Lawinenwarndienst Niederösterreich

Mittwoch, 14. Jänner 2026

Veröffentlicht am 14.01.2026, 08:00:00


Gefahrenstufe



Vereinzelte feuchte Rutsche beachten.

Die Lawinengefahr ist gering (Stufe 1). Aufgrund der Anfeuchtung der Schneedecke durch Regen und milde Temperaturen sind vereinzelt kleine, spontane Lockerschneerutsche möglich.

Schneedecke

Aufgrund des Regens bis in den Gipfelbereich am Dienstag und der ansteigenden Temperaturen hat die Schneedecke an Festigkeit verloren. Durch die weiterhin milden Temperaturen und die Sonneneinstrahlung bleibt die Schneedecke feucht und nass. In der Früh kann sich eine Schmelzkruste bilden, die tagsüber aufgeht. Die Schneemenge ist nach wie vor deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Am Donnerstag bleibt die Lawinengefahr gleich. Die Gefahr durch nasse Lockerschneelawinen nimmt sogar ab. In den kommenden Tagen geht es mit Hochdruckeinfluss und milden Temperaturen störungsfrei weiter. Zwar verdecken zwischendurch dichte Wolken die Sonne, mit Regen oder Schneefall ist aber vorerst nicht zu rechnen. Der Hochnebel in den Niederungen wird zäher und reicht allmählich auch bis in Höhen von rund 1000 Metern hinauf.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Durch Sonneneinstrahlung und Erwärmung können sich vereinzelt feuchte Rutsche spontan lösen.

Die Lawinengefahr wird mit gering (Stufe 1) eingestuft. Das Hauptproblem sind kleine, feuchte Rutsche, die an wenigen Stellen durch Zusatzbelastung ausgelöst werden können. Auch spontane, kleine Lockerschneerutsche sind vereinzelt möglich, speziell aus steilen Hangbereichen südlicher und östlicher Expositionen. Mit der Sonneneinstrahlung und den steigenden Temperaturen steigt die Gefahr für spontane Lockerschneerutsche im Tagesverlauf leicht an. In schattigen Rinnen und Mulden oberhalb der Waldgrenze gibt es noch störanfällige Triebschneelinsen. Diese können durch eine einzelne Person als kleine Schneebrettlawine ausgelöst werden.

Schneedecke

Der Triebschnee, der auf einer lockeren Schneeauflage mit Graupel abgelagert wurde, ist durch die Erwärmung und den Regen bis in eine Höhe von 1700 m nur noch vereinzelt in schattigen Rinnen und Mulden störanfällig. Durch den Regen und die Erwärmung hat die Schneedecke speziell in Lagen unterhalb von 1700 m an Festigkeit verloren. Aufgrund der weiterhin steigenden Temperaturen und der Sonneneinstrahlung nimmt im Tagesverlauf die Feuchtigkeit in der Schneedecke, insbesondere in südlichen und östlichen Expositionen, bis in die Gipfellagen deutlich zu.

Tendenz

Am Donnerstag bleibt die Lawinengefahr gleich. Die Gefahr durch nasse Lockerschneelawinen nimmt sogar ab. In den kommenden Tagen geht es mit Hochdruckeinfluss und milden Temperaturen störungsfrei weiter. Zwar verdecken zwischendurch dichte Wolken die Sonne, mit Regen oder Schneefall ist aber vorerst nicht zu rechnen. Der Hochnebel in den Niederungen wird zäher und reicht allmählich auch bis in Höhen von rund 1000 Metern hinauf.