Lawinenwarndienst Bayern

Mittwoch, 18. März 2026

Veröffentlicht am 19.03.2026, 09:55:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
2000m


Triebschneeansammlungen meiden.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, darunter gering. Triebschnee ist das Hauptproblem. Stellenweise können meist kleine Schneebrettlawinen mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Das ist vor allem im kammnahen Steilgelände der Expositionen West über Ost bis Südost sowie in eingewehten Rinnen und Mulden möglich. An wenigen schattigen Hängen der Hochlagen können mittlere Schneebrettlawinen zudem mit großer Zusatzbelastung im Altschnee ausgelöst werden, zum Beispiel wenn oberflächliche Lawinen auf tiefere Schichten durchreißen. Mit Sonneneinstrahlung können sich aus dem felsdurchsetzten Steilgelände kleine Lockerschneelawinen von selbst lösen.

Schneedecke

Frischer und älterer Triebschnee liegt stellenweise kleinräumig auf lockeren Schneeschichten oder einer dünnen Kruste und ist dann störanfällig. Teils liegt er auch direkt auf einer tragfähig verharschten Altschneeoberfläche, mit der er sich gut verbunden hat. In schattigen Hängen der Hochlagen sind tief in der ansonsten kompakten Altschneedecke schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. In der Sonne wird der Neuschnee der letzten Tage feucht. Die Südseiten der mittleren Lagen apern rasch wieder aus.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Auf kleinräumigen Triebschnee und tiefliegende, aufgebaute Schichten im Altschnee achten.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Triebschnee ist das Hauptproblem. Stellenweise können mit geringer Zusatzbelastung kleine bis teils mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Das ist vor allem im kammnahen Steilgelände der Expositionen West über Ost bis Südost sowie in eingewehten Rinnen und Mulden möglich. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. An wenigen schattigen Hängen der Hochlagen können mittlere Schneebrettlawinen zudem mit großer Zusatzbelastung im Altschnee ausgelöst werden, zum Beispiel wenn oberflächliche Lawinen auf tiefere Schichten durchreißen. Mit Sonneneinstrahlung können sich aus dem felsdurchsetzten Steilgelände kleine Lockerschneelawinen von selbst lösen.

Schneedecke

Frischer und älterer Triebschnee liegt kleinräumig teils auf lockeren Schneeschichten oder einer dünnen Kruste und ist störanfällig. In schattigen Hängen der Hochlagen sind tief in der ansonsten kompakten Altschneedecke schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. In der Sonne wird der Neuschnee der letzten Tage feucht. Die Südseiten der mittleren Lagen apern rasch wieder aus.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Kleine Triebschneeansammlungen können störanfällig sein. Absturzgefahr beachten.

Die Lawinengefahr ist gering. Triebschnee ist das Hauptproblem. Stellenweise können kleine Schneebrettlawinen mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die wenigen Gefahrenstellen befinden sich vor allem im kammnahen Steilgelände der Expositionen West über Ost bis Südost sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Mit Sonneneinstrahlung können sich aus dem felsdurchsetzten Steilgelände einzelne, kleine Lockerschneelawinen von selbst lösen. Auf glatten, steilen Wiesenhängen sind kleine Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Kleinräumiger Triebschnee liegt teilweise störanfällig auf lockeren Schichten aus überwehtem Neuschnee. Meist liegt er aber gut verbunden direkt auf einer verharschten Altschneeoberfläche oder dem vormals aperen Boden. In der Sonne wird der Neuschnee der letzten Tage schnell feucht. Insgesamt liegt wenig Schnee.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr.