geringer Zusatzbelastung auslösbar, Schneebrettlawinen können mittlere Größe erreichen. Betroffen sind alle Expositionen und sowohl kammnahes als auch kammfernes Steilgelände. Triebschneebereiche sind teilweise überschneit und dort schwer erkennbar. Vorsicht auch auf und unterhalb von Wechten. In den Hochlagen (speziell an West-, Nord- und Osthängen) können Lawinen bei großer Zusatzbelastung auch noch in den Altschnee durchschlagen und vereinzelt groß werden. Vorsicht an Übergängen von viel auf wenig Schnee.

Schneedecke

In windberuhigten Lagen liegt gebietsabhängig 20 bis 40 cm Neuschnee der letzten Tage, während exponierte Orte stark verblasen und Triebschneeansammlungen dementsprechend mächtig sind. Darunter liegt gesetzter Triebschnee der letzten Woche. Dieser kam auf einer Altschneedecke zu liegen, welche sowohl im Übergangsbereich als auch tiefer im Inneren mit kantigen Kristallen und Tiefenreif durchsetzt ist (auch in Verbindung mit Krusten). Dadurch wird der Aufbau bis in Bodennähe geschwächt. Brüche sind hier zwar noch möglich, erfolgen am ehesten aber innerhalb der frischen Triebschneepakete.

Tendenz

Durchwachsenes Wetter führt zu einer nur langsamen Verringerung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Triebschnee
1600m
Altschnee
1800m


Nach wie vor erhebliche Lawinengefahr in höheren Lagen!

Die Lawinengefahr wird oberhalb von 1600 m mit „erheblich“ beurteilt. Anhaltender Wind führt zu umfangreichen, teils störanfälligen Triebschneeansammlungen. Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Kämmen und Geländekanten und reichen teilweise bis in Waldschneisen hinab. Besonders betroffen sind die Expositionen von Nord über Ost bis Süd. Die Triebschneeauflage kann an einigen Stellen durch geringe Zusatzbelastung als meist mittelgroße Schneebrettlawine ausgelöst werden. Vereinzelt können auch große Lawinen auftreten.

Schneedecke

Durch den Neuschnee und Wind der vergangenen Tage entstanden teils mächtige Triebschneeansammlungen, die sich auf einer großteils stabilen Altschneedecke ablagern. Die Störanfälligkeit von Schwachschichten im Triebschnee nimmt ab, dennoch sind vor allem nordseitig Schwachschichten im Übergang zu Altschnee und im Schneedeckenfundament möglich.

Tendenz

Am Freitag stauen sich von Norden noch ein paar Wolken, im Tagesverlauf lockert es dort etwas auf. Alpensüdseitig ist es am Vormittag bewölkt, am Nachmittag sonnig. Das Triebschneeproblem lässt langsam nach.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
2000m


Der Triebschnee der letzten Tage ist häufig überschneit und daher schwer zu erkennen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem ist Triebschnee. Mittelgroße Schneebrettlawinen können vielerorts mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem oberhalb der Waldgrenze im kammnahen Steilgelände aller Hangrichtungen, hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden. Sie werden mit zunehmender Höhe häufiger. An einzelnen, sehr steilen Wiesenhängen können sich kleinere Gleitschneelawinen von selbst lösen. Aus dem felsdurchsetzten Steilgelände gehen vor allem bei Sonnenschein kleinere Lockerschneelawinen ab.

Schneedecke

Über die letzten Tage sind viele, störanfällige Triebschneeansammlungen entstanden. Sie liegen auf lockeren Schneeschichten und Graupel. Vor allem in höheren Lagen konnten sich diese Schichten noch nicht gut verfestigen. Oft ist der Triebschnee auch von lockerem Neuschnee überdeckt und schwer zu erkennen. In höheren Lagen sind in der Schneedecke schwache Zwischenschichten im Bereich von Schmelzharschdeckeln eingelagert. Tiefliegende Schichten aus kantig aufgebauten Kristallen sind nur noch schwer zu stören. Zum Boden hin ist der Schnee oft nass und kann auf glattem Untergrund abgleiten. Mit der leichten Erwärmung und Sonne wird auch der oberflächliche Schnee schnell feucht und schwer.

Tendenz

Langsame Entspannung des Triebschneeproblems.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Triebschnee
1200m


Mit der Höhe zunehmende Gefahr durch frischen Triebschnee!

Die Lawinengefahr in höheren Lagen ist mäßig (Stufe 2). Frischer Triebschnee ist stellenweise bereits bei geringer Zusatzbelastung auslösbar. Schneebrettlawinen lösen sich vor allem am Übergang zur Altschneedecke. Gefahrenstellen befinden sich in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie bis in Waldschneisen hinab. Der Triebschnee überdeckt vorhandene Gefahrenstellen, wodurch diese oft nur schwer zu erkennen sind. Die Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Schneebrettlawinen können mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

In der vergangenen Woche ist wiederholt Schnee in Verbindung mit starkem bis stürmischem Wind gefallen. Der Neuschnee wurde dabei intensiv verfrachtet und hat Triebschneepakete gebildet. Exponierte Lagen sind häufig stark abgeblasen. Der frische Trieb- und Neuschnee ist mancherorts schlecht mit der Altschneedecke verbunden. Teilweise sind auch Schwachschichten innerhalb des Triebschnees vorhanden. In schattigen Hochlagen sind im Altschnee stellenweise noch kantige Kristalle bzw. Schwimmschnee vorhanden, die derzeit jedoch kaum störanfällig sind und kein wesentliches Lawinenproblem darstellen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt zunächst gleich. Mit den zum Wochenende hin ansteigenden Temperaturen ist jedoch eine Veränderung der Lawinensituation zu erwarten.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Störanfälligen Triebschnee meiden

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze mäßig. Triebschnee kann in allen Expositionen bereits bei geringer Belastung als kleines oder mittelgroßes Schneebrett ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten (auch kammfern), sowie auf und unterhalb von Wechten. Vorsicht vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m, und hier besonders bei Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Dort lauern noch vereinzelte Auslösepunkte im Altschnee.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist variabel und von Sturm geprägt. Triebschneepakete sind meist gut erkennbar, die ungünste Altschneedecke darunter jedoch nicht. Brüche sind vor allem zwischen den Triebschneeschichten und am Übergang zum Altschnee möglich. Die Altschneedecke ist besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m durch Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif sowie durch ein bodennahes Schwimmschneefundament geschwächt.

Tendenz

Durchwachsenes Wetter führt zu einer nur langsamen Verringerung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschnee meiden!

Die Lawinengefahr ist über der Waldgrenze überwiegend mäßig. Zu beachten sind aber noch Triebschneeablagerungen, die durch starken, teils auch stürmischen Wind der letzten Tage entstanden sind. In fast allen Expositionen können an einigen Stellen in Steilhängen, in verfüllten steilen Mulden und Rinnen mittlere Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung noch ausgelöst werden. Nur vereinzelt sind spontane Lawinen noch möglich.

Schneedecke

Der zuletzt gefallene Neuschnee ist durch starken, an exponierten Lagen auch stürmischen Wind verfrachtet worden und bindet ungenügend. Der auch frisch überdeckte Triebschnee kann Schwachschichten enthalten und ist dadurch störanfällig.

Tendenz

Die Triebschneeproblematik geht langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m


Nach wie vor Triebschneeproblem in den Hochlagen!

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit „mäßig“ beurteilt. Dort können frische Triebschneeablagerungen teilweise noch durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Typischerweise werden mittelgroße Lawinen erwartet. Die Gefahrenstellen liegen in Lee-Hängen hinter Geländekanten und in steilen Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Starker Wind bildet nach wie vor frische Triebschneeablagerungen. Diese lagern auf einer großteils stabilen Altschneedecke. Schwachschichten befinden sich im Triebschnee und vereinzelt, in schattigen Hochlagen, auch noch im Schneedeckenfundament (Altschneeproblem).

Tendenz

Am Freitag stauen sich von Norden noch ein paar Wolken, im Tagesverlauf lockert es dort etwas auf. Alpensüdseitig ist es am Vormittag bewölkt, am Nachmittag sonnig. Die Lawinengefahr ändert sich nur geringfügig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Störanfälligen Triebschnee meiden

Die Lawinengefahr ist mäßig. Oberhalb der Waldgrenze kann der Triebschnee an einigen Stellen bereits bei geringer Zusatzbelastung als Schneebrett ausgelöst werden, darunter ist er relativ gut gesetzt. Lawinen können mittlere Größe erreichen. Gefahrenstellen gibt es sowohl kammnah als auch kammfern, sowie in steilen Rinnen und in Waldschneisen. Triebschneebereiche sind teilweise überschneit und dort schwer erkennbar. Vorsicht auch auf und unterhalb von Wechten.

Schneedecke

In windberuhigten höheren Lagen liegt gebietsabhängig 20 bis 30 cm, stellenweise auch über 40 cm Neuschnee der letzten Tage, während exponierte Orte stark verblasen und Triebschneeansammlungen dementsprechend mächtig sind. Darunter liegt gesetzter Triebschnee der letzten Woche. In schattseitigen Hochlagen befinden sich tiefer in der Altschneedecke kantige Formen und Tiefenreif (auch in Verbindung mit Krusten). Brüche sind hier zwar vor allem mit großer Zusatzbelastung noch möglich, erfolgen am ehesten aber innerhalb der frischen Triebschneepakete.

Tendenz

Durchwachsenes Wetter führt zu einer nur langsamen Verringerung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee


Neuschnee und Verwehungen

Neuschnee und Verwehungen stellen die größte Gefahr dar. Die Schneedeckenstabilität wird vor allem an Hängen und in Schluchten verringert, wo die Neuschneemächtigkeit durch Schneeansammlungen größer ist.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Am Donnerstag und Freitag fielen in den Bergen 40-60 cm Schnee, der oberhalb von etwa 1000 m trocken und in tieferen Lagen feuchter war. Begleitet wurde der Schneefall von starken Nordwinden, die den Schnee oberhalb der Baumgrenze vielerorts auf den Altschneeuntergrund oder den Boden bliesen. Bei den Niederschlägen vor mehr als einer Woche kam es örtlich zu Graupel, der eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupel 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr. In einer Altschneedecke sind die Schneeschichten gut miteinander verbunden.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben. Am Freitag wird es Strahlung geben und der Wind wird sich beruhigen. Das Wochenende wird warm und meist sonnig sein.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee


Triebschnee ist von lockerem Schnee überdeckt und stellenweise noch auslösbar.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem ist Triebschnee. Kleine bis mittlere Schneebrettlawinen können teilweise mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem oberhalb der Waldgrenze im kammnahen Steilgelände aller Hangrichtungen, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. Sie sind oft überschneit und schwer zu erkennen. An sehr steilen Wiesenhängen können sich meist kleine Gleitschneelawinen von selbst lösen. Aus dem felsdurchsetzten Steilgelände gehen vor allem bei Sonnenschein kleinere Lockerschneelawinen ab.

Schneedecke

Über die letzten Tage haben sich kleinräumige Triebschneeansammlungen gebildet. Sie liegen störanfällig auf weichen Schichten und Graupel. Zudem sind im oberen Teil der Altschneedecke vereinzelt schwache Zwischenschichten im Bereich von Schmelzharschdeckeln eingelagert. Die Schneedeckenbasis ist kompakt und weitgehend stabil. An der Grenze zum Boden ist sie oft nass, wodurch die Schneedecke auf glattem Untergrund abgleiten kann. Mit der leichten Erwärmung und Sonne wird auch der oberflächliche Schnee schnell feucht und schwer.

Tendenz

Das Triebschneeproblem entspannt sich zunehmend mit der Setzung der Schneedecke.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Triebschnee
1500m


Geringe Lawinengefahr, aber frische Triebschneelinsen meiden!

Die Lawinengefahr wird mit „gering“ beurteilt. Dennoch können vereinzelt Triebschneelinsen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

Schneedecke

Anhaltender Wind führt immer noch zur Bildung kleiner Triebschneelinsen, die auf einer harten Altschneedecke abgelagert werden und mit dieser meist ausreichend verbunden sind. Es liegt generell wenig Schnee.

Tendenz

Am Freitag ist es alpensüdseitig am Vormittag bewölkt, am Nachmittag sonnig. Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr, aber frische Triebschneelinsen meiden!

Triebschneelinsen sind vereinzelt störanfällig und können von einzelnen Personen als kleine Rutsche ausgelöst werden. Die Verschüttungsgefahr ist jedoch gering.

Schneedecke

Am Hochwechsel und in der Buckligen Welt kam es in den letzten Tagen wiederholt zu Schneefällen in Verbindung mit meist starkem bis stürmischem Wind. Der Neuschnee wurde dabei intensiv verfrachtet und hat sich vor allem in Waldschneisen sowie in höheren Lagen als Triebschnee abgelagert. Wo eine Altschneedecke vorhanden ist, lagern sich die Triebschneepakete auf dieser ab und können dort abgleiten. Zudem sind vereinzelt auch Brüche innerhalb der Triebschneeschichten möglich.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gleich.


Gefahrenstufe



Triebschneeproblem beachten!

Der frische Triebschnee ist teilweise störanfällig und bereits bei geringer Zusatzbelastung auslösbar. Gefahrenstellen finden sich vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten bis in Waldschneisen hinab. Schneebrettlawinen können mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

In der vergangenen Woche ist wiederholt Schnee in Verbindung mit starkem bis stürmischem Wind gefallen. Der Neuschnee wurde dabei intensiv verfrachtet und hat Triebschneepakete gebildet. Wo eine Altschneedecke vorhanden ist, lagern sich die Triebschneepakete auf dieser ab und können dort abgleiten. Zudem sind vereinzelt auch Brüche innerhalb der Triebschneeschichten möglich. An windgeschützten Orten liegen oberhalb von etwa 800 m stellenweise bis zu 60 cm Schnee, der sich über die letzte Woche aufgebaut hat. Exponierte Lagen sind hingegen häufig stark abgeblasen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gleich.