Lawinenwarndienst Niederösterreich

Sonntag, 29. März 2026

Veröffentlicht am 29.03.2026, 09:35:00


Gefahrenstufe

1400m
Lawinenproblem
Triebschnee
1400m


Schneebrettlawinen können in Rinnen sehr leicht ausgelöst werden!

Oberhalb von 1400 m besteht erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Durch den stürmischen Wind sind störanfällige Triebschneeansammlungen in fast allen Expositionen entstanden, welche von einzelnen Wintersportlern an einigen Stellen als mittelgroße, vereinzelt auch als große Schneebrettlawine ausgelöst werden können. störanfällig. Die Gefahrenstellen sind kammnah und kamfern zu finden. Sie liegen vor allem in steilen Rinnen und hinter Geländekanten. Vorsicht vor allem im Übergang von wenig zu viel Schnee. Gefahrenstellen können von frischen Triebschneelinsen überdeckt werden. Ein defensives Verhalten wird bei Wintersport im freien Gelände empfohlen.

Schneedecke

Von Mittwochabend bis Samstagfrüh fielen unter starkem Windeinfluss 30 bis 50 cm Neuschnee oberhalb von rund 1400 m. Durch den stürmischen Nord- bis Nordwestwind wurde der Schnee in Rinnen und Mulden verfrachtet. Dadurch haben sich teils mächtige Triebschneeansammlungen gebildet, die nicht zu unterschätzen sind. Schwachschichten befinden sich innerhalb der Triebschneepakete und im Übergang zur Altschneedecke. Frische Triebschneeansammlungen lagern sich oberhalb der Waldgrenze auf die bereits störanfälligen Triebschneepakete ab.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt in höheren Lagen erheblich. Mit einer nördlichen Höhenströmung stauen sich entlang der Alpennordseite während fast der gesamten Karwoche dichte Wolken, häufig schneit es auch. Auch der Nord- bis Nordwestwind bleibt lebhaft bis stürmisch, womit es zur Bildung von neuen Triebschneepaketen kommt.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Triebschnee
1200m
Triebschnee
1200m


Störanfälligen Triebschnee beachten! Gefahrenstellen sind durch Neuschnee teils schwer erkennbar!

Oberhalb von 1200 m besteht erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Durch den stürmischen Wind sind störanfällige Triebschneeansammlungen in fast allen Expositionen entstanden, welche von einzelnen Wintersportlern an einigen Stellen als mittelgroße, vereinzelt auch als große Schneebrettlawine ausgelöst werden können. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Vorsicht vor allem im Übergang von wenig zu viel Schnee. Wenige Zentimeter Neuschnee und frische Triebschneelinsen können die Gefahrenstellen überdecken und sie somit schwer erkennbar machen. Ein defensives Verhalten wird bei Wintersport im freien Gelände empfohlen.

Schneedecke

Von Mittwochabend bis Samstagfrüh sind unter starkem Windeinfluss 30 bis 70 cm Neuschnee gefallen, wodurch es große Unterschiede in den Schneehöhen gibt. Schwachschichten befinden sich innerhalb der Triebschneepakete sowie im Übergang zur meist harten Altschneedecke. In tiefen Schichten in nördlichen Expositionen befinden sich in der Altschneedecke noch kantige Kristalle oder Schwimmschnee, die jedoch bereits von Schmelzkrusten durchzogen sind und kaum noch störbar sind. In tiefen Lagen liegt etwas weniger Schnee, vor allem an sonnseitigen Hängen. In den unteren Schichten ist der Schnee aufgrund des warmen Bodens feucht und kann an sehr steilen Grasmatten zu gleiten beginnen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt in höheren Lagen erheblich. Mit einer nördlichen Höhenströmung stauen sich entlang der Alpennordseite während fast der gesamten Karwoche dichte Wolken, häufig schneit es auch. Am meisten Neuschnee wird in den Ybbstaler Alpen erwartet. Auch der Nord- bis Nordwestwind bleibt lebhaft bis stürmisch, womit es zur Bildung von neuen Triebschneepaketen kommt.


Gefahrenstufe



Teils störanfällige Triebschneelinsen in mittleren Höhen.

Am Sonntag kommen lokal wenige Zentimeter Neuschnee dazu, welche vom Wind aber meist verweht werden. Triebschneelinsen sind in mittleren Höhen teils störanfällig.

Schneedecke

Von Mittwochabend bis Samstagfrüh fielen in den Gutensteiner Alpen 10 bis 40 cm Neuschnee auf aperen, warmen Boden. Am Hochwechsel und in der Buckligen Welt waren die Neuschneesummen mit 5 bis 20 cm deutlich geringer. Durch den starken Wind konnten sich in höheren Lagen Triebschneepakete bilden, die am Sonntag teilweise von wenigen Zentimetern Neuschnee überdeckt wurden.

Tendenz

Es ist mit keinem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen. Mit einer nördlichen Höhenströmung stauen sich entlang der Alpennordseite während fast der gesamten Karwoche dichte Wolken, die Neuschneemengen sind aber meist gering. Auch der Nord- bis Nordwestwind bleibt lebhaft bis stürmisch.