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Samstag, 21. Februar 2026

Veröffentlicht am 21.02.2026, 08:59:00


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Triebschnee
1600m
Altschnee
1600m
Neuschnee
1600m


Neuschnee und Triebschnee im Hochgebirge, Schwachschichten in der Altschneedecke.

Am Donnerstag und Freitag hat es in den Bergen geschneit. Am Freitag sank die Schneegrenze, wobei es im Osten der Alpen zu stärkeren Strahlungen kam. Im Hochgebirge sind weiterhin Lawinenkegel zu erwarten. Von einem Besuch des Hochgebirges wird bei den derzeitigen Verhältnissen abgeraten! Bei mäßigem bis starkem Wind aus nördlichen Richtungen haben sich auf der Leeseite große Triebschneeansammlungen gebildet. Triebschneegebiete sind gefährlicher und können große Lawinen auslösen. Der Neuschnee führt insbesondere zu einer Zusatzbelastung der Altschneedecke. Dadurch kann es zu einer Strahlung kommen, die die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten übersteigt und eine tiefe und große Lawine auslöst. Solche Schwachschichten sind vor allem in der Achse oberhalb des Waldes reichlich vorhanden, aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. In Teilen der Mittelgebirge, wo es geregnet hat, hat der Regen die Schneedecke aufgeweicht. Auf diese Schneedecke ist bei Abkühlung etwas Neuschnee gefallen.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. Tief unter der Oberfläche enthält die Altschneedecke mehrere Schwachschichten aus Kantigkörniger Schneeumwandlung und Grobkörnigkeit. Auf diese Basis sind bei diesem Schneefall im Hochgebirge 50-80 cm Neuschnee gefallen. Die Schneegrenze lag am Donnerstag meist zwischen 1200 m und 1500 m, sank aber am Freitag.

Tendenz

Die Schneeverhältnisse werden weiterhin schwierig bleiben, mit einer erhöhten Gefahr von Nassschneelawinen in den Mittelgebirgen, wenn sich das Wetter erwärmt.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Neuschnee
1500m
Triebschnee
1500m
Altschnee
1600m
Neuschnee
1500m


Neuschnee und Triebschnee im Hochgebirge, Schwachschichten in der Altschneedecke.

In der Nacht zum Donnerstag und am Freitag schneit es in den Bergen stärker, wobei die Schneegrenze sinkt. Am Freitag wird es im Osten der Alpen stärker schneien. Im Hochgebirge sind weiterhin Lawinenkegel zu erwarten. Von einem Besuch des Hochgebirges wird bei den derzeitigen Verhältnissen abgeraten! Bei mäßigem bis starkem Wind aus nördlichen Richtungen bilden sich in den Leelagen größere Triebschneeansammlungen. Gefährlicher sind Verwehungen, bei denen größere Lawinen ausgelöst werden können. Der Neuschnee stellt insbesondere eine Zusatzbelastung für die Altschneedecke dar. Dadurch kann es zu einer Strahlung kommen, die die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten übersteigt und eine tiefe und große Lawine auslöst. Solche Schwachschichten sind vor allem in der Achse oberhalb des Waldes reichlich vorhanden, aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. In Teilen der Mittelgebirge, wo es geregnet hat, hat der Regen die Schneedecke aufgeweicht. Mit der Abkühlung wird auf diese Decke noch etwas Neuschnee fallen.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. Tief unter der Oberfläche enthält die Altschneedecke mehrere Schwachschichten aus Kantigkörniger Schneeumwandlung und Grobkörnigkeit. Diese Basis hat im Hochgebirge bei diesem Schneefall 60-80 cm Neuschnee erhalten. Die Schneegrenze lag am Donnerstag meist zwischen 1200 m und 1500 m, sank aber am Freitag.

Tendenz

Die Schneeverhältnisse werden weiterhin schwierig bleiben, mit einer erhöhten Gefahr von Nassschneelawinen in den Mittelgebirgen, wenn sich das Wetter erwärmt.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Gleitschnee
1200m
Neuschnee
1500m


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Neuschnee auf den höchsten Gipfeln

Am Donnerstag und Freitag kam es zu Strahlungen mit Regen außerhalb der höchsten Gipfel, wodurch die Schneedecke aufgeweicht wurde. Da die Schneefallgrenze hoch liegt, werden nur die höchsten Gipfel mit Schnee bedeckt sein.

Schneedecke

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. An der Schnittstelle zwischen der Schneedecke und dem Boden hat sich eine tiefe Schwimmschnee gebildet.

Tendenz

Mit zunehmender Erwärmung sind an steilen Grashängen meist kleine Lawinenkegel aus Nassschnee möglich.


Gefahrenstufe

800m
Lawinenproblem
Neuschnee
800m
Triebschnee
Waldgrenze


Neuschnee

Am Donnerstag setzten Strahlungen ein, wobei es außerhalb der höchsten Gipfel regnete. In der Nacht zum Freitag verstärkten sich die Niederschläge, die Schneegrenze sank rasch und es schneite bis ins Flachland.

Schneedecke

Die Altschneedecke ist gering, nur auf den höchsten Gipfeln liegt Schnee. Bei diesem Schneefall sind 30-50 cm Neuschnee gefallen, möglicherweise mehr im östlichen Teil des Pohorje-Gebirges und in Kobansko.

Tendenz

Mit zunehmender Erwärmung sind an steilen Grashängen vor allem kleine Lawinenkegel aus Nassschnee möglich.