Lawinenwarndienst Vorarlberg

Samstag, 14. Februar 2026

Veröffentlicht am 13.02.2026, 22:01:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
2000m


Störanfälliger Triebschnee liegt auf schwacher Altschneedecke

Der Triebschnee ist störanfällig und kann vor allem schattseitig leicht von einzelnen Personen ausgelöst werden. Die Lawinengefahr nimmt ab der Waldgrenze mit der Höhe rasch zu und ist über etwa 1800 m erheblich. Gefahrenstellen befindet sich im kammnahen und kammfernen Steilgelände, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen, wenig befahrenen Hängen von Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Oberflächlich ausgelöste Lawinen können zudem in tiefere Schichten durchreißen und mittelgroß werden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen.

Schneedecke

Gestern entstanden mit Neuschnee und stürmischem Wind störanfällige Triebschneeansammlungen. Die Schneeoberflächen sind in exponierten Lagen vom Wind geprägt: Kämme und Rücken sind abgeblasen bzw. schneearm. Rinnen und Mulden sind oft eingeweht. Auf den klassischen Föhnbergen wurden heute weitere Triebschneeansammlungen gebildet. Neu- und frischer Triebschnee liegen auf einer oft verharschten, teilweise mit Oberflächenreif bedeckten Schneeoberfläche. Vor allem in höhergelegenen, schattseitigen Steilhängen finden sich in der Altschneedecke stellenweise ausgeprägte Schwachschichten. Zahlreichen kleine bis mittlere Auslösungen durch Wintersportler bestätigten heute die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Triebschnee auf schwacher Altschneedecke bleibt störanfällig.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschnee ist störanfällig und kann leicht ausgelöst werden

Der Triebschnee ist störanfällig und kann vor allem schattseitig leicht von einzelnen Personen ausgelöst werden. Gefahrenstellen befindet sich im kammnahen und kammfernen Steilgelände, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen nehmen in Größe und Häufigkeit bereits ab der Waldgrenze mit der Höhe rasch zu. Außerdem können einzelne Wintersportler vor allem in höher gelegenen, schattseitigen Steilhängen und im extremen Steilgelände mittelgroße Schneebrettlawinen in tieferliegenden Schwachschichten auslösen. Auch oberflächlich ausgelöste Lawinen können in tiefere Schichten durchreißen.

Schneedecke

Gestern entstanden mit Neuschnee und stürmischem Wind störanfällige Triebschneeansammlungen. Die Schneeoberflächen sind in exponierten Lagen vom Wind geprägt: Kämme und Rücken sind abgeblasen bzw. schneearm. Rinnen und Mulden sind oft eingeweht. Neu- und Triebschnee liegen auf einer oft verharschten, teilweise mit Oberflächenreif bedeckten Schneeoberfläche. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch ungünstige Basis- und Zwischenschichten in der Altschneedecke erhalten geblieben. Zahlreichen kleine bis mittlere Auslösungen durch Wintersportler bestätigten heute die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung.