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Freitag, 20. Februar 2026

Veröffentlicht am 20.02.2026, 07:30:00


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Triebschnee
1600m
Altschnee
1600m
Neuschnee
1600m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Neuschnee und Triebschnee im Hochgebirge, Schwachschichten in der Altschneedecke.

In der Nacht zum Donnerstag und am Freitag schneit es in den Bergen stärker, wobei die Schneegrenze sinkt. Am Freitag wird es im Osten der Alpen stärker schneien. Im Hochgebirge sind weiterhin Lawinenkegel zu erwarten. Von einem Besuch des Hochgebirges wird bei den derzeitigen Verhältnissen abgeraten! Bei mäßigem bis starkem Wind aus nördlichen Richtungen bilden sich in den Leelagen größere Triebschneeansammlungen. Gefährlicher sind Verwehungen, bei denen größere Lawinen ausgelöst werden können. Der Neuschnee stellt insbesondere eine Zusatzbelastung für die Altschneedecke dar. Dadurch kann es zu einer Strahlung kommen, die die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten übersteigt und eine tiefe und große Lawine auslöst. Solche Schwachschichten sind vor allem in der Achse oberhalb des Waldes reichlich vorhanden, aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. In Teilen der Mittelgebirge, wo es geregnet hat, hat der Regen die Schneedecke aufgeweicht. Mit der Abkühlung wird auf diese Decke noch etwas Neuschnee fallen.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. Tief unter der Oberfläche enthält die Altschneedecke mehrere Schwachschichten aus Kantigkörniger Schneeumwandlung und Grobkörnigkeit. Diese Basis wird bei diesem Schneefall im Hochgebirge 50-80 cm Neuschnee erhalten. Die Schneegrenze lag am Donnerstag meist zwischen 1200 m und 1500 m und wird am Freitag sinken.

Tendenz

Die Schneeverhältnisse werden auch in den kommenden Tagen schwierig bleiben.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Neuschnee


Neuschnee

Seit Donnerstag gibt es Strahlung, wobei es außerhalb der höchsten Gipfel regnet. In der Nacht zum Freitag verstärken sich die Niederschläge erneut, die Schneegrenze sinkt rasch und es schneit bis in die Niederungen.

Schneedecke

Die Altschneedecke ist gering, nur auf den höchsten Gipfeln liegt Schnee. Dieser Schneefall wird 20-40 cm Neuschnee bringen, auf dem Gipfel des Pohorje möglicherweise mehr als 50 cm.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Gleitschnee
1200m
Neuschnee
1500m


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Neuschnee auf den höchsten Gipfeln

Die Niederschläge fallen seit Donnerstag außerhalb der höchsten Gipfel in Form von Regen, der die Schneedecke aufweicht. Da die Schneefallgrenze hoch liegt, werden nur die höchsten Gipfel mit Schnee bedeckt sein.

Schneedecke

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. An der Schnittstelle zwischen der Schneedecke und dem Boden hat sich eine tiefe Schwimmschnee gebildet.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.