Mittwoch, 28. Jänner 2026

Veröffentlicht am 28.01.2026, 08:09:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
1700m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Der Neuschnee hat alte Fallen versteckt.

Insbesondere in der Nähe von Graten und anderen typischen Leelagen mit Triebschnee kann schon eine geringe Zusatzbelastung eine mittlere Lawine auslösen. Möglich sind auch Kettenlawinen, bei denen durch die Auslösung eines kleinen Triebschneeklumpens alte Schwachschichten in der Schneedecke zum Einsturz gebracht werden! Mancherorts werden durch die Zusatzbelastung (Triebschnee) natürlich auch Lawinenkegel ausgelöst.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

Bis zu 50 cm Schnee fielen am Wochenende auf eine dünne, alte Schneedecke, die an vielen Stellen verharscht und zerfahren war. Der Neuschnee bedeckte die Altschneedecke und ging keine gute Strahlung mit ihr ein. Der Schnee wehte mit einem Wind aus südlicher bis südöstlicher Richtung. Es haben sich Triebschneeansammlungen gebildet, die natürlich die Altschneedecke, die tiefe, harte Schwachschichten aufweist, zusätzlich belasten. Am Montag ist der Neuschnee vor allem in den Mittelgebirgen schwerer geworden und wird über Nacht gefrieren.

Tendenz

Am Donnerstag schneit es zunächst, mit einer Chance auf 20 bis 30 cm trockenen Schnee. Die Gefahr von Lawinen wird weiterhin hoch bleiben.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Altschnee
2000m
Triebschnee
2000m


Achtung auf frischen, störanfälligen Triebschnee!

Vor allem in höheren Kamm- und Passlagen sowie hinter Geländeknicken ist frischer Triebschnee sehr störanfällig. Einzelne Wintersportler können Schneebrettlawinen auslösen. Auslösungen im Altschnee sind insbesonere mit großer Zusatzbelastung möglich. Wenn Lawinen die gesamte Schneedecke mitreißen können sie auch mittelgroß werden. Gefahrenstellen sind vor allem an steilen Schattenhängen, aber auch in eingewehten Rinnen und Mulden aller Expositionen vorhanden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung.

Schneedecke

Der jüngste Neuschnee wurde zeitweise mit kräftigem Wind verfrachtet. Besonders in Kamm- und Passlagen sind frische, kleine bis mittlere Triebschneepakete anzutreffen. Vor allem wo solche auf Oberflächenreif oder lockeren Atschneeschichten liegen ist die Verbindung nur schwach. Kleine Selbstauslösungen und beobachtete Rissbildungen bestätigen die Störanfälligkeit. Die Altschneedecke ist insgesamt ungünstig aufgebaut. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind immer noch schwache Zwischen- und Basisschichten erhalten geblieben.

Tendenz

Neu- und Triebschnee führen zu einem leichten Gefahrenanstieg innerhalb der Gefahrenstufe. Die Altschneedecke bleibt weiterhin schwach.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
1700m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Der Neuschnee hat alte Fallen versteckt.

Insbesondere in der Nähe von Graten und anderen typischen Leelagen mit Triebschnee kann schon eine geringe Zusatzbelastung eine mittlere Lawine auslösen. Möglich sind auch Kettenlawinen, bei denen durch die Auslösung eines kleinen Triebschneeklumpens alte Schwachschichten in der Schneedecke zum Einsturz gebracht werden! Mancherorts werden durch die Zusatzbelastung (Triebschnee) natürlich auch Lawinenkegel ausgelöst.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.5: schnee nach langer kälteperiode

Bis zu 50 cm Schnee fielen am Wochenende auf eine dünne, alte Schneedecke, die an vielen Stellen verharscht und zerfahren war. Der Neuschnee bedeckte die Altschneedecke und ging keine gute Strahlung mit ihr ein. Der Schnee wehte mit einem Wind aus südlicher bis südöstlicher Richtung. Es haben sich Triebschneeansammlungen gebildet, die natürlich die Altschneedecke, die tiefe, harte Schwachschichten aufweist, zusätzlich belasten. Am Montag ist der Neuschnee vor allem in den Mittelgebirgen schwerer geworden und wird über Nacht gefrieren.

Tendenz

Der Südwestwind wird am Dienstagnachmittag deutlich an Strahlung gewinnen und kann leichten Schnee vertragen! In der Nacht zum Mittwoch setzen Schauer ein. Am Mittwoch sind stärkere Schauer mit Wind zu erwarten! Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 1300 m Höhenlage. Die Lawinengefahr wird am Mittwoch im Laufe des Tages rasch ansteigen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Altschnee
2000m


Störanfälliger Triebschnee auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2000 m erheblich, darunter gering. Schneebrettlawinen können über 2000 m an einigen Stellen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Gestört werden können sowohl frische und ältere Triebschneepakete als auch die schwach aufgebaute Altschneedecke, Brüche können auch in tiefere Schwachschichten durchreißen. Die Gefahrenstellen nehmen ab der Waldgrenze generell rasch zu. Triebschneebereiche und der Übergang von wenig zu mehr Schnee sollten konsequent gemieden werden. Setzungsgeräusche beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Schneedecke

Auf einer lokal sehr unterschiedlichen Schneeoberfläche liegt teils lockerer Neuschnee, welcher im Tagesverlauf von frischen, störanfälligen Triebschneepaketen überlagert wird. Generell findet man im Gelände oft schneearme Bereiche neben beachtlichen Triebschneeansammlungen. Die älteren Triebschneeansammlungen sind stellenweise aufbauend umgewandelt und locker, stellenweise bretthart. Die Altschneedecke besteht aus Krusten mit kantigen Kristallen dazwischen und aus Tiefenreif. Ein Bruch erfolgt meist um die oberste Kruste. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Am Donnerstag lässt der Föhn nach, störanfälliger Triebschnee wird von frischem Neuschnee überdeckt und ist schlecht zu erkennen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee


Triebschnee mit zunehmender Höhe vorsichtig beurteilen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1800 m mäßig, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem ist Triebschnee. Schneebrettlawinen können durch geringe Zusatzbelastung im kammnahen Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Ost sowie in Rinnen und Mulden ausgelöst werden. Lawinen können im Allgäu, und wenn tieferliegende Schwachschichten im Altschnee gestört werden, mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

Kleinräumig liegt Triebschnee in den Hochlagen teils auf lockerem Schnee, ansonsten auf unterschiedlich verharschten Schneeoberflächen. Unterhalb dieser Harschschichten hat sich verbreitet eine schwache Schicht aus kantigen Schneekristallen gebildet. In den mittleren Lagen verfestigt sich diese Schicht mit milden Temperaturen und fehlender Abstrahlung langsam. Die Schneedeckenbasis besteht häufig aus grieseligem Schwimmschnee. Südseitig liegt wenig bis gar kein Schnee.

Tendenz

Leichter Anstieg der Lawinengefahr mit Neuschnee und Wind.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
2000m


Störanfälliger Triebschnee auf schwacher Altschneedecke. Viele Steine.

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2000 m mäßig, darunter gering. Schneebrettlawinen können an wenigen Stellen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden und bei einem Durchreißen in die Altschneedecke mittlere Größe erreichen. Gestört werden können sowohl frische und ältere Triebschneepakete als auch die schwach aufgebaute Altschneedecke, Brüche können auch in tiefere Schwachschichten durchreißen. Die Gefahrenstellen nehmen ab der Waldgrenze rasch zu. Triebschneebereiche und der Übergang von wenig zu mehr Schnee sollten konsequent gemieden werden. Setzungsgeräusche beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Schneedecke

Auf einer lokal sehr unterschiedlichen Schneeoberfläche liegt teils lockerer Neuschnee, welcher im Tagesverlauf in den Expositionen von West über Nord bis Ost von frischen Triebschneeansammlungen überlagert wird. Generell findet man im Gelände oft schneearme Bereiche neben beachtlichen Triebschneeansammlungen. Die älteren Triebschneeansammlungen sind stellenweise aufbauend umgewandelt und locker, stellenweise bretthart. Die Altschneedecke besteht aus Krusten mit kantigen Kristallen dazwischen und aus Tiefenreif. Ein Bruch erfolgt meist um die oberste Kruste. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Am Donnerstag lässt der Föhn nach, der störanfällige Triebschnee wird von frischem Neuschnee überdeckt und ist schlecht zu erkennen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Altschneeproblem und etwas Triebschnee!

Die Lawinengefahr wird weiterhin über 1800 m mit mäßig beurteilt, darunter ist sie gering. Ältere Triebschneeansammlungen können an wenigen Stellen bereits mit geringer Zusatzbelastung als Schneebrettlawine ausgelöst werden und beim Durchbrechen in den Altschnee auch mittlere Größe erreichen. Die Gefahrenbereiche befinden sich in den Expositionen Nord bis Ost hinter Kämmen und Geländekanten sowie in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Sonne und leichte Erwärmung führen zu einer Setzung der Schneedecke. In den Nordseiten überdeckt eine Schneeschicht Oberflächenreif und in den Hochlagen älteren Triebschnee. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt (Altschneeproblem!).

Tendenz

Ein Adriatief wird wetterwirksam. Es kommen ein paar Zentimeter Neuschnee dazu.


Gefahrenstufe

1900m
Lawinenproblem
Altschnee
1900m


Triebschnee auf schwachem Altschnee

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1900 m mäßig, darunter gering. Im schitauglichen Gelände können an einigen Stellen vor allem im Nord- und Ostsektor kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Dies am ehesten im Übergang von wenig zu mehr Schnee sowie in den frischen, störanfälligen Triebschneeansammlungen. Gefahrenstellen nehmen ab der Waldgrenze rasch zu.

Schneedecke

Etwa 10 cm Neuschnee vom Sonntag liegen auf einer ansonsten sehr variablen Oberfläche. Diese werden im Laufe es Tages von störanfälligen Triebschneeansammlungen überlagert. Generell befinden sich oft schneearme Bereiche neben Triebschneeansammlungen. Der ältere Triebschnee ist stellenweise aufbauend umgewandelt und locker, stellenweise bretthart. Die Altschneedecke besteht aus Krusten mit kantigen Kristallen dazwischen und aus Tiefenreif. Ein Bruch erfolgt meist um die oberste Kruste. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Etwas Neuschnee mit Wind lässt die Lawinengefahr am Donnerstag leicht ansteigen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
2000m
Altschnee
1800m


schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr - Achtung auf frischen Triebschnee

Vor allem in höheren Kamm- und Passlagen sowie hinter Geländeknicken ist frischer Triebschnee leicht auslösbar. Schneebrettauslösungen im Altschnee sind insbesonere mit großer Zusatzbelastung möglich. Wenn Lawinen die gesamte Schneedecke mitreißen können sie auch mittelgroß werden. Gefahrenstellen sind vor allem an steilen Schattenhängen, aber auch in eingewehten Rinnen und Mulden aller Expositionen vorhanden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung.

Schneedecke

Der jüngste Neuschnee wurde zeitweise mit kräftigem Wind verfrachtet. Besonders in Kamm- und Passlagen sind frische, kleine bis mittlere Triebschneepakete anzutreffen. Vor allem wo solche auf Oberflächenreif oder lockeren Atschneeschichten liegen ist die Verbindung nur schwach bis mäßig. Kleine Selbstauslösungen und beobachtete Rissbildungen bestätigen die Störanfälligkeit. Die Altschneedecke ist insgesamt ungünstig aufgebaut. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind immer noch schwache Zwischen- und Basisschichten erhalten geblieben.

Tendenz

In höheren Lagen bleibt die ungünstige Altschneedecke die Hauptgefahr. Mit Neu- und Triebschnee wird die Lawinengefahr auf Donnerstag ansteigen.


Gefahrenstufe

1400m
Lawinenproblem
Nassschnee
1400m
Gleitschnee
1400m


Neuschnee, Schneematsch

Die Schneedeckenstabilität ist schlecht, vor allem in Triebschneeansammlungen an typischen Standorten - entlang von Graten, in Schluchten usw. Insbesondere hier kann eine geringe Zusatzbelastung eine mittelschwere Lawine auslösen.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee

Am Wochenende fielen auf 1500 m rund 50 cm Schnee auf einer dünnen, alten Schneedecke, die an vielen Stellen verharscht und zerfahren war. Dort, wo der Schnee auf harte, gefrorene Böden fiel, ging er keine gute Strahlung mit ihnen ein. Es schneite mit starkem Südwind, vor allem in Gratnähe, was zu Triebschneeansammlungen führte. Die Altschneedecke wurde am Montag im Laufe des Tages immer dichter und wird über Nacht gefrieren.

Tendenz

In der Nacht zum Mittwoch treten Schauer auf. Am Mittwoch erwarten wir stärkere Schauer mit Wind! Die Schneefallgrenze beginnt bei etwa 1300 m Höhenlage und steigt im Laufe des Tages auf 1900 m an. Die Gefahr von Lawinenabgängen wird durch Regen vorübergehend zunehmen.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Nassschnee
1200m
Gleitschnee
1200m


Weitere starke Niederschläge, Schnee wird zu Regen

Bereits eine geringe Zusatzbelastung kann eine kleine Lawine auslösen, vor allem in typischen Windschattengebieten mit frisch verfrachtetem Schnee.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee

Seit Freitag sind auf dem nackten Boden oberhalb von 1300 m bis zu 40 cm Neuschnee gefallen. Durch den starken Südwind haben sich Triebschneeansammlungen gebildet. Bei sonnigem Wetter hat sich die Altschneedecke am Montag gestrahlt und wird voraussichtlich über Nacht gefrieren.

Tendenz

In der Nacht zum Mittwoch treten Schauer auf. Am Mittwoch erwarten wir stärkere Schauer mit Wind! Die Schneefallgrenze liegt zunächst bei etwa 1200 m Höhenlage und steigt im Laufe des Tages auf etwa 1500 m. Die Lawinengefahr wird durch den Regen vorübergehend ansteigen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


mit Triebschnee oberhalb der Waldgrenzen leichter Gefahrenanstieg

Kleinräumig frischer Triebschnee in Kammlagen und hinter Geländekanten ist leicht störbar. Weitere, vereinzelte Gefahrenstellen liegen im extremen, vorwiegend schattseitigen Steilgelände. Vereinzelt können dort kleine Lawinen im Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen finden sich vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee - wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Neben einer Verschüttung ist auch die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Der jüngste Neuschnee und kleine bis mittlere Triebschneeansammlungen liegen auf einer überwiegend gut verfestigten, meist verharschten Altschneedecke. Teilweise wurde auch Oberflächenreif eingeschneit. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch schwache Zwischenschichten erhalten geblieben. Insgesamt liegt nur wenig Schnee.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind steigt die Lawinengefahr auf Donnerstag an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr.

Die Lawinengefahr ist gering. In extrem steilen und schattseitigen Rinnen oberhalb der Waldgrenze kann eine Auslösung kleiner Schneebrettlawinen nicht ganz ausgeschlossen werden. Frische Triebschneelinsen können hinter Geländekuppen als kleine Lawine ausgelöst werden.

Schneedecke

In den mittleren und höheren Lagen lagerte sich Triebschnee auf eine verharschte Altschneedecke ab. Kantige Formen schwächen den Schneedeckenaufbau.

Tendenz

Das Adriatief bringt über Nacht etwa 10 cm Neuschnee. Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Meist zu wenig Schnee für Skitouren.

Die Lawinengefahr ist gering. Kleine Lawinen können vor allem mit großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die wenigen Gefahrenstellen finden sich an sehr steilen Hängen der nördlichen und östlichen Expositionen, besonders bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Vor Allem im Allgäu und in den höchsten Lagen der Berchtesgadener Alpen auch im Bereich von kleinräumigem Triebschnee.

Schneedecke

In den höheren Lagen liegt gebundener Schnee stellenweise auf kantigen Schneeschichten. Eine Bruchausbreitung über größere Flächen ist nicht zu erwarten. Vor allem im Allgäu und in den höchsten Lagen der Berchtesgadener Alpen konnten kleine Triebschneeansammlungen entstehen. Insgesamt liegt wenig Schnee, mit Bodenkontakt ist zu rechnen.

Tendenz

Leichter Anstieg der Lawinengefahr mit Neuschnee und Wind.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m


Schwache Altschneedecke bei geringer Schneelage.

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen der Hochlagen sind an wenigen Stellen noch meist kleine Schneebrettlawinen auslösbar, dies oft nur noch mit großer Zusatzbelastung. Gefahrenstellen dafür befinden sich insbesondere im extremen Steilgelände, wo Übergänge von wenig zu mehr Schnee sowie kleine, frische Triebschneelinsen kritisch beurteilt werden sollten. Oft überwiegt die Absturzgefahr die Verschüttungsgefahr, Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen!

Schneedecke

Wenig Schnee, südseitig viele apere Flächen, Rücken und Grate oft komplett abgeblasen. Die Schneeoberfläche ist variabel. Die Altschneedecke ist schwach, zwischen Krusten lagern kantige Kristalle.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe



Kaum Schnee und geringe Lawinengefahr.

Die Lawinengefahr ist gering. Die Gefährdung durch Steine und Abrutschen auf eisigen Flächen ist höher als die Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Wenig Schnee, viele apere Stellen. Die in der Früh harte bis eisige Schneeoberfläche weicht tagsüber sonnseitig auf. Kantig aufgebauter Altschnee schwächt sofern vorhanden das Schneedeckenfundament.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr, aber älteren Triebschnee in den Expositionen Nord und Ost beachten!

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen Stellen können vor allem in extrem steilen und schattigen Rinnen und Mulden Triebschneelinsen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die dünne Neuschneedecke kann in höheren Lagen auch vereiste Bereiche überdecken. Vorsicht Absturzgefahr!

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Kleine, ältere Triebschneelinsen liegen vor allem im Nord- und Ostsektor im schattigen Gelände auf einer dünnen, verharschten Altschneedecke. Die Verbindung zwischen Triebschnee und Altschnee ist teilweise noch schlecht. Zusätzlich können hier kantige Formen das Schneedeckenfundament schwächen.

Tendenz

In der Nacht auf Donnerstag erreicht uns eine Störung mit etwa 10 cm Neuschnee. Die Lawinengefahr steigt nur leicht an.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr, aber Absturzgefahr im vereisten Gelände!

Die Lawinengefahr ist gering. Es existieren nur vereinzelte Gefahrenstellen, welche sich auf extremes Steilgelände der Nordexpositionen beschränken. In höheren Lagen ist die Schneedecke oft hart und eisig. Vorsicht Absturzgefahr!

Schneedecke

Die Schneehöhe ist für die Jahreszeit deutlich unterdurchschnittlich. Die Schneeoberfläche ist durch den Regen und die darauffolgenden Minusgrade oft verharscht und hart, teils auch eisig. In windexponierten Lagen ist es meist abgeblasen, nur in windgeschützten Bereichen liegt etwas mehr Schnee. In schattigen Rinnen können kantige Formen das Schneedeckenfundament schwächen.

Tendenz

In der Nacht auf Donnerstag erreicht uns eine Störung mit etwa 10 cm Neuschnee. Die Lawinengefahr steigt nur leicht an.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Lokales Altschneeproblem in hochgelegenen Steilhängen!

Die Lawinengefahr wird als gering eingestuft. Im Steilgelände der schattseitigen Hochlagen gibt es vor allem in Nordsektor lokale Gefahrenstellen in Kammnähe, bei Geländeübergängen und in steilen Mulden sowie Rinnen. Schneebrettlawinen können insbesondere durch große Zusatzbelastung ausgelöst werden.

Schneedecke

Die Schneedecke ist vor allem schatt- und nordseitig in den Hochlagen durch kantig aufbauend umgewandelte Schichten und teils Schwimmschnee geschwächt. Schneebrettlawinen könnten hier noch ausgelöst werden. Die Schneeoberfläche ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Sie ist hart, teils eisig und sonnseitig kann sie etwas aufweichen. Generell liegt nur sehr wenig Schnee und dieser ist sehr unterschiedlich verteilt. Viele apere und komplett abgewehte Bereiche sind vorhanden.

Tendenz

Am Donnerstag gibt es etwas Neuschnee. Je nach Wind und Neuschneemenge kann sich frischer Triebschnee bilden.


Gefahrenstufe



wenig Schnee und geringe Lawinengefahr

Es besteht geringe Lawinengefahr. Vereinzelte Lawinenauslösungen sind im extremen Steilgelände möglich. Lawinen sind jedoch nur klein. Neben einer Verschüttung ist auch die Absturz- und Mitreißgefahr zu beachten.

Schneedecke

Es liegt liegt nur wenig Schnee. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch schwache Zwischenschichten in der Altschneedecke vorhanden. Südseitige Bereiche apern immer mehr aus.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind kann die Lawinengefahr auf Donnerstag leicht ansteigen.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Altschneeproblem im Nordsektor!

Die Lawinengefahr wird mit gering beurteilt. Das Hauptthema ist das Altschneeproblem. Die wenigen Gefahrenstellen liegen im Nordsektor. Hier können Schneebretter bei großer Zusatzbelastung ausgelöst werden.

Schneedecke

Die Altschneedecke ist durch die aufbauende Umwandlung (kantige Formen) geschwächt. Sonnseitig gibt es wenig Schnee.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.


Gefahrenstufe



wenig Schnee und geringe Lawinengefahr

Es besteht geringe Lawinengefahr. Vereinzelte Lawinenauslösungen sind im extremen Steilgelände möglich. Lawinen sind jedoch nur klein. Neben einer Verschüttung ist auch die Absturz- und Mitreißgefahr zu beachten.

Schneedecke

Es liegt liegt nur wenig Schnee. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch schwache Zwischenschichten in der Altschneedecke vorhanden. Südseitige Bereiche apern immer mehr aus.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind kann die Lawinengefahr auf Donnerstag leicht ansteigen.