Lawinenwarndienst Steiermark

Samstag, 28. März 2026

Veröffentlicht am 27.03.2026, 17:21:00


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Triebschnee
1500m


Schneebretter können leicht ausgelöst werden!

Die Lawinengefahr wird oberhalb von 1500 m mit erheblich (Stufe 3) beurteilt. Der Neuschnee und die umfangreichen Triebschneeansammlungen sind speziell oberhalb der Waldgrenze störanfällig. Das Hauptproblem ist Triebschnee. Die Gefahrenstellen sind kammnah und kamfern zu finden. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Die Triebschneeauflage kann als Schneebrett von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße Lawine ausgelöst werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Brett bis in bodennahen Schichten durchreist. Vereinzelt sind auch Lockerschneelawinen möglich. Defensives Verhalten wird bei der Skitour empfohlen.

Schneedecke

Seit beginn des Niederschlagsereignisses sind im Nordstau 40 bis 80 cm Neuschnee gefallen. Der Schnee wurde durch den starkem bis stürmischen Nordwestwind verfrachtet. Frische Triebschneeansammlungen lagern sich oberhalb der Waldgrenze auf eine teils noch schwache Altschneedecke ab. Die Triebschneeansammlungen sollten nicht unterschätzt werden! Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten) bzw. vereinzelt in bodennahen Schichten in Form von Schwimmschnee. Der Altschnee ist teilweise auch feucht.

Tendenz

Ab Sonntag stellt sich neuerlich störungsanfälliges Wetter ein. Meist ist der Himmel stark oder dicht bewölkt. Entlang der Alpennordseite schneit es immer wieder, im Randgebirge bleibt es zumeist trocken. Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor frischem Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneeansammlungen können in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern als kleine bis mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Sehr vereinzelt können Lawinen auch in bodennahe Schichten durchreißen.

Schneedecke

5 bis 10 cm Neuschnee sind in den letzten 48 Stunden gefallen. Dieser wurde mit dem starkem bis stürmischen Nordwestwind verfrachtet. Frische Triebschneeansammlungen lagerten sich oberhalb der Waldgrenze oft auf eine ausreichend stabile Altschneedecke ab. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee.

Tendenz

Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht. Ab Sonntag stellt sich neuerlich störungsanfälliges Wetter ein. Meist ist der Himmel stark oder dicht bewölkt. Entlang der Alpennordseite schneit es immer wieder, im Randgebirge bleibt es zumeist trocken.


Gefahrenstufe



Frische Triebschneelinsen!

Die Lawinengefahr wird mit gering beurteilt. Frische Triebschneelinsen können als Rutsch ausgelöst werden.

Schneedecke

Einige wenige Zentimeter Neuschnee bzw. Triebschnee wurden auf einer harten Altschneedecke abgelagert.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.