Mittwoch, 4. Februar 2026

Veröffentlicht am 04.02.2026, 07:22:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1400m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Große Neuschneemengen, Triebschneeansammlungen und eine Schwachschicht in der Altschneedecke.

Der Neuschnee hat insbesondere die Schwachschichten in der Altschneedecke zusätzlich belastet. Gefährlich sind Verwehungen und schattige Stellen, an denen eine Schwachschicht bis tief in die Spannungen der Schneedecke hinein vorhanden ist. Im Laufe des Tages wird es weiter schneien, wobei südliche Winde Neuschnee anwehen und größere Verwehungen bilden. Es kann zu spontanen, möglicherweise größeren Strahlungen kommen. Von einem Besuch des Hochgebirges wird bei den derzeitigen Verhältnissen abgeraten! In den regenreichen Mittelgebirgslagen sind Lawinenabgänge aus Nassschnee und Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die vorangegangenen Schneefälle haben mehr Schnee auf einer schwachen Schneedecke gebracht. Die Strahlung wird sich im Laufe des Tages fortsetzen, wobei die Schneegrenze hauptsächlich zwischen 1100 m und 1400 m liegt. Diese Schneefälle werden bis Donnerstagmorgen im Hochgebirge 60-80 cm Neuschnee bringen. Süd- bis südöstliche Winde, die sich im Laufe des Tages verstärken werden, werden an den Leeseiten der Grate neue Strahlungen bilden. In der Altschneedecke sind tiefe und anhaltende Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke ist destabilisiert.

Tendenz

In den kommenden Tagen wird etwas Neuschnee fallen, aber die Bedingungen bleiben schwierig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2200m
Altschnee
2200m


Störanfällige Triebschneeansammlungen über schwacher Altschneedecke

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem oberhalb 2200 m an steilen, wenig befahrenen Hängen immer noch von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar. Fernauslösungen sind möglich. Frische Triebschneeansammlungen befinden sich vermehrt in Kammlagen, sowie eingewehten Rinnen und Mulden. Ausgelöste Lawinen können in tiefere Schichten durchreißen und mittelgroß werden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung. Zurückhaltung wird empfohlen.

Schneedecke

Der gestrige stürmische Wind bildete störanfällige Triebschneeansammlungen, die oberhalb der Waldgrenze teilweise auf lockerem Schnee bzw. Oberflächenreif und - vor allem an schattseitigen Steilhängen - auf einer schwachen Altschneedecke liegen. Lawinenauslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Störanfälligkeit der frischen Triebschneepakete geht langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1400m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Neuschnee, Triebschnee und Schwachschichten in der Schneedecke im Hochgebirge

Der Neuschnee hat insbesondere die Schwachschichten in der Altschneedecke zusätzlich belastet. Gefährlich sind Verwehungen und schattige Stellen, an denen eine Schwachschicht bis tief in die Spannungen der Schneedecke hinein vorhanden ist. Im Laufe des Tages wird es weiter schneien, wobei südliche Winde Neuschnee anwehen und größere Verwehungen bilden. Spontane Lawinenkegel sind möglich. Von einem Besuch des Hochgebirges wird bei den derzeitigen Verhältnissen abgeraten! In den Mittelgebirgslagen, wo es regnet, sind Lawinenkegel und Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die vorangegangenen Schneefälle haben mehr Schnee auf einer schwachen Schneedecke gebracht. Die Strahlung wird sich im Laufe des Tages fortsetzen, wobei die Schneegrenze hauptsächlich zwischen 1100 m und 1400 m liegt. Während dieser Schneepause werden im Hochgebirge bis Donnerstagmorgen etwa 50 cm Neuschnee gefallen sein. Süd- bis südöstliche Winde, die sich im Laufe des Tages verstärken werden, werden an den Leeseiten der Grate neue Strahlungen aufbauen. In der Altschneedecke sind tiefe und anhaltende Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke ist vielerorts destabilisiert.

Tendenz

In den kommenden Tagen wird etwas Neuschnee fallen, aber die Bedingungen bleiben schwierig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer Triebschnee bildet Schneebrett auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich, darunter gering. Eine lockere Schneeoberfläche und Oberflächenreif werden weiter von starkem Südföhn mit frischem Triebschnee überlagert. Wärmeeintrag führt zu einem besser ausgebildeten Schneebrett. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen von einzelnen Personen leicht mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden, an wenigen Stellen aber auch im und Südsektor. Wird frischer Triebschnee gestört so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Die Altschneedecke ist flächendeckend schlecht aufgebaut: Gefahrenstellen sind kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen. Vereinzelt sind Fernauslösungen möglich.

Schneedecke

Die Schneedecke ist stark variabel und schneearme Bereiche wechseln mit beachtlichen Triebschneeansammlungen. Generell liegen entweder eine Harschkruste oder frische Triebschneeschichten auf älteren, oft harten Triebschneepaketen, welche sich im Anfangsstadium der aufbauenden Umwandlung befinden. Brüche erfolgen meist nahe der Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Unter dieser Kruste besteht die Altschneedecke vorwiegend aus Tiefenreif und kantigen Formen, die in schneereicheren Gebieten noch von weiteren Krusten durchzogen werden. Am Boden findet man teilweise Schnee vom Frühwinter in Form einer harten Schmelzkruste.

Tendenz

Die Lawinengefahr steigt mit Neuschnee und Wind etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee


Frischen Triebschnee meiden!

Einzelne Wintersportler können vor allem in Kammlagen sowie eingewehten Rinnen und Mulden kleine Schneebrettlawinen auslösen. Wenn diese auf tieferliegende Schwachschichten im Altschnee durchreißen, können sie vereinzelt auch mittelgroß werden. Solche Gefahrenstellen sind von außen nicht zu erkennen. Wummgeräusche und Rissbildung sind Gefahrenzeichen.

Schneedecke

Stürmischer Föhnwind bildete störanfällige Triebschneeansammlungen. Diese liegen teilweise auf lockerem Schnee bzw. Oberflächenreif oder auf einer verharschten Altschneedecke. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch ungünstige Basis- und Zwischenschichten in der Altschneedecke erhalten geblieben.

Tendenz

Die Störanfälligkeit der frischen Triebschneepakete geht langsam zurück. Ungünstige Basis- und Zwischenschichten bleiben bestehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer Triebschnee bildet Schneebrett auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Eine lockere Schneeoberfläche und Oberflächenreif werden weiter von Südföhn mit frischem Triebschnee überlagert. Wärmeeintrag führt zu einem besser ausgebildeten Schneebrett. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen schon von einzelnen Personen mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden, an wenigen Stellen aber auch im Südsektor. Brüche im frischen Triebschnee können in den flächendeckend schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen und neigen dazu, sich fortzupflanzen. Gefahrenstellen im Altschnee sind kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.

Schneedecke

Die Schneedecke ist stark variabel und schneearme Bereiche wechseln mit beachtlichen Triebschneeansammlungen. Generell liegen entweder eine Harschkruste oder einige Zentimeter frischer Triebschnee auf älteren, oft harten Triebschneepaketen, welche sich im Anfangsstadium der aufbauenden Umwandlung befinden. Brüche erfolgen meist nahe der Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Unter dieser Kruste besteht die Altschneedecke aus Tiefenreif und kantigen Formen, die in schneereicheren Gebieten noch von weiteren Krusten durchzogen werden. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Die Lawinengefahr steigt mit Neuschnee und Wind leicht an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer Triebschnee bildet Schneebrett auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Eine lockere Schneeoberfläche und Oberflächenreif werden von starkem Südföhn mit frischem Triebschnee überlagert. Vor allem von Nord nach Ost können an einigen Stellen schon von einzelnen Personen mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden, an wenigen Stellen aber auch im West- und Südsektor. Brüche im frischen Triebschnee können in den flächendeckend schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen und neigen dazu, sich fortzupflanzen. Gefahrenstellen im Altschnee sind kaum erkennbar und sollten defensiv beurteilt werden. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.

Schneedecke

Die Schneedecke ist stark variabel und schneearme Bereiche wechseln mit beachtlichen Triebschneeansammlungen. Generell liegen einige Zentimeter frischer Triebschnee auf älteren, oft harten Triebschneepaketen, welche sich im Anfangsstadium der aufbauenden Umwandlung befinden. Brüche erfolgen meist nahe der Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Unter dieser Kruste besteht die Altschneedecke aus Tiefenreif und kantigen Formen, die in schneereicheren Gebieten noch von weiteren Krusten durchzogen werden. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Die Lawinengefahr steigt mit Neuschnee und Wind etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Altschneeproblem! Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden in Nord- und Ostexpositionen!

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit mäßig beurteilt, darunter ist sie gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem in den Nord- und Ostexpositionen. Zudem konnten sich frische Triebschneelinsen in denselben Expositionen bilden, welche durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden können. Beim Durchbrechen in die schwache Altschneedecke sind Schneebrettlawinen mittlerer Größe möglich. Die Gefahrenbereiche befinden sich vor allem im Übergang von wenig zu mehr Schnee sowie hinter Geländekanten und im Einfahrtsbereich von Rinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen sind durch wenige Zentimeter Neuschnee teils schwer zu erkennen.

Schneedecke

Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich. Mit dem Südwind haben sich in nördlichen Expositionen dünne Triebschneelinsen gebildet. Diese überdecken eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen, die bis 2000 m hinauf teils aper sind. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt (Altschneeproblem!).

Tendenz

Mit dem Schneefall in der Nacht auf Donnerstag steigt die Lawinengefahr leicht an. Tagsüber gibt es bei windschwachen Verhältnissen noch einiges an Wolken und Nebel. Abgesehen von ein paar Schneeflocken ist mit keinem nennenswerten Neuschnee mehr zu rechnen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee


Vorsicht in eingewehten Bereichen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter ist sie gering. Das Hauptproblem ist der Triebschnee der letzten Tage. Schneebrettlawinen können bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah und kammfern im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Südost sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Sie nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu. Lawinen können mittelgroß werden - besonders, wenn sie auf tieferliegende Schwachschichten im Altschnee durchreißen.

Schneedecke

In den höheren Lagen ist durch stürmischen Südwestwind störanfälliger Triebschnee entstanden. Er liegt oft auf weichen Schichten und Oberflächenreif. Die Altschneedecke besteht aus großen, kantigen und kantig abgerundeten Kristallen und ist zum Teil von Schmelzkrusten durchzogen. Sonnseitig liegt in mittleren Lagen kein oder nur wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht weiter zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2200m


Störanfällige Triebschneeansammlungen über schwacher Altschneedecke

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen, wenig befahrenen Hängen immer noch von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar. Frische Triebschneeansammlungen befinden sich vermehrt in Kammlagen, sowie eingewehten Rinnen und Mulden. Ausgelöste Lawinen können in tiefere Schichten durchreißen und mittelgroß werden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung.

Schneedecke

Der gestrige stürmische Wind bildete störanfällige Triebschneeansammlungen, die oberhalb der Waldgrenze teilweise auf lockerem Schnee bzw. Oberflächenreif und - vor allem an schattseitigen Steilhängen - auf einer schwachen Altschneedecke liegen. Rückmeldungen charakterisieren das Altschneeproblem im Lechquellgebirge etwas weniger ausgeprägt als in den weiter südlichen Regionen des Verwall, Silvretta, und Rätikon.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Störanfälligkeit der frischen Triebschneepakete geht langsam zurück.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee


Kleine, aber störanfällige Triebschneeansammlungen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, darunter ist sie gering. Das Hauptproblem ist Triebschnee. Kleine Schneebrettlawinen können an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah und kammfern im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Südost sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Lawinen können vereinzelt auf schwache Schichten im Altschnee durchreißen und dann mittelgroß werden. Neben der Verschüttungsgefahr ist die Sturz- und Verletzungsgefahr zu beachten.

Schneedecke

In den höheren Lagen ist durch stürmischen Südwestwind etwas Triebschnee entstanden. Er liegt stellenweise auf weichen Schichten und Oberflächenreif und ist störanfällig. Die Altschneedecke besteht aus großen kantigen und kantig abgerundeten Kristallen und ist zum Teil von Schmelzkrusten durchzogen. Sonnseitig liegt bis weit hinauf kein oder nur wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht weiter zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, in den Nord- und Ostexpositionen aber beständiges Altschneeproblem!

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Zudem sind mit dem starken Südwestwind frische Triebschneelinsen entstanden. Im Steilgelände können diese an wenigen Stellen ausgelöst werden. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber meist klein. Im Allgemeinen überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr der Verschüttungsgefahr. Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Dünne, frische Triebschneelinsen überdecken teilweise eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen, die bis 2000 m hinauf teils aper sind. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt (Altschneeproblem!).

Tendenz

Es ist mit keinem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen. In der Nacht auf Donnerstag fällt nur in den östlichen Nordalpen etwas Neuschnee, im Westen bleibt es meist niederschlagsfrei. Tagsüber gibt es bei windschwachen Verhältnissen noch einiges an Wolken und Nebel. Abgesehen von ein paar Schneeflocken wird kein nennenswerter Neuschnee erwartet.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr - nur vereinzelte Gefahrenstellen

Die Lawinengefahr ist gering. Nur ganz vereinzelt können in extrem steilen und schattigen Bereichen kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Durch den Regen kann es auch zu kleinen, spontanen Nassschneerutschen kommen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Im Laufe des Tages feuchtet Regen die dünne Schneedecke ein wenig an und trägt zur Ausaperung bei.

Tendenz

In der Nacht auf Donnerstag verstärkt sich der Niederschlag ein wenig und die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1600 m. Tagsüber bleibt es trüb, aber niederschlagsfrei. Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr und Schneemangel

Die Lawinengefahr ist gering. Es liegt sehr wenig Schnee, nur in den Einfahrtsbereichen zu steilen, schattseitigen Rinnen können kleine Triebschneelinsen lagern. Ansonsten überwiegt die Gefahr durch Verletzung an Steinen und Absturz auf eisigen Flächen der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

In schattigen Hängen und auf flachen Böden überdeckt teils gesetzter, teils verkrusteter dünner Triebschnee die Wiesen bzw. die eisige Altschneeoberfläche. Kantig aufgebauter Altschnee schwächt - sofern vorhanden - das dünne Schneedeckenfundament.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, wenige Gefahrenstellen in den Expositionen Nord und Ost!

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen Stellen, vor allem in Lagen oberhalb der Waldgrenze, können in steilen Rinnen und Mulden Triebschneeansammlungen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Gefahrenstellen für Lawinen und vereiste Bereiche werden mit einer dünnen Neuschneeauflage überdeckt. In Höhenlagen unterhalb von 1500 m sind am Nachmittag mit eintretendem Regen kleine, nasse Rutsche nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Mit dem eintretenden Schneefall können kleine, ältere Triebschneeansammlungen oberhalb von 1500 m durch wenige Zentimeter Neuschnee überdeckt werden. Wo ein Schneedeckenfundament vorhanden ist (schattige Bereiche in den Hochlagen), schwächen kantige Schneekristalle die Stabilität der Schneedecke.

Tendenz

Mit dem Schneefall in der Nacht auf Donnerstag steigt die Lawinengefahr leicht an. Tagsüber gibt es bei windschwachen Verhältnissen noch einiges an Wolken und Nebel. Abgesehen von ein paar Schneeflocken ist mit keinem nennenswerten Neuschnee mehr zu rechnen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Vor allem in den höheren Lagen - Altschneeproblem und frischer Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist gering. Vorwiegend in den nord- und schattseitigen Hochlagen gibt es unverändert Gefahrenstellen auf Grund des bestehenden Altschneeproblems. Weiters sind durch zeitweisen stürmischen Südwind in Gipfel- und Kammlagen meist kleinräumige aber gut erkennbare Verfrachtungen vorhanden. Schneebrettlawinen können im Steilgelände stellenweise bereits durch eine Person ausgelöst werden. Kamm-, Gipfellagen, Bereiche hinter Geländekanten sowie steile Mulden und Rinnen sind zu beachten.

Schneedecke

Das Schneedeckenfundament enthält vor allem nord- und schattseitig immer noch kantige bindungslose Kristalle, teils Schwimmschnee. Die somit geschwächte Altschneedecke ist oberflächig oft hart und teils von Schmelzkrusten durchzogen. An exponierten Stellen in den höheren Lagen ist teils leicht zu störender Triebschnee vorhanden. Allgemein liegt nur wenig Schnee, der sehr unterschiedlich verteilt ist.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung.


Gefahrenstufe



Aufgrund der geringen Schneelage sind kaum Skitouren möglich.

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt können kleine Schneebrettlawinen mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah an Steilhängen der nördlichen und östlichen Expositionen. Die Sturz- und Verletzungsgefahr ist größer als die Gefahr einer Verschüttung.

Schneedecke

In den höheren Lagen sind kleine Triebschneeansammlungen entstanden. Vereinzelt liegen sie störanfällig auf Oberflächenreif. Ansonsten ist die Schneeoberfläche oft verharscht. Tagsüber weicht der Harschdeckel wieder auf. Die Altschneedecke besteht aus kantig abgerundeten Kristallen und ist zum Teil von Schmelzkrusten durchzogen. Sonnseitig liegt wenig bis kein Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr - nur wenige Gefahrenstellen.

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen Stellen der Hochlagen können in steilen und schattigen Rinnen und Mulden alte Triebschneeansammlungen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Durch Regeneintrag kann es auch zu kleinen, spontanen Nassschneerutschen kommen. Die Sturz- und Verletzungsgefahr ist größer als die Gefahr einer Verschüttung.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Durch Regeneintrag wird die Schneedecke oberflächlich angefeuchtet. Wo ein Schneedeckenfundament vorhanden ist (schattige Bereiche in den Hochlagen), schwächen immer noch kantige Schneekristalle die Stabilität der Schneedecke.

Tendenz

In der Nacht auf Donnerstag verstärkt sich der Niederschlag ein wenig und die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1600 m. Tagsüber bleibt es trüb, aber niederschlagsfrei. Die Lawinengefahr steigt aus heutiger Sicht nur unwesentlich.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Altschnee
2200m


Kleine Triebschneesammlungen auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist gering. In den erweiterten Nord- und Ostexpositionen über etwa 2200 m können an wenigen Stellen noch kleine Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen. Zum Teil sind die Gefahrenstellen schlecht zu erkennen. Die Absturz- und Verletzungsgefahr überwiegt im Allgemeinen der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Wenige Zentimeter gesetzter Neu- und Triebschnee überdecken die teils eisige Altschneeoberfläche. Vor allem schattseitig überlagern kleine Triebschneeansammlungen eine schwache Altschneedecke, die inzwischen vorwiegend aus kantigen Kristallen bzw. Tiefenreif besteht.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.