Freitag, 27. Februar 2026

Veröffentlicht am 26.02.2026, 17:00:00

FRÜHER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2000m

SPÄTER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2600m

Kombiniertes Nass- und Altschneeproblem

Die Lawinengefahr ist in der Früh in tiefen Lagen gering und steigt durch Wärme und Strahlung überall rasch an auf Stufe 3, erheblich. Vereinzelt können im Tagesgang mit Aufweichen der Schneedecke in allen Expositionen große spontane sowie durch Personen ausgelöste Nassschneelawinen auftreten. Zudem können vor allem schattseitig über der Waldgrenze mittlere bis große trockene Schneebrettlawinen an einigen Stellen durch einzelne Personen ausgelöst werden (auch aus der Entfernung). Gefahrenbereiche sind abseits offensichtlicher Triebschneelinsen schwer zu erkennen, weshalb weiterhin zu Zurückhaltung und zu defensiver Routenwahl geraten wird. Dies insbesondere auch im Bereich der Waldgrenze und in Waldschneisen. Lockerschneerutsche können leicht in den Altschnee durchreißen und gefährliche Größe erreichen. Die Gleitschneeaktivität nimmt zu.

Schneedecke

Steil sonnseitig bildet sich über Nacht meist eine tragfähige Oberfläche aus, welche jedoch rasch aufweicht und nur eine kurze Firnphase ermöglicht. Den oberen Teil der Schneedecke bilden dann mehrere dicke Schichten aus Filz und unterschiedlich hartem (und dadurch störanfälligem) Triebschnee, der seinerseits auf einer ungünstigen Unterlage aus kantigen Kristallen und Tiefenreif lagert. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auch bis auf das meist komplett aufbauend umgewandelte Altschneefundament durchschlagen. An schneearmen Orten und in tiefen bzw. sonnseitigen Lagen wird die Schneedecke im Tagesverlauf isotherm. Die Schneehöhe hat inzwischen mancherorts Durchschnittswerte erreicht.

Tendenz

Das Altschneeproblem in Kombination mit in immer höhere und schattigere Bereiche eindringender Feuchtigkeit sorgt weiterhin für eine angespannte und im Gelände schwer kalkulierbare Situation.

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Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m

SPÄTER

Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Nassschnee
2400m

Tageszeitlicher Anstieg von Nassschneeaktivität und im Tourengelände schwacher Altschnee

Gut gesetzter Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Dort wo die Schneeoberfläche nicht tragfähig ist, können Lawinen stellenweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, vor allem im selten befahrenen Gelände der Ausrichtung West, Nord und Ost, sowie an steilen Sonnenhängen oberhalb von rund 2600 m. Gefahrenstellen befinden sich vor allem an eher schneearmen Stellen und am Übergang von wenig zu viel Schnee. Fernauslösungen sind möglich. Lawinen können groß werden und dann auch flache Hangpassagen überwinden. Mit tageszeitlicher Erwärmung und Sonneneinstrahlung sind nasse Locker- und Schneebrettlawinen zu erwarten, vor allem an steilen sonnenexponierten Hängen unter 2400 m. Wenn diese auf tiefere Schichten durchreißen können sie groß werden. An steilen Wiesenhängen können Gleitschneelawinen auftreten. Zonen mit Gleitschneerissen sollten unbedingt gemieden werden.

Schneedecke

Der mächtige Neu- und Triebschnee der vergangenen Woche hat sich vielerorts bereits gut gesetzt. Durch die nächtliche Abstrahlung bildet sich ein Harschdeckel. Dieser ist in den regenreicheren, nördlichen Regionen sogar schattseitig bis auf rund 2100 m tragfähig. Sonnseitig firnt es auf. Im untersten Teil der Schneedecke befinden sich weit verbreitet große Becherkristalle ohne Bindung. Die außergewöhnliche Lawinenaktivität der letzten Woche bestätigt die Störanfälligkeit der schwachen Altschneedecke, die abseits viel befahrener Varianten und in noch nicht entladenen Anrissgebieten bestehen bleibt.

Tendenz

Mit Hochdruckwetter bleibt der tageszeitliche Anstieg der Lawinengefahr bestehen. Die Situation für Wintersportler im selten befahrenen Gelände bleibt heimtückisch.

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Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2000m

SPÄTER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2600m

Kombiniertes Nass- und Altschneeproblem

Oberhalb der Waldgrenze ist die Lawinengefahr erheblich. In der Früh in tiefen Lagen ist sie gering aber steigt durch Wärme und Strahlung rasch an auf Stufe 2, mäßig. Vereinzelt können im Tagesgang mit Aufweichen der Schneedecke in allen Expositionen vor allem mittlere, fallweise aber auch große spontane sowie durch Personen ausgelöste Nassschneelawinen auftreten. Zudem können vor allem schattseitig über der Waldgrenze mittlere bis große trockene Schneebrettlawinen an wenigen Stellen durch einzelne Personen ausgelöst werden (auch aus der Entfernung). Gefahrenbereiche sind abseits offensichtlicher Triebschneelinsen schwer zu erkennen, weshalb weiterhin zu Zurückhaltung und zu defensiver Routenwahl geraten wird. Dies insbesondere auch im Bereich der Waldgrenze und in Waldschneisen. Lockerschneerutsche können leicht in den Altschnee durchreißen und gefährliche Größe erreichen. Die Gleitschneeaktivität nimmt zu.

Schneedecke

Steil sonnseitig bildet sich über Nacht meist eine tragfähige Oberfläche aus, welche jedoch rasch aufweicht und nur eine kurze Firnphase ermöglicht. Den oberen Teil der Schneedecke bilden dann mehrere dicke Schichten aus Filz und unterschiedlich hartem (und dadurch störanfälligem) Triebschnee, der seinerseits auf einer ungünstigen Unterlage aus kantigen Kristallen und Tiefenreif lagert. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auch bis auf das meist komplett aufbauend umgewandelte Altschneefundament durchschlagen. An schneearmen Orten und in tiefen bzw. sonnseitigen Lagen wird die Schneedecke im Tagesverlauf isotherm. Die Schneehöhe hat inzwischen mancherorts Durchschnittswerte erreicht.

Tendenz

Das Altschneeproblem in Kombination mit in immer größere Höhen und nördlichere Expositionen eindringender Feuchtigkeit sorgt weiterhin für eine angespannte und im Gelände schwer kalkulierbare Situation.

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Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Gleitschnee
1500m
Gleitschnee
1500m
Altschnee
1500m

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Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Nassschnee
1500m
Nassschnee
1500m
Altschnee
1500m

Absturzgefahr auf hartgefrorener Schneeoberfläche!

Die Lawinengefahr steigt oberhalb von 1500 m im Tagesverlauf von mäßig auf erheblich. Unterhalb davon ist sie gering. Bis zum Vormittag ist in mittleren Lagen Gleitschnee das Hauptproblem. Kleine und mittlere Gleitschneelawinen lösen sich an wenigen Steilhängen mit glattem Untergrund spontan von selbst. Der Aufenthalt unter Gleitschneemäulern sollte gemieden werden. Mit der Sonneneinstrahlung nimmt die Gleitschneeaktivität sonnseitig zu und aus noch nicht entladenem, extrem steilem Gelände sind dann auch kleine und mittlere, nasse Lockerschneelawinen zu erwarten. Daneben ist oberhalb von 1500 m schwacher Altschnee problematisch. Mit großer Zusatzbelastung, wie zum Beispiel durch Wechtenbruch, können in den Expositionen West über Nord bis Ost vereinzelt auch große Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee.

Schneedecke

Oberflächlich gefriert die Schneedecke über Nacht vielerorts tragfähig, in der Sonne weicht sie tagsüber wieder auf und die Durchfeuchtung schreitet voran. Bis weit in hohe Lagen hinauf ist die Schneedecke schwach feucht, in mittleren Lagen ist sie teils bis zum Boden völlig durchnässt. In Schattenhängen höherer Lagen sind tiefer in der Schneedecke kantige Kristalle zu finden.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Nasschneeproblematik - das Altschneeproblem bleibt bestehen.

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Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Altschnee
1600m
Nassschnee
1600m
Nassschnee
1600m

SPÄTER

Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Nassschnee
1600m
Altschnee
1600m
Nassschnee
1600m

Tageszeitlicher Anstieg der Lawinengefahr!

Die Lawinengefahr ist ab den mittleren Lagen anfangs mäßig, später erheblich. Mit den sehr milden Temperaturen und der starken Einstrahlung steigt die Wahrscheinlichkeit für spontane nasse Lockerschnee- bzw. auch feuchte bis nasse Schneebrettlawinen an. Vor allem hochgelegen und schattseitig können trockene Schneebrettlawinen im Steilgelände auch noch durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Allgemein erreichen Lawinen bis zu mittlerer Größe, wenn sie bis zum Boden durchreißen können sie auch etwas größer werden.

Schneedecke

Die Schneedecke konnte sich schon setzen. Während der Nacht kann sich die Schneeoberfläche mit der Ausstrahlung festigen. Mit den sehr milden Temperaturen und der starken Einstrahlung weicht sie rasch wieder auf und verliert an Festigkeit. Vor allem in den schattigen höheren Lagen ist das Fundament durch die aufbauende Umwandlung geschwächt und unterschiedlich geschichtete ältere Triebschneepakete enthalten noch Schwachschichten.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation.

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Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Nassschnee
1500m
Nassschnee
1500m
Altschnee
1800m

SPÄTER

Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Nassschnee
1500m
Nassschnee
1500m
Altschnee
1800m

Anstieg der Gefahr von spontanen Nassschneelawinen auf erheblich im Tagesverlauf - zusätzlich Altschneeproblem in schattigen Hochlagen!

Die Lawinengefahr wird am Vormittag oberhalb von 1800 m mit mäßig (Stufe 2) beurteilt. Nach einer milden Nacht kommt es mit der Sonneneinstrahlung vor allem in Hängen mit südlichen Expositionen tagsüber zu einem Anstieg der Lawinengefahr auf erheblich (Stufe 3). Nasse Lockerschneelawinen können vereinzelt noch spontan abgehen. Außerdem sind Auslösung nasser Schneebrettlawinen an einigen Stellen möglich, welche mittlere Größe erreichen können. In sehr steilen schattseitigen Rinnen und Mulden sind Auslösungen von trockenen Schneebrettlawinen bei geringer Zusatzbelastung möglich. Die Lawinen können im Nordsektor bis zum Boden durchreißen. Aus Grasmatten können noch vereinzelt Gleitschneelawinen abgleiten.

Schneedecke

Durch die Erwärmung konnte sich die Schneedecke schon etwas setzen. Durch die milden Temperaturen und der Sonneneinstrahlung verliert die Schneedecke rasch an Festigkeit. In den Nordhängen schwächt nach wie vor die aufbauende Umwandlung (Becherkristalle in der bodennahen Schneeschicht!) die Schneedecke.

Tendenz

Fortbestand vom Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein. Es bleibt mild. Ein Tagesgang der Lawinengefahr wird erwartet.

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Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
Waldgrenze

Im Tagesverlauf ansteigendes Nassschneeproblem dominiert, Vorsicht vor schwachem Altschnee in schattigen Hochlagen

Die Lawinengefahr ist bis zum Vormittag in höheren Lagen aufgrund des Altschneeproblems mäßig, mit Einstrahlung und Erwärmung gilt ab dem späten Vormittag in allen Höhenlagen mäßige Lawinengefahr. Nasse Lockerschneelawinen können sich vor allem in extrem steilem Gelände speziell sonnseitig von selbst lösen. Die spontane Lawinenaktivität nimmt im Tagesverlauf etwas zu. Gleitschneelawinen sind nur vereinzelt in schneereichen Steilhängen mit glattem Untergrund möglich. Oberhalb der Waldgrenze können vor allem in schattigen Steilhängen ältere Triebschneebereiche stellenweise als Schneebrettlawine ausgelöst werden (Altschneeproblem). Die in exponierten Lagen freiliegende Altschneedecke ist stellenweise hart und eisig, es besteht Abstrutzgefahr.

Schneedecke

Die Neu- bzw. Triebschneeauflage von Dienstag konnte sich setzten und an Störanfälligkeit verlieren. Die ausstrahlungsbedingte meist nur dünn verharschte Schneeoberfläche ist nicht tragfähig und weicht oft rasch auf. Die Schneedecke wird je nach Exposition im Tagesverlauf bis in hohe Lagen feucht bzw. nass, was zu einem Festigkeitsverlust und einer Destabilisierung führt. Auf steilen Gras- und Waldhängen mit größeren Schneereserven kann die Schneedecke ins Gleiten kommen. In schattigen Hochlagen existieren stellweise störanfällige Schwachschichten im Übergang zur zur harten Altschneedecke. Diese ist mit eingelagerten Krusten und kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut und geschwächt.

Tendenz

Am Samstag setzt sich das störungsfreie Wetter fort. Am Sonntag bringt eine Kaltfront Wolken und ein wenig Abkühlung. Für Samstag ändert sich die Lawinengefahr kaum.

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Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
1800m

Im Tagesverlauf Nassschneelawinen

Mit tageszeitlicher Erwärmung und Sonneneinstrahlung sind nasse Lockerschneelawinen aus steilem Gelände zu erwarten. Vereinzelte nasse Schneebrettlawinen können auch groß werden. An steilen Wiesenhängen können Gleitschneelawinen auftreten. Zonen mit Gleitschneerissen sollten unbedingt gemieden werden. In sehr steilen Schattenhängen oberhalb von 1800 m können Lawinen vereinzelt in tieferen Schichten ausgelöst werden, vor allem dort wo die Schneeoberfläche nicht tragfähig ist.

Schneedecke

Dort wo eine Schneedecke existiert ist sie weitgehend feucht bis nass und bildet durch nächtliche Abstrahlung einen Harschdeckel aus. Oberhalb von 1800 m können sich schattseitig noch Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke befinden.

Tendenz

Mit Hochdruckwetter bleibt der tageszeitliche Anstieg der Lawinengefahr bestehen.

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Gefahrenstufe

2500m
Lawinenproblem
Nassschnee
2500m
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1700m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1700m

Mit der Erwärmung des Wetters steigt die Gefahr von Nassschneelawinen. Im Hochgebirge: Schneeverwehungen.

Die größte Gefahr geht von Nassschneelawinen und Gleitschneelawinen aus. Mit der Erwärmung im Laufe des Tages wird die Gefahr von Auslösungen, insbesondere an sonnseitigen Hängen, deutlich zunehmen. Allerdings gibt es im Hochgebirge noch viele Stellen mit Triebschnee, an denen bei zu hoher Belastung Lawinen ausgelöst werden können. Auch Schwachschichten in der Schneedecke sind ein Problem. Übersteigt die Belastung insbesondere die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten, kann eine tiefe und grosse Lawine ausgelöst werden. Vor allem auf den Achsen oberhalb des Waldes gibt es viele solcher Schwachschichten.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.10: frühjahrssituation

Die Altschneedecke setzt sich aus bereits etwas verdichteten Schneeschichten zusammen, die meist gut miteinander verbunden sind. Tief unter der Oberfläche treten in der Altschneedecke mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und groben Körnern auf. Diese Basis wurde bei den letzten Schneefällen im Hochgebirge mit 50 bis 80 cm Neuschnee bedeckt, der zum Teil bereits gesetzt ist. Die wärmeren Temperaturen und die Sonneneinstrahlung haben dazu geführt, dass sich ein mehr oder weniger ausgeprägter Harsch gebildet hat. Der Schnee trocknet tagsüber aus und gefriert nachts. Auch in den Mittelgebirgen schmilzt die Schneedecke.

Tendenz

Das Wetter wird weiterhin recht klar und warm sein. In den nächsten Tagen sind typische Frühlingsbedingungen zu erwarten. Die Schneedecke wird über Nacht bei sehr trockenen Bedingungen gefrieren und im Laufe des Tages durch den Einfluss der Sonne bis zu den höchsten Gipfeln deutlich dünner werden.

FRÜHER

Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Altschnee
1500m
Gleitschnee

SPÄTER

Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Nassschnee
1500m
Nassschnee
1500m
Altschnee
1500m

Absturzgefahr auf hartgefrorener Schneeoberfläche!

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1500 m mäßig, unterhalb davon ist sie gering. Gleit- und Nassschnee werden im Tagesverlauf zum Hauptproblem. Schon über Nacht und vormittags lösen sich kleine und mittlere Gleitschneelawinen vereinzelt an Steilhängen mit glattem Untergrund von selbst. Mit der Sonneneinstrahlung nimmt die Gleitschneeaktivität zu und aus extrem steilem Gelände sind dann kleine und mittlere, nasse Lockerschneelawinen möglich. Daneben ist oberhalb von 1500 m schwacher Altschnee problematisch. Mit großer Zusatzbelastung, wie zum Beispiel durch Wechtenbruch, können in den Expositionen West über Nord bis Ost vereinzelt mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee.

Schneedecke

Oberflächlich gefriert die Schneedecke über Nacht vielerorts tragfähig, in der Sonne weicht sie tagsüber wieder auf und die Durchfeuchtung schreitet voran. Bis weit in hohe Lagen hinauf ist die Schneedecke schwach feucht, in mittleren Lagen ist sie teils bis zum Boden völlig durchnässt. In Schattenhängen höherer Lagen sind tiefer in der Schneedecke kantige Kristalle zu finden.

Tendenz

Wenig Änderung.

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Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
1600m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
1600m

Kombiniertes Nass- und Altschneeproblem

Die Lawinengefahr ist in der Früh gering und steigt mit Aufweichen der Schneedecke rasch auf Stufe 2, mäßig. Mit dem Tagesgang werden spontane, nasse Lawinen möglich. Außerdem herrscht ab etwa 1600 m dort, wo die Altschneedecke überleben konnte ein geringes Altschneeproblem vor. Vorsicht in den höheren Gipfelbereichen, hier lagern vereinzelt noch störanfällige Triebschneeansammlungen hinter abgewehten Bereichen. Die Gleitschneeaktivität nimmt zu.

Schneedecke

Den oberen Teil der Schneedecke bilden mehrere Schichten aus durch Windeinfluss geprägtem Neuschnee der letzten Woche. Dort, wo vor den Schneefällen eine nennenswerte Altschneedecke vorhanden war ist das Fundament komplett aufbauend umgewandelt und kohäsionslos. Brüche erfolgen primär zwischen den letzten Triebschneepaketen, können aber bei größerer Belastung auf diesen Tiefenreif durchschlagen. In der Nacht bildet sich ein meist tragfähiger Schmelzdeckel aus, der tagsüber mit der Wärme schnell aufweicht. Im Tagesverlauf erreicht die Schneedecke meist Isothermie.

Tendenz

Nur langsamer Rückgang der Lawinengefahr durch Abschmelzen des Schnees.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Altschnee
1500m
Nassschnee


Vorrangig Nassschneeproblem sowie sehr vereinzelt schwachen Altschnee beachten

Die Lawinengefahr ist in höheren Lagen mäßig. Nasse Lockerschneelawinen können sich vor allem in extrem steilem Gelände lösen. Die spontane Lawinenaktivität nimmt im Tagesverlauf mit der Einstrahlung und Erwärmung etwas zu. Ältere Triebschneepakete sind in hohen, schattseitigen Lagen aufgrund der schwachen Altschneedecke störanfällig und können vereinzelt in sehr steilen Rinnen als Schneebrett ausgelöst werden.

Schneedecke

Die Schneeauflage konnte sich bereits setzten. Die ausstrahlungsbedingte meist nur dünn verharschte Schneeoberfläche ist nicht tragfähig und weicht oft rasch auf und wird je nach Exposition im Tagesverlauf bis in hohe Lagen feucht bzw. nass, was zu einem Festigkeitsverlust und einer Destabilisierung der führt. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut und geschwächt.

Tendenz

Am Samstag setzt sich das störungsfreie Wetter fort. Am Sonntag bringt eine Kaltfront Wolken und ein wenig Abkühlung. Für Samstag ändert sich die Lawinengefahr kaum.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Altschnee
1500m
Nassschnee


Vorrangig Nassschneeproblem, in schattseitigen Lagen vereinzelte Gefahrenstellen im Altschnee.

Die Lawinengefahr ist in höheren Lagen mäßig. Nasse Lockerschneelawinen können sich noch vereinzelt in extrem steilem Gelände lösen. Die spontane Lawinenaktivität nimmt im Tagesverlauf mit der Einstrahlung und Erwärmung leicht zu.

Schneedecke

Die Neu- bzw. Triebschneeauflage konnte sich bereits setzen und an Störanfälligkeit verlieren. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut und geschwächt. Der Schnee wird je nach Exposition im Tagesverlauf bis in hohe Lagen feucht bzw. nass was zu einem Festigkeitsverlust und einer Destabilisierung der Schneedecke führt.

Tendenz

Weiterhin viel Sonne. Ein leichter Tagesgang der Lawinengefahr wird erwartet.

FRÜHER

Gefahrenstufe

1300m
Lawinenproblem
Nassschnee
1300m
Gleitschnee
1300m

SPÄTER

Gefahrenstufe

1300m
Lawinenproblem
Nassschnee
1300m
Gleitschnee
1300m

Kleinere Lawinenkegel aus Nassschnee aufgrund von Tauwetter möglich

Die Schneedecke des letzten Schneefalls ist mit der Erwärmung destabilisiert worden. Die Gefahr von Nassschneelawinen hat zugenommen, vor allem in extremen Steilgeländen. Auf grasigen Hängen sind Gleitschneelawinen möglich. Dies gilt nur für die höchsten Gipfel, wo noch etwas Gebundener Schnee vorhanden ist.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Da sich das Wetter erwärmt, ist ein Großteil des Schnees vom letzten Schneefall weggeräumt. Die Schneegrenze liegt auf etwa 1200 m. Der Schnee gefriert in der Nacht, wird aber tagsüber schnell härter und kann stellenweise instabil werden.

Tendenz

In den nächsten Tagen sind typische Frühlingsbedingungen zu erwarten. Die Schneedecke wird über Nacht gefrieren, aber tagsüber, bei Sonnenschein und hohen Temperaturen, wird sich die Strahlung verändern und der Schnee schneller schmelzen.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Nassschneeproblem bei geringer Lawinengefahr

Die Lawinengefahr ist gering. Trotzdem können sich vereinzelt in steilen Hangzonen mit Schneereserven, also auch Waldhängen oder auf Böschungen kleinere Nassschneelawinen spontan lösen.

Schneedecke

Regen, Sonne und die Erwärmung haben der Schneedecke zugesetzt. Mit zunehmender Durchfeuchtung verliert der bereits oft feuchte Schnee an Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen abrutschen. Es gibt nur mehr wenig Bereiche mit einer zusammenhängenden Schneedecke.

Tendenz

Bei ruhigem Hochdruckwetter schwinden die Schneereserven zunehmend.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Nasser Schnee!

Die Lawinengefahr wird mit gering bewertet. Vereinzelt sind kleine nasse Rutsche möglich.

Schneedecke

Die Schneedecke ist nass bzw. durchfeuchtet. Die Ausaperung schreitet voran.

Tendenz

Fortbestand vom Hochdruckwetter mit einer Frostgrenze in 2700 m Höhe. Die Lawinengefahr bleibt gering.