Montag, 16. Februar 2026

Veröffentlicht am 16.02.2026, 08:56:00

FRÜHER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m

SPÄTER

Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Triebschnee
2000m
Altschnee
2000m

Markanter Anstieg der Lawinengefahr!

Die Lawinengefahr steigt mit intensiven Niederschlägen und stürmischem Wind markant an und erreicht im Tagesverlauf oberhalb etwa 2000m die Stufe 4, "groß". Der Triebschnee kann an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befindet sich im kammnahen und kammfernen Steilgelände, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe und im Tagesverlauf zu. Ab dem Vormittag sind zunehmend spontane Lawinen zu erwarten. Die Gefährdung bezieht sich vor allem auf alpines Schneesportgelände. Ausgelöste Lawinen können zudem in tieferliegende Schwachschichten durchreißen und groß werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern Zurückhaltung. Unerfahrene sollten gesicherte Bereiche nicht verlassen.

Schneedecke

Über Nacht sind bis 15 bis 20cm Neuschnee gefallen. Tagsüber kommen nochmals bis 20cm, in der Arlbergregion und im Verwall bis 40cm hinzu. Der stürmischer Wind aus West bis Nordwest verfrachtet massiv den lockeren Schnee und bildet umfangreiche, störanfällige Triebschneeansammlungen. Der frische und ältere Triebschnee liegt zum Teil auf Graupel, in windgeschützten Bereichen auch auf Oberflächenreif oder auf störanfälligen, dünnen Schmelzharschschichten. Auch teils noch störanfällige, ältere Triebschneeansammlungen und eine schwache Altschneedecke mit ausgeprägten Schwachschichten werden überlagert.

Tendenz

Am Dienstag steigt die Lawinengefahr mit weiteren Schneefällen innerhalb der Gefahrenstufe weiter an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m


Markanter Anstieg der Lawinengefahr!

Die Lawinengefahr ist oberhalb, zum Teil auch im Bereich der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. Der Triebschnee kann an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befindet sich im kammnahen und kammfernen Steilgelände, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe und im Tagesverlauf zu. Stellenweise können oberflächlich ausgelöste Lawinen zudem in tiefere Schichten durchreißen und somit größer werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern Zurückhaltung.

Schneedecke

Über Nacht gab es 10 bis 15cm Neuschnee. Tagsüber kommen nochmals bis 20cm hinzu. Der stürmische Wind aus West bis Nordwest verfrachtet massiv den lockeren Schnee und bildet umfangreiche, störanfällige Triebschneeansammlungen. Der frische und ältere Triebschnee liegt zum Teil auf Graupel, in windgeschützten Bereichen auch auf Oberflächenreif oder auf störanfälligen, dünnen Schmelzharschschichten. Auch teils noch störanfällige, ältere Triebschneeansammlungen und eine stellenweise schwache Altschneedecke werden überlagert.

Tendenz

Am Dienstag steigt die Lawinengefahr mit weiteren Schneefällen weiter an.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Triebschnee
1600m
Triebschnee
1600m
Altschnee
1800m


Kaltfront bringt Neuschnee und Sturm

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1600 m erheblich, unterhalb davon mäßig. Das Hauptproblem in allen Höhenlagen ist Triebschnee. Schneebrettlawinen können leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich an triebschneebeladenen Steilhängen der Expositionen Nordwest über Nord bis Süd, hinter Hangkanten sowie in Rinnen und Mulden aber auch in eingefrachteten Waldschneisen und Lichtungen. Sie nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu. Lawinen erreichen mittlere Größe. Oberhalb von 1800 m können Lawinen an sehr steilen Schattenhängen zudem auf tieferliegende Schwachschichten in der Altschneedecke durchreißen.

Schneedecke

Schnee fällt unter starkem Sturm aus westlichen Richtungen und lagert sich als Triebschnee auf der lockeren Schneeoberfläche ab. Die frischen Triebschneeansammlungen sind teils mächtig und sehr störanfällig. Im oberen Bereich der Altschneedecke sind stellenweise Schichten aus Graupel, Oberflächenreif oder störanfälligen, dünnen Wind- und Schmelzharschschichten eingelagert. Oberhalb 1800 m finden sich schattseitig tieferliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke.

Tendenz

Die Lawinenlage bleibt die Woche über angespannt.


Gefahrenstufe

1700m
Lawinenproblem
Altschnee
1700m
Triebschnee
1700m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Neuschnee und Verwehungen im Hochgebirge, Schwachschichten bleiben bestehen.

Auf Triebschneeansammlungen kann bereits eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Eine ausgelöste Lawine oder eine ansonsten grosse Zusatzbelastung kann die Tragfähigkeit der tiefen Hartschichten übersteigen und eine tiefe und ausgedehnte (grosse) Lawine auslösen. Solche Schwachschichten sind besonders häufig in der Achse oberhalb des Waldes anzutreffen, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

In den letzten 3 Tagen sind oberhalb von etwa 1400 m mehrere Zentimeter Neuschnee gefallen, lokal bis zu 20 cm. Oberhalb von 1700 m fiel der Schnee auf die harte Oberfläche der Altschneedecke, weiter unten auf Bruchharsch oder weichen Untergrund. Durch einen starken Nordostwind am Sonntagmorgen bildeten sich neue kleine Schneeverwehungen, die keine Strahlung mit dem gefrorenen Boden verbanden. Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas geschmolzen, aber meist noch gut miteinander verbunden sind. Tief unter der Oberfläche enthält die Altschneedecke mehrere schwache Schichten aus Kantigkörnigem Schnee und grobkörniger Schneeumwandlung.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinenabgängen wird ähnlich bleiben.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze


Nordhänge kritisch beurteilen!

Die Lawinengefahr steigt mit der Höhe rasch an und diese wird oberhalb der Waldgrenze mit erheblich beurteilt. Die Altschneeproblematik ist nach wie vor gegeben und schwer beurteilbar. Zusätzlich ist mit frischem Triebschnee zu rechnen. Die Gefahrenstellen liegen von Nordwest bis Südost im kammnahen Gelände sowie in Einfahrten von Rinnen und Mulden. Mittelgroße Schneebrettlawinen können von einzelnen Personen ausgelöst werden. Sehr wahrscheinlich ist, dass Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Mit der Winddrehung auf Südwest werden wieder die Nordhänge eingeweht!

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden sind bis zu 20 cm Neuschnee gefallen. Der stürmische Nordwestwinnd führte zu umfangreichen Verfrachtungen. Kalter spröder Triebschnee liegt auf weichen Schichten und Oberflächenreif auf. Der Altschnee ist durch die aufbauende Umwandlung geschwächt. Der Triebschnee fällt kalt und ist spröd.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag dreht die Strömung auf Nordwest. Mit einer Kaltfront ist an der Alpennordseite mit weiterem Neuschnee zu rechnen. Am Dienstag hält die Nordwestwetterlage an. In den Nordstaulagen kommen 10 bis 20 cm Neuschnee zusammen. Der Wind weht weiterhin stark bis stürmisch. Die Lawinengefahr bleibt aufrecht.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Touren erfordern Zurückhaltung, Einzugsgebiete beachten

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m erheblich, darunter gering. Die Situation ist für Wintersport weiterhin heikel. In Hängen aller Expositionen können mittelgroße Schneebrettlawinen schon an einigen Stellen leicht von einzelnen Personen ausgelöst werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass oberflächlich ausgelöste Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Insbesondere an Nordwest über Nord bis Osthängen oberhalb von 1800 m. Gefahrenbereiche sind zum Teil kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee, hinter Geländekanten und in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen und Mulden. Fernauslösungen sind möglich, vereinzelt können sich auch spontane Lawinen lösen.

Schneedecke

Im Tagesverlauf fallen etwa 10 cm Neuschnee, der umfangreich verfrachtet wird. Frischer und älterer, überschneiter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. In windgeschützten Bereichen, schattseitig oberhalb etwa 2000 m, sonnseitig oberhalb 2400 m, ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen bei insgesamt deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtschneehöhen.

Tendenz

Mit weiterem Schneefall wachsen Triebschneeansammlungen an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m


Störanfällige Verfrachtungen und Altschneeproblem!

Die Lawinengefahr ist teils ab der Waldgrenze erheblich. Gebietsweise gibt es im Ostsektor und südseitig störanfällige Verfrachtungen, die als mittlere Schneebrettlawinen in verfüllten Steilhängen sowie in eingewehten steilen Mulden und Rinnen bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden können. Mit der Winddrehung auf Süd werden auch Nordhänge eingeweht. Schwer erkennbare einzelne Gefahrenstellen durch das Altschneeproblem sind in nördlichen bis östlichen Steilhängen vorhanden. Hier können Schneebretter durch einzelne Personen auch ausgelöst werden. Dies sowohl als Trieb- bzw. im Altschnee.

Schneedecke

Mit dem starken Wind um Nordwest, dann aus Süd sind vor allem in den höheren Lagen störanfällige Verfrachtungen, die mit der Altschneedecke schlecht binden, vorhanden. Hier enthält die Altschneedecke weitgehend unverändert dünne Schmelzkrusten und in Bodennähe nord- und schattseitig kantige Kristalle, teils Schwimmschnee. Die Schneedecke ist unverändert sehr unterschiedlich verteilt, auch in höheren Lagen liegt nur wenig Schnee, oft fällt der Neuschnee auf aperen Boden.

Tendenz

Durch weiteren Schneefall und Wind ist auf Triebschnee unbedingt zu achten.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze


Störanfälligen Triebschnee beachten.

Oberhalb der Waldgrenze besteht weiterhin mäßige Lawinengefahr (Stufe 2). Der starke Westwind verfrachtet den lockeren Neuschnee und bildet frische Triebschneeansammlungen, vor allem in den Expositionen Nord über Ost bis Süd, kammnah sowie in steilen Rinnen und Mulden. Diese können von einzelnen Wintersportlern als Schneebrettlawine ausgelöst werden, besonders im Übergang von wenig zu viel Schnee. Im schattseitigen Steilgelände der Hochlagen besteht weiterhin ein Altschneeproblem. Lawinen können vereinzelt in kantige Schwachschichten durchreißen, bleiben jedoch meist klein.

Schneedecke

Oberhalb von rund 1000 m liegen etwa 10 cm Neuschnee, der durch starken Nordwestwind verfrachtet wurde. Frische Triebschneepakete lagern auf filzigem Schnee oder älteren Triebschneeschichten und sind teils störanfällig. Darunter ist die Altschneedecke mit Krusten und kantigen Kristallen stellenweise ungünstig aufgebaut. Sowohl an den Übergängen zum Triebschnee als auch innerhalb der Altschneedecke bestehen Schwachschichten.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt in den Ybbstaler Alpen oberhalb der Waldgrenze mäßig. In der Nacht auf Dienstag werden die Wolken dichter. Mit einer Nordwestströmung kommt es unter starken Windeinfluss zu Neuschnee, am meisten fällt wieder in den Ybbstaler Alpen. Vormittags überwiegen die niederschlagsfreien Phasen. Später greifen von Westen her die nächsten Schnee- und Graupelschauer über.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m


Störanfällige Verfrachtungen und Altschneeproblem!

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze mäßig. Gebietsweise gibt es im Ostsektor und südseitig störanfällige Verfrachtungen, die als kleine bis mittlere Schneebrettlawinen in verfüllten Steilhängen sowie in eingewehten steilen Mulden und Rinnen bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden können. Mit der Winddrehung auf Süd werden auch Nordhänge eingeweht. Schwer erkennbare einzelne Gefahrenstellen durch das Altschneeproblem sind in nördlichen bis östlichen Steilhängen vorhanden. Hier können Schneebretter durch einzelne Personen auch ausgelöst werden. Dies sowohl als Trieb- bzw. im Altschnee.

Schneedecke

Mit dem starken Wind um Nordwest, dann aus Süd sind vor allem in den höheren Lagen störanfällige Verfrachtungen, die mit der Altschneedecke schlecht binden, vorhanden. Hier enthält die Altschneedecke weitgehend unverändert dünne Schmelzkrusten und in Bodennähe nord- und schattseitig kantige Kristalle, teils Schwimmschnee. Die Schneedecke ist unverändert sehr unterschiedlich verteilt, auch in höheren Lagen liegt nur wenig Schnee, oft fällt der Neuschnee auf aperen Boden.

Tendenz

Durch weiteren Schneefall und Wind ist der Triebschnee unbedingt zu beachten.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Triebschnee
1600m
Triebschnee
1600m


Eingewehte Bereiche sollten gemieden werden.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der 1600 m mäßig, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem in allen Höhenlagen ist Triebschnee. Schneebrettlawinen können leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich an kammnahen Steilhängen der Expositionen Nordwest über Nord bis Süd, hinter Hangkanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden aber auch in eingefrachteten Waldschneisen und Lichtungen. Lawinen bleiben meist klein, reißen sie auf tieferliegende Schwachschichten durch, können Lawinen mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

Begleitet von starkem Wind aus westlichen Richtungen fällt etwas Schnee und lagert sich als Triebschnee auf der lockeren Schneeoberfläche ab. Die frischen Triebschneeansammlungen sind stellenweise sehr störanfällig. Im oberen Bereich der Altschneedecke sind Schichten von Oberflächenreif oder störanfälligen, dünnen Wind- und Schmelzharschschichten eingelagert. Schattseitig sind stellenweise tieferliegende Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke erhalten geblieben. In Bereichen ohne Altschneedeckenfundament ist mit Bodenkontakt zu rechnen.

Tendenz

Weiterer Anstieg der Lawinengefahr im Lauf der Woche.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Frischer Triebschnee überlagert Altschneeproblem

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, darunter gering. Vor allem in den Sektoren von Nordwest über Nord bis Südost können an einigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Lawinen im Triebschnee bleiben meist klein. Lawinen, die im Altschnee in tiefen Schwachschichten ausgelöst werden oder auf diese Schwachschichten durchreißen, können mittlere Größe erreichen. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu mehr Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen. Gefahrenstellen sind zum Teil schlecht erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. In den an die Gefahrenstufe "erheblich" angrenzenden Bereichen sind Gefahrenstellen häufiger, Lawinen können größer werden.

Schneedecke

Im Tagesverlauf fallen um die 5 cm Neuschnee. Dieser und der Schnee der vergangen Tage wird umfangreich verfrachtet. Innerhalb der Schneedecke überlagert gebundener Schnee lockere, kantige Schichten. In windgeschützten, schattigen Bereichen oberhalb etwa 2000 m ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett aufbauend umgewandelten Altschneefundament bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen bei insgesamt deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtschneehöhen.

Tendenz

Bei etwas Neuschnee un Wind bilden sich weiterhin frische Triebschneeansammlungen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee


Frischer Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist weiterhin oberhalb der Baumgrenze mäßig, darunter gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem. Zusätzlich ist mit frischem Triebschnee zu rechnen! Die Gefahrenstellen sind zwar begrenzt aber nach wie vor schwer erkennbar. Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem in Hängen mit nördlicher- bis östlicher Ausrichtung oberhalb der Baumgrenze. Triebschnee liegt im Nordsektor und im Ostsektor. Hier können an wenigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Das Schneebrett kann bis zur bodennahen Schicht durchreißen.

Schneedecke

Von der steirischen Kalkspitze bis zum Tamischbachturm sind 10 cm Neuschnee gefallen. Der Schnee wurde durch den starken bis stürmischen Wind verfrachtet und überdeckt kantige Formen oder eine harte Altschneedecke. Das Altschneeproblem in den schattseitigen Hängen ist weiterhin vorhanden. In den Nord- und Ostexpositionen wird die Altschneedecke weiterhin durch Krusten und Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag dreht die Strömung auf Nordwest. Mit einer Kaltfront ist an der Alpennordseite mit weiterem Neuschnee zu rechnen. Am Dienstag hält die Nordwestwetterlage an. In den Nordstaulagen kommen 10 bis 20 cm Neuschnee zusammen. Der Wind weht weiterhin stark bis stürmisch. In den Schladminger Tauern ist ein Anstieg der Lawinengefahr möglich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer und überschneiter Triebschnee ist störanfällig

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. In Nordwest über Nord bis Süd ausgerichteten Hängen können Lawinen an einigen Stellen durch einzelne Personen ausgelöst werden. Oberhalb von 2000 m sind zudem an wenigen Stellen noch Schneebrettlawinen im Altschnee möglich. Vereinzelt können Lawinen mittlere Größe erreichen. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Achtung im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Im Tagesverlauf fallen bis zu 15 cm Neuschnee, der umfangreich verfrachtet wird. Es bilden sich frische, störanfällige Triebschneeansammlungen, ältere Triebschneeansammlungen werden überschneit. Auf windgeschützten Schattseiten oberhalb etwa 2000 m ist zum Teil auch Oberflächenreif überschneit worden. In hohen Lagen, vor allem in nördlichen und östlichen Expositionen, überlagert gebundener Schnee eine schwache Altschneedecke aus kantigen Kristallen und Tiefenreif.

Tendenz

Mit weiterem Schneefall wachsen Triebschneeansammlungen an.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Gleitschnee
1200m


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Schneeverwehungen, Gleitschneelawinen.

Insbesondere bei Triebschneeansammlungen kann schon eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.

Schneedecke

Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet sind und meist gut zusammenhängen. An der Schnittstelle zwischen der Schneedecke und dem Boden hat sich eine tiefe Schwimmschnee gebildet.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinenabgängen wird ähnlich bleiben.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor frischem und überschneitem Triebschnee in Kombination mit schwachem Altschnee

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, darunter gering. In Hängen aller Expositionen können mittelgroße Schneebrettlawinen an einigen Stellen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Oberflächlich ausgelöste Lawinen können in tiefere Schichten durchreißen. Insbesondere an Nordwest über Nord bis Osthängen oberhalb von 1800 m. Gefahrenbereiche nehmen mit der Höhe zu, sie sind zum Teil kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee, hinter Geländekanten und in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen und Mulden. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

Im Tagesverlauf fallen bis zu 15 cm Neuschnee, der umfangreich verfrachtet wird. Frischer und älterer, überschneiter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. In windgeschützten schattigen Bereichen oberhalb etwa 2000 m, ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen bei insgesamt deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtschneehöhen.

Tendenz

Mit weiterem Schneefall wachsen Triebschneeansammlungen an.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Triebschnee
1500m


Geringe Lawinengefahr, Triebschnee in Rinnen und Mulden beachten.

In Hochlagen liegen in steilen Rinnen und Mulden teils beachtliche Triebschneeansammlungen. Diese sind vor allem im Übergang von wenig zu viel Schnee vereinzelt störanfällig. Ein Durchreißen in schwache Altschneeschichten ist möglich, Lawinen bleiben jedoch klein. Die Mitreiß- und Absturzgefahr überwiegt die Verschüttungsgefahr. Harte oder eisige Oberflächen können von wenig Neuschnee verdeckt und schwer erkennbar sein.

Schneedecke

Die Schneelage ist für Mitte Februar unterdurchschnittlich. In Hochlagen liegt in eingewehten Rinnen und Mulden stellenweise eine beachtliche Menge an Triebschnee. Auch der geringe Neuschnee der letzten Tage wurde verfrachtet. Kammfern nimmt die Schneemächtigkeit rasch ab. Oberhalb von 1500 m finden sich in Nord- und Ostexpositionen dünne Triebschneelinsen, während windexponierte Bereiche oft eisig und schneearm sind. Unterhalb von 1500 m hat sich auf meist aperem Boden eine dünne Schneedecke gebildet.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering. In der Nacht auf Dienstag werden die Wolken dichter. Durch eine Nordwestströmung kommt es zu Neuschnee unter starkem Windeinfluss, am meisten fällt wieder in den Ybbstaler Alpen. Am Vormittag überwiegen die niederschlagsfreien Phasen und am Alpenostrand kommt es zu sonnigen Auflockerungen. Später greifen von Westen her die nächsten Schnee- und Graupelschauer über.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee


Altschneeproblem beachten.

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Im Steilgelände können an wenigen Stellen Lawinen ausgelöst werden. Frischer Triebschnee wurde im Hochschwabgebiet abgelagert und kann auch als Schneebrett ausgelöst werden. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber meist klein.

Schneedecke

5 bis 10 cm Neuschnee sind in den letzten 24 Stunden gefallen. Der Nordwestwind führte zu Verfrachtungen. Triebschneelinsen überdecken nordseitig Oberflächenreif bzw. kantige Formen. Das Fundament ist weiterhin schwach.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag dreht die Strömung auf Nordwest. Mit einer Kaltfront ist an der Alpennordseite mit weiterem Neuschnee zu rechnen. Am Dienstag hält die Nordwestwetterlage an. Der Wind weht weiterhin stark bis stürmisch. Ein leichter Anstieg der Lawinengefahr ist im Hochschwabgebiet möglich.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Wenig Neuschnee.

Geringe Lawinengefahr.

Die Lawinengefahr ist gering. An vereinzelten Stellen der Hochlagen können in steilen Rinnen und Mulden kleine Schneebrettlawinen (frische Triebschneelinsen!) ausgelöst werden.

Schneedecke

In den Triebener Tauern und auf der Koralpe sind ca. 5 cm Neuschnee dazugekommen. Der Schnee wurde mit dem starken Wind verfrachtet und es bildeten sich Triebschneelinsen. Der Triebschnee liegt auf einer harten Altschneedecke bzw. auf einer weichen Schicht auf. In den Hochlagen schwächen schattseitig weiterhin kantige Schneekristalle die Stabilität.

Tendenz

Am Dienstag hält die Nordwestwetterlage an. Auf der Alpensüdseite bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht weiterhin stark bis stürmisch. Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.