Die Lawinengefahr steigt mit intensiven Niederschlägen und stürmischem Wind markant an und erreicht im Tagesverlauf oberhalb etwa 2000m die Stufe 4, "groß". Der Triebschnee kann an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befindet sich im kammnahen und kammfernen Steilgelände, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe und im Tagesverlauf zu. Ab dem Vormittag sind zunehmend spontane Lawinen zu erwarten. Die Gefährdung bezieht sich vor allem auf alpines Schneesportgelände. Ausgelöste Lawinen können zudem in tieferliegende Schwachschichten durchreißen und groß werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern Zurückhaltung. Unerfahrene sollten gesicherte Bereiche nicht verlassen.
Schneedecke
Über Nacht sind bis 15 bis 20cm Neuschnee gefallen. Tagsüber kommen nochmals bis 20cm, in der Arlbergregion und im Verwall bis 40cm hinzu. Der stürmischer Wind aus West bis Nordwest verfrachtet massiv den lockeren Schnee und bildet umfangreiche, störanfällige Triebschneeansammlungen. Der frische und ältere Triebschnee liegt zum Teil auf Graupel, in windgeschützten Bereichen auch auf Oberflächenreif oder auf störanfälligen, dünnen Schmelzharschschichten. Auch teils noch störanfällige, ältere Triebschneeansammlungen und eine schwache Altschneedecke mit ausgeprägten Schwachschichten werden überlagert.
Tendenz
Am Dienstag steigt die Lawinengefahr mit weiteren Schneefällen innerhalb der Gefahrenstufe weiter an.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
1800m
Markanter Anstieg der Lawinengefahr!
Die Lawinengefahr ist oberhalb, zum Teil auch im Bereich der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. Der Triebschnee kann an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen befindet sich im kammnahen und kammfernen Steilgelände, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe und im Tagesverlauf zu. Stellenweise können oberflächlich ausgelöste Lawinen zudem in tiefere Schichten durchreißen und somit größer werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern Zurückhaltung.
Schneedecke
Über Nacht gab es 10 bis 15cm Neuschnee. Tagsüber kommen nochmals bis 20cm hinzu. Der stürmische Wind aus West bis Nordwest verfrachtet massiv den lockeren Schnee und bildet umfangreiche, störanfällige Triebschneeansammlungen. Der frische und ältere Triebschnee liegt zum Teil auf Graupel, in windgeschützten Bereichen auch auf Oberflächenreif oder auf störanfälligen, dünnen Schmelzharschschichten. Auch teils noch störanfällige, ältere Triebschneeansammlungen und eine stellenweise schwache Altschneedecke werden überlagert.
Tendenz
Am Dienstag steigt die Lawinengefahr mit weiteren Schneefällen weiter an.