Lawinenwarndienst Steiermark

Sonntag, 1. Februar 2026

Veröffentlicht am 31.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Altschneeproblem! Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden in den Nord- und Ostsektoren!

Die Lawinengefahr wird über 1800 m mit mäßig beurteilt, darunter ist sie gering. Es herrscht nach wie vor ein sehr schwacher Schneedeckenaufbau, vor allem in den Nord- und Ostsektoren. Hier können Lawinen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden und beim Durchbrechen in die schwache Altschneedecke mittlere Größe erreichen. Darüber liegt teilweise eine dünne, gebundene Schicht vom letzten Schneefall. Die Gefahrenbereiche befinden sich vor allem im Übergang von wenig zu mehr Schnee sowie hinter Geländekanten und im Einfahrtsbereich von Rinnen und Mulden. Die Gefahrstellen sind teils schwer zu erkennen.

Schneedecke

Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich. Eine dünne Auflage von gebundenem Neuschnee überlagert eine sehr variable Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen, die bis 2000 m hinauf teils aper sind. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt (Altschneeproblem!).

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr wird erwartet. Am Montag stellt sich vorübergehend Wetterbesserung ein, in den Bergen herrscht dann wieder strahlend sonniges Freizeitwetter. Der Dienstag bringt ebenso zeitweiligen Sonnenschein, der Wind frischt aber bereits deutlich auf. Unbeständig präsentiert sich aus heutiger Sicht der Mittwoch, auch Neuschnee ist möglich.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr bei meist nur wenig Schnee.

Die Lawinengefahr ist gering. In extrem steilen und schattseitigen Rinnen oder Mulden oberhalb der Waldgrenze kann eine Auslösung kleiner Schneebrettlawinen zwischen teils störanfälligen Triebschneelinsen und dem Altschnee nicht ganz ausgeschlossen werden.

Schneedecke

Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich. In den mittleren und höheren Lagen liegt eine dünne Auflage von teils gebundenem Neuschnee auf einer regional sehr unterschiedlichen Altschneedecke. Kantige Formen schwächen den Schneedeckenaufbau in schattigen Rinnen und Mulden.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr wird erwartet. Am Montag stellt sich vorübergehend Wetterbesserung ein, in den Bergen herrscht dann wieder strahlend sonniges Freizeitwetter. Der Dienstag bringt ebenso zeitweiligen Sonnenschein, der Wind frischt aber bereits deutlich auf. Unbeständig präsentiert sich aus heutiger Sicht der Mittwoch, auch Neuschnee ist möglich.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Altschneeproblem in den Nord- und Ostsektoren!

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in höheren Lagen nach wie vor ein Altschneeproblem. Im Steilgelände können kleine Schneebrettlawinen durch einzelne Wintersportler ausgelöst werden. Gefahrenstellen gibt es vor allem in Kammnähe und hinter Geländekanten. Im Allgemeinen überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr der Verschüttungsgefahr. Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Eine dünne, teils gebundene Schneedecke überdeckt die meist harte Altschneedecke. Diese ist schattseitig durch aufbauende Umwandlung (Altschneeproblem!) geschwächt. Zwischen Krusten lagern kantige Kristalle. Es liegt weiterhin nur wenig Schnee.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr wird erwartet. Am Montag stellt sich vorübergehend Wetterbesserung ein, in den Bergen herrscht dann wieder strahlend sonniges Freizeitwetter. Der Dienstag bringt ebenso zeitweiligen Sonnenschein, der Wind frischt aber bereits deutlich auf. Unbeständig präsentiert sich aus heutiger Sicht der Mittwoch, auch Neuschnee ist möglich.