Lawinenwarndienst Niederösterreich

Mittwoch, 4. März 2026

Veröffentlicht am 03.03.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


In den Hochlagen Altschneeproblem im Nordsektor berücksichtigen.

Die Lawinengefahr ist gering. In Hochlagen über der Waldgrenze besteht im Nordsektor noch ein Altschneeproblem, vor allem in schattigen Rinnen und Mulden. An wenigen Stellen kann es unter großer Zusatzbelastung zu kleinen bis mittelgroßen Schneebrettlawinen kommen. Gefahrenstellen befinden sich vor allem im Übergang von wenig zu mehr Schnee. Vereinzelt sind noch kleine nasse Lockerschneerutsche möglich, die meisten Bereiche sind aber bereits entladen. Zudem kann es auf steilen Grashängen zu kleinen Gleitschneelawinen kommen.

Schneedecke

Durch die sehr milde Wetterphase ist die Schneeoberfläche am Vormittag rasch weich und feucht. In schattigen Hochlagen kann sich der Harschdeckel länger halten. Die Altschneedecke ist hier mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut und geschwächt. Unterhalb von 1500 m liegt nur mehr wenig Schnee. Auf steilen Grashängen und Waldböschungen mit größeren Schneereserven kann die gesamte Schneedecke ins Gleiten kommen.

Tendenz

Ab Donnerstag herrscht Hochdruckeinfluss bei weiterhin sehr milden Temperaturen. In höheren Lagen wird die Luft deutlich trockener. Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe



Wenig Schnee, die Ausaperung schreitet voran.

Die Lawinengefahr ist gering. Kleine Lockerschneerutsche aus noch nicht entladenen Hängen sind im Zuge von Regenschauern nicht ganz ausgeschlossen, die meisten Bereiche sind allerdings bereits entladen.

Schneedecke

Durch das sehr milde Wetter ist die Schneedecke bis in hohe Lagen feucht und nass. Nur in Nordhängen konnte sich teilweise ein Harschdeckel bilden. Die kantigen Kristalle, die das Fundament der Schneedecke in schattigen Rinnen lange geschwächt haben, wurden durch Regen und Schmelze weitgehend umgewandelt. Es liegt bis in die Gipfelregionen meist nur wenig Schnee.

Tendenz

Ab Donnerstag herrscht Hochdruckeinfluss bei weiterhin sehr milden Temperaturen. Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Vereinzelte Lockerschneerutsche durch Regeneintrag und Absturzgefahr beachten.

Die Lawinengefahr ist gering. Nasse Lockerschneerutsche sind aus nicht entladenen Rinnen und Mulden durch Regeneintrag noch vereinzelt möglich. In höheren Lagen besteht in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen aufgrund der eisigen und harten Schneeoberfläche eine erhöhte Absturzgefahr.

Schneedecke

Durch die sehr milde Wetterphase ist die Schneeoberfläche am Vormittag in sonnigen Lagen rasch weich und feucht. In schattigen Lagen kann sich der Harschdeckel länger halten. In höheren Lagen ist die Schneeoberfläche durch Wind und Regen oft hart und teils eisig. In den Rinnen und Mulden liegen nach wie vor beachtliche Mengen an Triebschnee, welche aber meist gut verfestig sind. Unterhalb von 1500 m liegt nur mehr wenig Schnee.

Tendenz

Ab Donnerstag herrscht Hochdruckeinfluss bei weiterhin sehr milden Temperaturen. In höheren Lagen wird die Luft deutlich trockener. Die Lawinengefahr bleibt gering.