Lawinenwarndienst Vorarlberg

Montag, 2. Februar 2026

Veröffentlicht am 02.02.2026, 06:50:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Altschnee
2200m


Achtung: Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee!

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee: Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung und Zurückhaltung. Ausgelöste Lawinen können im Altschnee in tiefen Schichten anreißen und mittelgroß werden. Solche Gefahrenstellen befinden sich vor allem an steilen Schattenhängen und sind von außen nicht sichtbar. Auch Fernauslösungen sind möglich. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Gefahrenzeichen. Sonnseitig können sich im Tagesverlauf meist kleine Lockerschneelawinen spontan lösen. Zudem entstehen in den Föhngebieten im Tagesverlauf teils störanfällige Triebschneeansammlungen.

Schneedecke

Ältere Triebschneeansammlungen der vergangenen Woche liegen in höheren Lagen teilweise auf lockerem Schnee und einer - vor allem an schattseitigen Steilhängen - schwachen Altschneedecke. Die Triebschneeansammlungen sind überschneit und daher kaum zu erkennen. Lawinenauslösungen durch Wintersportler sowie Rissbildungen bestätigten die Störanfälligkeit der Schneedecke. In den vergangenen Nächten konnte sich teilweise Oberflächenreif bilden. Die über Nacht teils gebildete Harschkruste weicht sonnseitig im Tagesverlauf wieder auf.

Tendenz

Mit starkem bis stürmischem Südwestwind steigt die Lawinengefahr in höheren Lagen wieder an.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


in höheren Lagen schwache Altschneedecke beachten

Einzelne Wintersportler können stellenweise kleine Schneebrettlawinen auslösen. Wenn diese auf tieferliegende Schwachschichten im Altschnee durchreißen, können sie vereinzelt auch mittelgroß werden. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen und befinden sich vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee - wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Neben einer Verschüttung ist auch die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten. Sonnseitig können sich im Tagesverlauf meist kleine Lockerschneelawinen spontan lösen. Zudem entstehen vor allem in höheren Kamm- und Passlagen ab Nachmittag teils kleine störanfällige Triebschneeansammlungen.

Schneedecke

Ältere Triebschneeansammlungen der vergangenen Woche liegen teilweise auf lockerem Schnee oder auf einer oft verharschten Altschneedecke. Diese sind überschneit und daher kaum zu erkennen. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch ungünstige Zwischenschichten in der Altschneedecke erhalten geblieben. In den vergangenen Nächten konnte sich teilweise Oberflächenreif bilden. Die über Nacht teils gebildete Harschkruste weicht sonnseitig im Tagesverlauf wieder auf.

Tendenz

Mit starkem bis stürmischem Südwestwind steigt die Lawinengefahr in höheren Lagen wieder an.


Gefahrenstufe

1400m
Lawinenproblem
Altschnee
1400m


einzelne Gefahrenstellen im extremen schattseitigen Steilgelände

Die Lawinengefahr ist gering. Einzelne Gefahrenstellen liegen im extremen schattseitigen Steilgelände. Die Mitreiß- und Absturzgefahr ist zu beachten.

Schneedecke

Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch ungünstige Zwischenschichten in der Altschneedecke erhalten geblieben. In den vergangenen Nächten konnte sich teilweise Oberflächenreif bilden. Der über Nacht gebildete Harschdeckel weicht sonnseitig im Tagesverlauf wieder auf. In tieferen Lagen liegt nur wenig Schnee. Südseitige Lagen apern zunehmend aus.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung.