
Gefahrenstufe
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Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!
Neuschnee und Verwehungen im Hochgebirge, Schwachschichten bleiben bestehen.
Auf Triebschneeansammlungen kann bereits eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Eine ausgelöste Lawine oder eine ansonsten grosse Zusatzbelastung kann die Tragfähigkeit der tiefen Hartschichten übersteigen und eine tiefe und ausgedehnte (grosse) Lawine auslösen. Solche Schwachschichten sind besonders häufig in der Achse oberhalb des Waldes anzutreffen, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt
In den letzten 24 Stunden sind oberhalb von etwa 1400 m Höhe mehrere Zentimeter Neuschnee gefallen. Oberhalb von 1700 m fiel der Schnee auf die harte Oberfläche der Altschneedecke, während er weiter unten auf Bruchharsch oder weichen Boden fiel. Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet und meist gut miteinander verbunden sind. Der Zusammenhalt der Triebschnee-Schichten in den Verwehungen, die sich durch den Südwind während des Schneefalls gebildet haben, ist schwächer. In der Altschneedecke gibt es mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee, die tief unter der Oberfläche liegen.
Tendenz
In der Nacht zum Montag wird es wieder wolkig und es weht ein westlicher Wind. Tagsüber sind Schauer möglich. Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.









