Dienstag, 24. März 2026

Veröffentlicht am 23.03.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m


In den Hochlagen sind oberflächennah schwache Schichten.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2200 m mäßig, unterhalb davon gering. Altschnee ist problematisch. Die wenigen Gefahrenstellen liegen im sehr steilen Gelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Nordost. Schneebrettlawinen können mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden und bleiben meist klein. In seltenen Fällen können Schneebretter mit großer Zusatzbelastung, wie zum Beispiel durch eine kleine, oberflächliche Lawine, in tiefliegenden Schwachschichten ausgelöst werden und dann mittlere Größe erreichen. Mit Sonneneinstrahlung können sich aus extrem steilem Gelände kleine, nasse Lockerschneelawinen lösen.

Schneedecke

In den Schattseiten höherer Lagen (oberhalb von 1500 m) sind mancherorts schwache Schichten unter älterem Triebschnee zu finden. In den Hochlagen bestehen bodennahe, lockere Schichten aus größeren kantigen, teils kantig-abgerundeten Kristallen. Die darüberliegende Altschneedecke ist gut verfestigt. Der wenige Neuschnee wird mit der Sonneinstrahlung feucht und verliert an Festigkeit. In schattigen, windgeschützten Bereichen hoher Lagen bleibt er pulvrig. Insgesamt liegt wenig Schnee, die Südseiten apern mehr und mehr aus.

Tendenz

Mit Neuschnee und stürmischem Wind steigt die Lawinengefahr in der zweiten Wochenhälfte an.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Vorrangig schwachen Altschnee beachten!

Die Lawinengefahr ist oberhalb von etwa 2000 m mäßig, darunter gering. In den Expositionen von West über Nord bis Ost können oberhalb von 2000 m weiterhin an wenigen Stellen meist mittelgroße, trockene Schneebrettlawinen im Altschnee ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind steile, schattige Bereiche in Kammnähe, hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden. Vorsicht vor allem am Übergang von wenig zu viel Schnee, die Gefahrenstellen sind im Gelände nicht erkennbar. Vereinzelt können in höheren Lagen insbesondere in den Expositionen von Nordwest über Nord bis Nordost Lawinen noch im Triebschnee ausgelöst werden und mitunter in den Altschnee durchreisen und größer werden. Im Tagesverlauf können sich aus extrem steilem, besonntem Gelände kleine nasse Lockerschneerutsche lösen.

Schneedecke

Stellenweise existiert noch älterer Triebschnee, der nur mehr vereinzelt störanfällig ist. Schwachschichten in Form von kantigen Kristallen im Bereich von Krusten sind vereinzelt im Übergang zum Altschnee sowie im Altschnee selbst vorhanden. Bodennah schwächt stellenweise noch Schwimmschnee (große Becherkristalle) die Schneedecke. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind aper.

Tendenz

Am Mittwoch wird es noch einmal oft sonnig und es bleibt weitgehend trocken, das Temperaturniveau steigt etwas an. Bis dahin geht die Lawinengefahr geringfügig zurück. Ab Donnerstag ist mit einem massiven Wintereinbruch und einem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen!


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m


Frisch getriebener Schnee

In den letzten Tagen kam es im Gebirge zu kleinen Schneeschauern. Die Altschneeauflage beträgt 5 bis 20 cm, in den Kamnik-Savinja-Alpen und in den Karawanken etwas mehr. Der Neuschnee wurde von einem starken Nordostwind herangetragen, der auf der Süd- und Westseite neue Schneeschichten aufbaute. Der Neuschnee hat sich noch nicht mit der älteren Schneedecke verbunden. Die Gefahr ist vor allem in Hanglagen und in Schluchten erhöht, wo die Neuschneehöhen aufgrund von Schneehäufungen größer sind. Neben dem Neuschnee können auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein Problem darstellen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Insbesondere wenn die Strahlung die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt, kann eine grosse Lawine ausgelöst werden.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Als das Wetter abkühlte, gefror die ältere Schneeauflage. Trockener und leichter Schnee, der vom Wind getragen wurde, ist auf härteren Boden gefallen. Während des Schneefalls ist auch der örtliche Fall von Graupeln aufgetreten, die eine neue Schwachschicht bilden können. Durch die Strahlung der Sonne ist der Schnee auf den Sonnseiten bereits schwarz geworden und in der Nacht gefroren. In der Altschneedecke sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden, mit einem Harsch auf der Oberseite, der meist das Gewicht eines Fußgängers tragen kann. Tief unter der Oberfläche befinden sich mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und abbrechenden Schneeumwandlungen.

Tendenz

Die Gefahr von Schnee wird ähnlich bleiben.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Wenige Gefahrenstellen in den Hochlagen!

Die Lawinengefahr ist in den Hochlagen mäßig. Vor allem in erweiterten Nordsektor gibt es noch lokale Gefahrenstellen vor allem in Kammnähe, hinter Geländekanten und in steilen Mulden sowie Rinnen. Lokal können noch ältere Triebschneeablagerungen oder an wenigen Stellen im Steilgelände Schwachschichten in der Altschneedecke angesprochen werden.

Schneedecke

Die Schneedecke ist überwiegend stabil, oberflächig je nach Höhe und Exposition verschieden ausgeprägt und im Inneren bis weit hinauf feucht. Nur höhergelegen und schattseitig ist das Schneedeckenfundament teils geschwächt. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind aper.

Tendenz

Vorerst noch keine wesentliche Änderung.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Gefahrenstellen im Altschnee sind selten aber folgenschwer

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2000 m mäßig, darunter gering. Oberhalb von 2000 m können in den Expositionen von West über Nord bis Ost weiterhin an wenigen Stellen Lawinen mittlerer Größe durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Bei einer Auslösung in tiefen Schwachschichten können Lawinen vereinzelt groß werden. Gefahrenstellen sind zwar selten, aber im Gelände nicht erkennbar. Vorsicht vor allem an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Vereinzelt können in hohen Lagen noch Lawinen im Triebschnee durch Einzelpersonen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich im schattigen Steilgelände. Lawinen können auf tiefere Schwachschichten durchreißen. Im Tagesverlauf können sich aus extrem steilem, besonntem Gelände kleine nasse Lockerschneerutsche lösen.

Schneedecke

Triebschneeansammlungen haben sich meist gut gesetzt, sie liegen jedoch auf einer oberflächennahe Schwachschicht (kantige Kristalle an einer Kruste). Auch tiefer in der Schneedecke sind kantige Kristalle an Krusten zu finden, bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Die Verbindung am Übergang zum bodennahen Tiefenreif ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind aper.

Tendenz

Vorerst wenig Änderung. Mit einer Kaltfront, die markante Neuschneemengen bringt, steigt die Gefahr ab Mittwochnachmittag an.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m
Altschnee
2200m


Triebschnee ist im Nordsektor noch störanfällig

Triebschnee der vergangenen Tage kann noch als kleine bis mittlere Schneebrettlawine ausgelöst werden. Gefahrenstellen finden sich vor allem im Nordsektor hinter Geländekanten sowie in eingewehten Steilrinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu und schließen im Hochgebirge die Expositionen West und Ost mit ein. Zudem können Lawinen insbesondere mit großer Zusatzbelastung auf Schwachschichten im Altschnee anreißen und dann unter Umständen groß werden. Solche Gefahrenstellen befinden sich vereinzelt in sehr steilen, schneearmen Hängen und an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Mit starker Sonneneinstrahlung können sich aus extrem steilen Gelände kleine, nasse Lockerschneelawinen lösen.

Schneedecke

Frische Triebschneeansammlungen vom Sonntag liegen im Nordsektor auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Diese sind abseits des Hochgebirges meist geringmächtig und kleinräumig. Etwas mächtigere Triebschneeansammlungen bildeten sich insbesondere in höheren Lagen. An steileren Sonnenhängen ist oft schon eine tragende Schmelzkruste vorhanden, die im Tagesverlauf aufweicht. Der Mittelteil der Schneedecke besteht verbreitet aus gut gesetzten, kompakten Schichten, die in Schattenhängen höherer Lagen ein schlechtes Altschneefundament überlagern.

Tendenz

Die Lawinengefahr ändert sich mit Hochdruckeinfluss bis Mittwoch nicht wesentlich, steigt aber mit Eintreffen der Kaltfrontniederschläge in der Nacht auf Donnerstag an.


Gefahrenstufe



Generell geringe Lawinengefahr

Die Lawinengefahr ist weiterhin gering. Gefahrenstellen beschränken sich vor allem auf dünne Triebschneelinsen in extrem steilen Einfahrten zu schattigen Rinnen und Mulden. Hier können vereinzelt kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

Schneedecke

Die Schneedecke ist größtenteils stabil aufgebaut. Ein gut ausgeprägter und meist tragfähiger Harschdeckel ist stellenweise von dünnen Triebschneelinsen überdeckt. Ältere Triebschneelinsen sind meist gut mit dem Untergrund verbunden ist.

Tendenz

Am Mittwoch bleibt es tagsüber recht sonnig und trocken. Die Temperatur steigt deutlich an, die Lawinengefahr bleibt noch gering. In der Nacht auf Donnerstag bringt eine Kaltfront stürmischen Wind, einen Temperatursturz und teils starken Schneefall. Die Schneefallgrenze sinkt rasch ab und liegt meist in tiefen Lagen. Von Donnerstag bis Sonntag ist mit großen Neuschneemengen in den Bergen zu rechnen. Die Lawinengefahr steigt daher deutlich an.


Gefahrenstufe



In den Schattseiten höherer Lagen finden sich noch zusammenhängende Schneefelder.

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nordseiten der höchsten Gipfel- und Kammlagen können vereinzelt ältere Triebschneeansammlungen mit geringer Zusatzbelastung als kleine Schneebrettlawine ausgelöst werden.

Schneedecke

Älterer Triebschnee hat sich meist gut mit der Altschneeoberfläche verbunden. In den höchsten Gipfel- und Kammlagen kann er schattseitig vereinzelt noch störanfällig sein. Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt und schwach feucht. Nur in den Nordseiten höherer Lagen ist der Schnee an der Oberfläche noch trocken. Insgesamt liegt wenig Schnee, die Südseiten sind weitgehend ausgeapert.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind nimmt die Lawinengefahr in der zweiten Wochenhälfte etwas zu.


Gefahrenstufe

1900m
Lawinenproblem
Altschnee
1900m


Geringe Lawinengefahr, aber dennoch vereinzelte Gefahrenstellen im Altschnee!

Die Lawinengefahr ist generell gering. Dennoch gibt es einzelne Gefahrenstellen, insbesondere hinter Geländekanten und in Einfahrten zu höher gelegenen, steilen, schattigen Rinnen und Mulden. Dort können vereinzelt kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden.

Schneedecke

Oberflächlich findet sich stellenweise älterer Triebschnee, der meist ausreichend mit der Altschneedecke verbunden ist. Das Schneedeckenfundament ist oft stabil. Nur in schattigen Hochlagen schwächt stellenweise Schwimmschnee (Becherkristalle) weiterhin den Schneedeckenaufbau.

Tendenz

Am Mittwoch wird es noch einmal oft sonnig und es bleibt weitgehend trocken, das Temperaturniveau steigt etwas an. Bis dahin geht die Lawinengefahr geringfügig zurück. Ab Donnerstag ist mit einem massiven Wintereinbruch und einem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen!


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr!

Die Lawinengefahr ist überwiegend gering. Nur wenige Gefahrenstellen sind im Kamm- und Gipfelbereich, hinter Geländekanten und in steilen Mulden sowie Rinnen zu beachten. Nur sehr selten kann schattseitig und weit oben im extremen Gelände das Altschneeproblem auftreten.

Schneedecke

Die Altschneedecke ist überwiegend stabil, oberflächig verschieden ausgeprägt und bis weit hinauf im Inneren feucht. Sehr hochgelegen ist das Schneedeckenfundament vereinzelt geschwächt. Es liegt nur mehr wenig Schnee.

Tendenz

Vorerst noch keine wesentliche Änderung.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Schwachen Altschnee beachten

Die Lawinengefahr ist gering. Oberhalb von 2000 m können in den Expositionen von West über Nord bis Ost an wenigen Stellen mittlere Schneebrettlawinen insbesondere durch große Zusatzbelastung ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen sind zwar selten aber im Gelände nicht erkennbar. Vorsicht vor allem an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. In Gipfellagen können vereinzelt noch Lawinen im Triebschnee durch Einzelpersonen ausgelöst werden, insbesondere im schattigen Steilgelände. Lawinen bleiben klein, die Absturzgefahr überwiegt im Allgemeinen gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Triebschneeansammlungen haben sich bis in hohe Lagen meist gut verfestigt. Vereinzelt können kantige Schichten unterhalb von Triebschneepaketen angesprochen werden. Auch tiefer in der Schneedecke sind kantige Kristalle an Krusten zu finden, bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Die Verbindung am Übergang zum bodennahen Tiefenreif ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind aper.

Tendenz

Vorerst wenig Änderung. Mit einer Kaltfront, die markante Neuschneemengen bringt, steigt die Gefahr ab Mittwochnachmittag an.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m


Kleinräumig Triebschnee beachten

Es besteht überwiegend geringe Lawinengefahr. In Kammbereichen des Nordsektors sowie in eingewehten Rinnen und Mulden sind Triebschneepakete der vergangenen Tage noch zu beachten. Zudem sind mit großer Zusatzbelastung vereinzelt Lawinenauslösungen im extremen Steilgelände möglich. Neben einer Verschüttung ist dabei auch die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Kleinräumiger und geringmächtiger Triebschnee ist in steilen Schattenhängen nur mäßig mit der Altschneeoberfläche verbunden. An steileren Sonnenhängen ist verbreitet eine tragende Schmelzkruste vorhanden, welche im Tagesverlauf aufweicht. Die Altschneedecke ist überwiegend gut verfestigt und kompakt.

Tendenz

Die Lawinengefahr ändert sich mit Hochdruckeinfluss bis Mittwoch nicht wesentlich, steigt aber mit Eintreffen der Kaltfrontniederschläge in der Nacht auf Donnerstag an.


Gefahrenstufe



Mehrheitlich günstige Verhältnisse bei wenig Schnee

Die Lawinengefahr ist gering. In den Einfahrtsbereichen steiler schattseitiger Rinnen können vereinzelt noch Schneebretter im Altschnee ausgelöst werden. Die Mitreiß- und Absturzgefahr auf eventuell dünn überschneiten und daher schlecht erkennbaren eisigen Flächen überwiegt im Allgemeinen gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Neu- und Triebschnee haben sich gut verfestigt. In den höheren schattseitigen Lagen gibt es im unteren Teil der Schneedecke nach wie vor Schwachschichten aus großen kantigen Kristallen, vor allem in Bodennähe. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind aper.

Tendenz

Vorerst wenig Änderung. Mit einer Kaltfront, die markante Neuschneemengen bringt, steigt die Gefahr ab Mittwochnachmittag an.