Lawinenwarndienst Salzburg

Freitag, 16. Jänner 2026

Veröffentlicht am 15.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m


Gefahrenbereiche im Triebschnee neben den abgewehten Geländepartien

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2000 m erheblich, darunter gering. Schneebrettlawinen können an einigen Stellen durch geringe Zusatzbelastung (einzelne Wintersportler) ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Gefahrenstellen befinden sich insbesondere im Nordwest über Nord bis Südost schauenden Steilgelände, kammnah und kammfern, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. Sie nehmen in Größe und Häufigkeit bereits ab der Waldgrenze mit der Höhe rasch zu. Der Triebschnee liegt oft direkt neben abgewehten Bereichen, ist gut erkennbar und sollte unbedingt gemieden werden. Risse und Setzungsgeräuschen beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

Unter dem Einfluss milder Luft und Sonneneinstrahlung konnte sich die Schneedecke setzen und ist bis etwa 2000 m hinauf pappig geworden. Sie trägt in der Früh eine zumindest dünne Schmelzkruste. Mäßiger Südföhn bildet frischen, vorerst noch dünnen Triebschnee, der auf der windabgewandt oft noch lockeren Altschneeunterlage störanfällig sein dürfte. Weitere Schwachschichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif liegen im Altschnee darunter und können durch oberflächlich ausgelöste Lawinen vereinzelt aktiviert werden. Die Gesamtschneehöhe ist vielerorts noch deutlich unterdurchschnittlich. Rücken und Grate sind oftmals komplett abgeblasen.

Tendenz

Der Südwind legt am Samstag auf 60 km/h zu und sorgt für ein zunehmendes Triebschneeproblem auf den Nordseiten.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m


Der Triebschnee ist gut erkennbar - konsequent meiden

Die Lawinengefahr ist oberhalb etwa 1800 m mäßig, darunter gering. Kleine bis mittlere Schneebrettlawinen können im sehr steilen Gelände noch durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich in Nordwest über Nord bis Südost ausgerichteten Hängen, hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden. Der Triebschnee ist gut erkennbar und sollte gemieden werden. Risse und Setzungsgeräusch beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

Unter dem Einfluss milder Luft und Sonneneinstrahlung konnte sich die Schneedecke setzen und ist bis etwa 2000 m hinauf pappig geworden. Sie trägt in der Früh eine zumindest dünne Schmelzkruste. In den Hochlagen ist der Triebschnee vom Wochenende teilweise noch störanfällig. Als Schwachschicht dient meist der Übergang zur Altschneedecke (kantige Kristalle auf/unter der Kruste). Sie besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten. Oberflächlich ausgelöste Lawinen können bis zum Boden durchreißen. Die Gesamtschneehöhe ist nach wie vor deutlich unterdurchschnittlich. Rücken und Grate sind oftmals komplett abgeblasen.

Tendenz

Der Südföhn legt am Samstag etwas zu. Je nach Windeinfluss Zunahme der Gefahrenstellen durch frischen Triebschnee.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m


Gut erkennbaren Triebschnee meiden

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2000 m mäßig, darunter gering. Kleine bis mittlere Schneebrettlawinen können im sehr steilen Gelände noch durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich in Nordwest über Nord bis Südost ausgerichteten Hängen, hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden. Der Triebschnee ist gut erkennbar und sollte gemieden werden. Risse und Setzungsgeräusch beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

Unter dem Einfluss milder Luft und Sonneneinstrahlung konnte sich die Schneedecke setzen und ist bis etwa 2000 m hinauf pappig geworden. Sie trägt in der Früh eine zumindest dünne Schmelzkruste. In den Hochlagen ist der Triebschnee vom Wochenende teilweise noch störanfällig. Als Schwachschicht dient meist der Übergang zur Altschneedecke (kantige Kristalle auf/unter der Kruste). Sie besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten. Oberflächlich ausgelöste Lawinen können bis zum Boden durchreißen. Die Gesamtschneehöhe ist nach wie vor deutlich unterdurchschnittlich. Rücken und Grate sind oftmals komplett abgeblasen.

Tendenz

Im Großteil der Region wenig Änderung. Einzig am Tennengebirge und am Gosaukamm kann auflebender Südföhn frischen Triebschnee bilden und für eine Zunahme der Gefahrenstellen sorgen.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Geringe Gefährdung durch kleine, nasse Lawinen

Die Lawinengefahr ist gering. Spontan können sich mit der Sonneneinstrahlung einzelne nasse und vorwiegend kleine Lawinen aus sehr steilem Gelände lösen.

Schneedecke

Die Schneedecke ist durch Regeneintrag, milde Luft und Sonneneinstrahlung je nach Höhenlage feucht bis nass und schließt mit einer Schmelz- oder Regeneiskruste ab, die tagsüber aufgehen kann. Kantig aufgebauter Altschnee schwächt teilweise das Schneedeckenfundament.

Tendenz

Wenig Änderung.