Lawinenwarndienst Niederösterreich

Dienstag, 24. Februar 2026

Veröffentlicht am 24.02.2026, 08:36:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1300m


Vorsicht vor frischem Triebschnee! Zudem Nassschneeproblem durch Regeneintrag!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. Durch anhaltend stürmischen Nordwestwind gebildete Triebschneepakete sind störanfällig. Vor allem in den Sektoren Nord über Ost bis Südost können an einigen Stellen bereits von einzelnen Wintersportlern mittelgroße Schneebrettlawine ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen reichen bis in lichte Waldbereiche und nehmen mit der Höhe zu. In tieferen Lagen können sich aus steilen Hängen, also auch im Wald oder auf Böschungen, mit Regeneintrag spontane Nassschneelawinen und kleinere Gleitschneelawinen von selbst lösen.

Schneedecke

Die Verbindung zwischen der Triebschneeauflage und der Altschneedecke ist oft nicht ausreichend. Auch in der gebundenen Auflage existieren stellweise störanfällige Schwachschichten in Form von Schneeeinlagerungen unterschiedlicher Härte. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. Mit zunehmender Durchfeuchtung verliert die Schneedecke in tieferen Lagen zunehmend an Festigkeit und Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen auch ins Gleiten kommen.

Tendenz

Hochdruckeinfluss und ab Mittwoch Mittag massive Erwärmung in der Höhe. Die Nullgradgrenze steigt zum Abend gegen 3000 m an. Dass Nassschneeproblem ist in allen Höhen vorrangig und steigt kurzzeitig an!


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Triebschnee
1000m


Nassschneeproblematik in tieferen Lagen. Vereinzelt störanfälliger Triebschnee in den Hochlagen!

Die Lawinengefahr ist mäßig. In steilen Hangzonen, also auch Waldhängen oder auf Böschungen, können sich mit Regeneintrag Nassschneelawinen und kleinere Gleitschneelawinen spontan lösen. Durch anhaltend stürmischen Nordwestwind und etwas Neuschnee gestalten sich in höheren Lagen frische Triebschneepakete störanfällig. Vor allem in den Sektoren Nord bis Süd können an wenigen Stellen bereits von einzelnen Wintersportlern Schneebrettlawine ausgelöst werden.

Schneedecke

Mit zunehmender Durchfeuchtung durch Regen verliert die Schneedecke an Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen auch ins Gleiten kommen. Die Verbindung zwischen frischen Triebschneepaketen und der Altschneedecke ist teilweise nicht ausreichend. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut.

Tendenz

Bei Hochdruckeinfluss und starkem Temperaturanstieg am Mittwoch zunehmendes Nassschneeproblem!


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze


Mehr Neuschnee als erwartet! Vorsicht vor störanfälligem Triebschnee in höheren Lagen!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich. Neuschnee und stürmischer Wind bilden Gefahrenstellen in Form von frischem Triebschnee. Diese wachsen mit anhaltendem stürmischen Nordwestwind speziell in höheren Lagen weiter an. An einigen Stellen, speziell in steilen Einfahrtsbereichen, Rinnen und Mulden können diese bereits von einzelnen Wintersportlern als Schneebrettlawine ausgelöst werden. In tieferen Lagen sind mit Regeneintrag spontane Nassschneerutsche aus sehr steilen Bereichen sowie kleinere Gleitschneelawinen nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

Stürmischer Nordwestwind und bis zu 25 cm Neuschnee bilden zunehmend frische Triebschneeablagerungen. Die Verbindung zwischen den Triebschneepaketen und der Altschneedecke ist teilweise nicht ausreichend. Auch in der gebundenen Auflage existieren stellweise störanfällige Schwachschichten in Form von Schneeeinlagerungen unterschiedlicher Härte. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. Mit zunehmender Durchfeuchtung verliert die Schneedecke in tieferen Lagen an Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen auch ins Gleiten kommen.

Tendenz

Hochdruckeinfluss und ab Mittwoch Mittag massive Erwärmung in der Höhe. Die Nullgradgrenze steigt zum Abend gegen 3000 m an. Dass Nassschneeproblem ist in allen Höhen vorrangig und steigt kurzzeitig an!


Gefahrenstufe

1400m
Lawinenproblem
Triebschnee
1400m
Nassschnee
1400m


Vorsicht vor frischem Triebschnee! Zudem Nassschneeproblem durch Regeneintrag!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Gefahrenstellen in Form von frischen Triebschneepaketen wachsen mit anhaltendem stürmischen Nordwestwind und etwas Neuschnee speziell in höheren Lagen weiter an. An einigen Stellen, speziell in steilen Einfahrtsbereichen, Rinnen und Mulden können diese bereits von einzelnen Wintersportlern als Schneebrettlawine ausgelöst werden. In tieferen Lagen sind mit Regeneintrag spontane Nassschneerutsche aus sehr steilen Bereichen sowie kleinere Gleitschneelawinen nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

Stürmischer Nordwestwind und etwas Neuschnee bilden zunehmend frische Triebschneeablagerungen. Die Verbindung zwischen den Triebschneepaketen und der Altschneedecke ist teilweise nicht ausreichend. Auch in der gebundenen Auflage existieren stellweise störanfällige Schwachschichten in Form von Schneeeinlagerungen unterschiedlicher Härte. In schattigen Hochlagen ist die Altschneedecke mit Krusten und eingelagerten kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. Mit zunehmender Durchfeuchtung verliert die Schneedecke in tieferen Lagen an Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen auch ins Gleiten kommen.

Tendenz

Bei Hochdruckeinfluss und starkem Temperaturanstieg am Mittwoch zunehmendes Nassschneeproblem!


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Nassschneeproblem mit Regen

Die Lawinengefahr ist gering. Trotzdem können sich in steilen Hangzonen, also auch Waldhängen oder auf Böschungen mit Regeneintrag meist kleinere Nassschneelawinen spontan lösen. Durch anhaltend stürmischen Nordwestwind und etwas Neuschnee können sich in den höchsten Lagen vereinzelt frische, störanfällige Triebschneepakete bilden.

Schneedecke

Mit zunehmender Durchfeuchtung durch Regen verliert die Schneedecke an Stabilität und kann auf steilen Gras- und Waldhängen abrutschen. Frische Triebschneepakete verbinden sich schlecht mit der vorhandenen Altschneedecke.

Tendenz

Bei Hochdruckeinfluss und starkem Temperaturanstieg am Mittwoch anhaltendes Nassschneeproblem!