
Gefahrenstufe
![]() | 1500m |
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Schneebretter können leicht ausgelöst werden!
Die Lawinengefahr wird oberhalb von 1500 m mit erheblich (Stufe 3) beurteilt. Der Neuschnee und die umfangreichen Triebschneeansammlungen sind speziell oberhalb der Waldgrenze störanfällig. Das Hauptproblem ist Triebschnee. Die Gefahrenstellen sind kammnah und kamfern zu finden. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Die Triebschneeauflage kann als Schneebrett von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße Lawine ausgelöst werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Brett bis in bodennahen Schichten durchreist. Vereinzelt sind auch Lockerschneelawinen möglich. Defensives Verhalten wird bei der Skitour empfohlen.
Schneedecke
Seit beginn des Niederschlagsereignisses sind im Nordstau 40 bis 80 cm Neuschnee gefallen. Der Schnee wurde durch den starkem bis stürmischen Nordwestwind verfrachtet. Frische Triebschneeansammlungen lagern sich oberhalb der Waldgrenze auf eine teils noch schwache Altschneedecke ab. Die Triebschneeansammlungen sollten nicht unterschätzt werden! Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten) bzw. vereinzelt in bodennahen Schichten in Form von Schwimmschnee. Der Altschnee ist teilweise auch feucht.
Tendenz
Ab Sonntag stellt sich neuerlich störungsanfälliges Wetter ein. Meist ist der Himmel stark oder dicht bewölkt. Entlang der Alpennordseite schneit es immer wieder, im Randgebirge bleibt es zumeist trocken. Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht.








