ARSO

Dienstag, 3. Februar 2026

Veröffentlicht am 02.02.2026, 17:38:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1500m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Neuschnee, Triebschnee und Schwachschichten in der Schneedecke im Hochgebirge

Der Neuschnee hat insbesondere die Schwachschichten der Altschneedecke zusätzlich belastet. Gefährlicher sind Verwehungsstellen und schattige Bereiche, in denen eine Schwachschicht bis tief in die Schneedecke hineinreicht. Insbesondere bei geringer Belastung sind mittelschwere Lawinenkegel möglich. Im Laufe des Tages fällt Schnee, wobei der Wind Neuschnee verweht und Verwehungen bildet. Wenn es tagsüber schneit, nimmt die Gefahr von Lawinen zu! In den Mittelgebirgen regnet es unterhalb von etwa 1500 m, wo es zu Lawinenkegeln und Gleitschneelawinen kommen kann.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die letzten Schneefälle haben mehr Schnee auf eine schwache Schneedecke gebracht. Dieser Schnee hat in den Mittelgebirgen, wo zwischendurch Regen oder Nassschnee gefallen ist, eine etwas bessere Strahlung auf den Boden gebracht. Im Tagesverlauf fallen oberhalb von 1500 m bis zu 20 cm Neuschnee, lokal auch bis zu 30 cm. Der Südwestwind, der im Laufe des Tages zunehmen wird, wird an den Leeseiten der Grate neue Strahlungen bilden. In der Altschneedecke sind tiefe und anhaltende Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke ist vielerorts destabilisiert.

Tendenz

Am Mittwoch schneit es mit 20 cm bis 30 cm Neuschnee. Im Hochgebirge wird mäßiger Wind den Schnee verfrachten und neue Verwehungen bilden. Die Gefahr von Lawinen wird sich erhöhen.