Lawinenwarndienst Bayern

Montag, 23. Februar 2026

Veröffentlicht am 22.02.2026, 18:05:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Neuschnee
1800m
Neuschnee
1800m
Nassschnee
1800m


Schneebrettlawinen können sich weiterhin von selbst lösen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m groß, unterhalb davon ist sie erheblich. Das Hauptproblem ist der viele Neuschnee der vergangenen Woche. Schneebrettlawinen können in allen Expositionen und Höhenlagen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. In sehr steilem Gelände höherer Lagen können sie sich auch von selbst lösen. Aus extrem steilem, felsdurchsetztem Gelände löst sich der Neuschnee in Form von Lockerschneelawinen. Lawinen können groß werden und bis ins Flache vordringen. Daneben ist Nassschnee problematisch. Durch den Regeneintrag bis 1800 m ist aus sehr steilem Gelände mit spontanen Lockerschneelawinen mittlerer Größe zu rechnen. An steilen Hängen mit glattem Untergrund wie auf Wiesenhängen, Felsplatten oder im lückigen Laubwald sind unterhalb offener Schneemäuler Gleitschneelawinen zu erwarten. Exponierte Verkehrswege können von nassen Lawinen getroffen werden.

Schneedecke

In allen Expositionen sind Triebschneeansammlungen zu finden. Sie liegen in höheren Lagen oft auf Graupel, altem Oberflächenreif, weichen Zwischenschichten oder im Bereich dünner Krusten auf kantigen Kristallen. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig tiefliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke. Bis ca. 1800 m schreitet die Duchnässung der Schneedecke durch Regeneintrag voran. In mittleren Lagen ist die Schneedeckenbasis meist nass.

Tendenz

Weiterhin angespannte Lawinenlage.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Nassschnee
1800m
Neuschnee
1500m


Schneebrettlawinen können weiterhin durch einzelne Skifahrer ausgelöst werden.

Die Lawinengefahr ist erheblich. Das Hauptproblem ist Nassschnee. Unterhalb von 1800 m lösen sich Gleitschneelawinen an Steilhängen mit glattem Untergrund wie auf Bergwiesen, im lückigen Laubwald oder auf Felsplatten, von selbst. Der Aufenthalt in Bereichen unterhalb von Gleitschneemäulern sollte gemieden werden. Nasse Lockerschneelawinen lösen sich vor allem in extrem steilem Gelände. Nasse Lawinen können mittlere Größe erreichen und exponierte Verkehrswege treffen. Daneben ist oberhalb von 1500 m das Neuschneeproblem zu beachten. Schneebrettlawinen mittlerer Größe können in Steilhängen aller Expositionen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die Störanfälligkeit steigt mit zunehmender Höhe an.

Schneedecke

Bis 1800 m schreitet die Duchnässung der Schneedecke durch Regeneintrag voran. In mittleren Lagen ist die Schneedeckenbasis meist nass. Zudem sind in allen Expositionen Triebschneeansammlungen zu finden. Sie liegen in höheren Lagen oft störanfällig auf Graupel, altem Oberflächenreif, weichen Zwischenschichten oder im Bereich dünner Krusten auf kantigen Kristallen. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig tiefliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke.

Tendenz

Weiterhin angespannte Lawinenlage.