Lawinenwarndienst Bayern

Freitag, 20. Februar 2026

Veröffentlicht am 20.02.2026, 07:30:00


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Neuschnee
1600m
Altschnee
1800m
Gleitschnee
2000m


Risse beim Betreten der Schneedecke und Wumm-Geräusche weisen auf die Lawinengefahr hin.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1600 m groß, unterhalb davon ist sie mäßig. Das Hauptproblem ist Neuschnee. Dort wo der Schnee vom Wind gebunden ist und im Bereich älterer Triebschneeansammlungen kann er leicht vom Einzelnen als Schneebrettlawinen ausgelöst werden oder sich von selbst lösen. Gefahrenstellen befinden sich kammnah und kammfern in Steilhängen aller Expositionen, hinter Hangkanten, in Rinnen und Mulden sowie teilweise auch in eingefrachteten Waldschneisen und Lichtungen. Sie nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu. Zudem kann sich der Neuschnee als Lockerschneelawine aus dem felsdurchsetzten Steilgelände von selbst lösen. Vor allem wenn Lawinen auf tieferliegende Schwachschichten in der Altschneedecke durchreißen können sie groß werden. An sehr steilen Hängen mit glattem Untergrund sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Oft liegt lockerer Neuschnee über großen und störanfälligen Triebschneeansammlungen, die auf lockeren Schneeschichten, Graupel oder Oberflächenreif liegen. Tagsüber bildet sich zusätzlich frischer Triebschnee. Im oberen Teil der Altschneedecke sind stellenweise störanfällige Schichten im Bereich dünner Harschkrusten eingelagert. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig tieferliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke. Die Schneehöhen sind im Gelände durch die starke Windeinwirkung sehr unterschiedlich.

Tendenz

Mit Niederschlägen und wechselndem Wetter am Wochenende bleibt die Lawinenlage angespannt.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Neuschnee
1600m
Neuschnee
1600m
Altschnee
1800m
Gleitschnee
2000m


Viel Neuschnee über die letzten Tage mit störanfälligem Schneedeckenaufbau.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1600 m erheblich, unterhalb davon mäßig. Das Hauptproblem ist Neuschnee. Dort wo der Schnee vom Wind gebunden ist und im Bereich von älteren Triebschneeansammlungen können Schneebrettlawinen mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden oder sich von selbst lösen. Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Sie befinden sich kammnah und kammfern in Steilhängen aller Expositionen, hinter Hangkanten sowie in Rinnen und Mulden, teils auch in eingefrachteten Waldschneisen und Lichtungen. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Zudem kann sich der lockere Neuschnee aus dem felsdurchsetzten Steilgelände von selbst lösen. Die Gefahrenstellen nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu. Lawinen erreichen mittlere Größe. Oberhalb von 1800 m können Lawinen an sehr steilen Schattenhängen zudem vereinzelt auf tieferliegende Schwachschichten in der Altschneedecke durchreißen. An sehr steilen Hängen mit glattem Untergrund sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Oft überdeckt lockerer Neuschnee umfangreiche, störanfällige Triebschneeansammlungen, die auf lockeren Schneeschichten, Graupel oder Oberflächenreif liegen. Tagsüber bildet sich zusätzlich frischer Triebschnee. Im oberen Teil der Altschneedecke sind stellenweise störanfällige Schichten im Bereich dünner Harschkrusten eingelagert. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig teilweise tieferliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke. Die Schneehöhen sind im Gelände durch die starke Windeinwirkung sehr unterschiedlich.

Tendenz

Mit Niederschlägen und wechselndem Wetter am Wochenende bleibt die Lawinenlage angespannt.