Die Lawinengefahr wird weiterhin oberhalb von 1500 m mit erheblich (Stufe 3) beurteilt. Der anhaltende Wind führt zu umfangreichen Triebschneeansammlungen. Diese sind speziell oberhalb der Waldgrenze störanfällig. Das Hauptproblem ist der Triebschnee. Die Gefahrenstellen sind kammnah und kammfern zu finden. Besonders betroffen sind Hänge von Ost über Süd bis Südwest. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Die Triebschneeauflage kann als Schneebrett von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße Lawine ausgelöst werden. Vereinzelt sind auch spontane Lockerschneelawinen möglich. In den tiefen Lagen sind vereinzelt kleine nasse Rutsche möglich.
Schneedecke
Die kalten Temperaturen in der Höhe konservieren den Schneedeckenaufbau. Es wurde in den letzten Tagen viel Schnee verfrachtet. Der Triebschnee konnte sich noch nicht setzen. Die Triebschneeansammlungen lagerten sich oberhalb der Waldgrenze auf eine teils noch schwache Altschneedecke ab. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder im Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten).
Tendenz
Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht.
Mit einer Nordwestströmung stauen sich weiterhin dichte Wolken entlang der Alpennordseite, vor allem zwischen den Schladminger Tauern und dem Toten Gebirge kann es Dienstag und Mittwoch ergiebig schneien. Nach Osten zu schneit es nur wenig, im Süden bei aufgelockerter Bewölkung und kräftigem Wind gar nicht.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Vorsicht vor frischem Triebschnee!
Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneeansammlungen können in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern als kleine bis mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten.
Schneedecke
Frische Triebschneeansammlungen lagerten sich oberhalb der Waldgrenze oft auf eine ausreichend stabile Altschneedecke ab. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder im Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee.
Tendenz
Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht.
Mit einer Nordwestströmung stauen sich weiterhin dichte Wolken entlang der Alpennordseite, vor allem zwischen den Schladminger Tauern und dem Toten Gebirge kann es Dienstag und Mittwoch ergiebig schneien. Nach Osten zu schneit es nur wenig, im Süden bei aufgelockerter Bewölkung und kräftigem Wind gar nicht.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Besondere Vorsicht im Ost- und Südsektor!
Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit mäßig beurteilt. Der stürmische Wind hat frischen Triebschnee gebildet, der leicht erkennbar ist. Oberhalb der Waldgrenze kann der frische Triebschnee leicht als Schneebrett ausgelöst werden. Typischerweise werden bei einer Auslösung mittlere Lawinen erwartet. Die Gefahrenstellen liegen kammnah als auch kammfern, sowie in steilen Rinnen und Mulden. Aus steilen Fels- und Schrofengeländen sind Lockerschneelawinen möglich.
Schneedecke
Der starke bis stürmische Wind hat den Schnee weiter bearbeitet. Der Triebschnee ist meist recht hart. Schwachschichten sind innerhalb der Triebschneeschicht zu erwarten. Die Altschneedecke ist meist hart und bodennah ist die Schneedecke durch Schwimmschnee geschwächt.
Tendenz
Mit einer Nordwestströmung stauen sich weiterhin dichte Wolken entlang der Alpennordseite, vor allem zwischen den Schladminger Tauern und dem Toten Gebirge kann es Dienstag und Mittwoch ergiebig schneien. Nach Osten zu schneit es nur wenig, im Süden bei aufgelockerter Bewölkung und kräftigem Wind gar nicht.
Ein Anstieg der Lawinengefahr wird erwartet.
Gefahrenstufe
Frische Triebschneelinsen!
Die Lawinengefahr wird mit gering beurteilt. Frische Triebschneelinsen können als Rutsch ausgelöst werden.
Schneedecke
Einige wenige Zentimeter Neuschnee bzw. Triebschnee wurden auf einer harten Altschneedecke abgelagert. Es liegt generell wenig Schnee.
Tendenz
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet. Mit einer Nordwestströmung stauen sich weiterhin dichte Wolken entlang der Alpennordseite, vor allem zwischen den Schladminger Tauern und dem Toten Gebirge kann es Dienstag und Mittwoch ergiebig schneien. Nach Osten zu schneit es nur wenig, im Süden bei aufgelockerter Bewölkung und kräftigem Wind gar nicht.