ARSO

Mittwoch, 11. Februar 2026

Veröffentlicht am 11.02.2026, 07:10:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Neuschnee
1800m
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m
Neuschnee
1800m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Neuschnee und Verwehungen im Hochgebirge, Schwachschichten bleiben bestehen.

Auf Triebschneeansammlungen kann bereits eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Eine ausgelöste Lawine oder eine ansonsten grosse Zusatzbelastung kann die Tragfähigkeit der tiefen Hartschichten übersteigen und eine tiefe und ausgedehnte (grosse) Lawine auslösen. Solche Schwachschichten sind besonders häufig in der Achse oberhalb des Waldes anzutreffen, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Bei etwas wärmeren Lufttemperaturen wandelt sich die Schneedecke schneller um und setzt sich schneller ab. Auf den höchsten Gipfeln des Vorgebirges ist der Schnee bereits geschmolzen, nur im Hochgebirge ist er noch trocken. Die Schneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas verdichtet und meist gut miteinander verbunden sind. Schwächer ist der Zusammenhalt der Triebschneeschichten in den Verwehungen, die durch den Südwind während des Schneefalls entstanden sind. In der Altschneedecke gibt es mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee, die tief unter der Oberfläche liegen.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Gleitschnee
1200m
Neuschnee
Waldgrenze


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Schneeverwehungen, Gleitschneelawinen.

Insbesondere bei Triebschneeansammlungen kann schon eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.

Schneedecke

Bei etwas wärmeren Lufttemperaturen wandelt sich die Schneedecke schneller um und setzt sich schneller ab. Der Schnee ist bis zu den höchsten Gipfeln geschmolzen - auch auf den Waschplätzen. Die Schneedecke besteht aus bereits etwas verdichteten und meist gut zusammenhängenden Schneeschichten. Die Verwehungsschichten sind in Verwehungen, die sich durch den Südwind während des Schneefalls gebildet haben, weniger gut miteinander verbunden. An der Schnittstelle zwischen der Schneedecke und dem Boden hat sich eine tiefe Schwimmschnee gebildet.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Verwehter Schnee

Die Zusatzbelastung durch Triebschneeansammlungen, die durch den SE-Wind entstehen, kann eine kleine Lawine auslösen.

Schneedecke

Die Schneedecke ist durchweg feucht und bereits gut verfestigt. Auf den Leeseiten der Grate haben sich Süd- und Südostwinde aufgebaut.

Tendenz

Die Gefahr von Lawinenabgängen wird ähnlich bleiben.