Montag, 12. Jänner 2026

Veröffentlicht am 12.01.2026, 08:00:00


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Triebschnee
Nassschnee
1800m


Viele Selbstauslösungen mit Regeneintrag

Die Lawinengefahr ist erheblich. Das Hauptproblem ist der Triebschnee. Schneebrettlawinen können in eingewehten Bereichen, besonders an Steilhängen der Expositionen Nord über Ost bis Süd und in Rinnen und Mulden mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen finden sich auch im Waldübergangsbereich sowie in Lichtungen und Waldschneisen. Lawinen können in höheren Lagen groß werden. Zudem entsteht bereits am Vormittag ein ausgeprägtes Nassschneeproblem. Feuchte und nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen lösen sich aus steilen Bereichen aller Expositionen. Nassschneelawinen sind bis ca. 1800 m Höhe zu erwarten. Exponierte Verkehrswege können betroffen sein.

Schneedecke

Der Schneedeckenaufbau ist nach wie vor ungünstig. In den windabgewandten Bereichen der östlichen Expositionen und in Rinnen, Mulden und Waldlücken liegen mächtige Triebschneepakete, die mit einsetzendem Wind aus südwestlichen Richtungen weiter anwachsen. Sie liegen verbreitet auf weichen Schichten oder Oberflächenreif und sind mit schwachen Zwischenschichten durchsetzt. Bereits am Vormittag geht der Schneefall in mittleren Lagen in Regen über und schwächt die Schneedecke zusätzlich. Schwachschichten können bei Feuchtigkeitseintrag kollabieren. In den Hochlagen besteht die Schneedeckenbasis oft aus kantigen Kristallen.

Tendenz

Die Lawinengefahr wird bei wärmeren Temperaturen die nächsten Tage zurückgehen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze


weiterhin teilweise heikle Lawinensituation

Einzelne Wintersportler können Schneebrettlawinen im Neu- und Triebschnee sowie im Altschnee auslösen. Wenn solche die gesamte Schneedecke mitreissen können sie auch groß werden. Gefahrenstellen sind vor allem an steilen Schattenhängen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden aller Expositionen vorhanden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Auch Fernauslösungen sind teilweise möglich. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern defensives Verhalten. In Bereichen mit Regeneinfluss sind im Tagesverlauf zunehmend auch nasse Rutsche und Lawinen möglich.

Schneedecke

Der seit Donnerstag gefallene Neu- und Triebschnee liegt auf einer oft lockeren, kantig aufgebauten Altschneeoberfläche oder Oberflächenreif. Die Verbindung ist daher oft schlecht. Die Altschneedecke ist ungünstig aufgebaut. Zudem sind Schichten innerhalb der jüngsten Neu- und Triebschneepakete teilweise schwach verbunden. Lawinenauslösungen durch Sprengungen und Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Die Lawinengefahr nimmt ab. Auslösungen durch Wintersportler sind jedoch weiterhin möglich.

FRÜHER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Neuschnee

SPÄTER

Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1700m

Im Tagesverlauf sind viele Nassschneelawinen zu erwarten

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich. Unterhalb davon steigt sie im Tagesverlauf von mäßig auf erheblich an. Das Hauptproblem ist der Triebschnee. Schneebrettlawinen können in eingewehten Bereichen, besonders an Steilhängen der Expositionen Nord über Ost bis Süd und in Rinnen und Mulden mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen finden sich in allen Höhenlagen, auch im Waldübergangsbereich sowie in Waldschneisen und Lichtungen. Lawinen erreichen mittlere Größe. Zudem wandelt sich am späten Vormittag das bisherige Neuschneeproblem zu einem Nassschneeproblem. Lockerschnee- und Schneebrettlawinen mittlerer Größe können mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Später sind dann Selbstauslösungen von feuchten und nassen Lawinen aus steilen Bereichen aller Expositionen bis in eine Höhe von ca. 1700 m zu erwarten.

Schneedecke

In den windabgewandten Bereichen der östlichen Expositionen und in Rinnen, Mulden und Waldlücken liegen teils mächtige Triebschneepakete, die mit einsetzendem Wind aus südwestlichen Richtungen weiter anwachsen. Sie liegen verbreitet auf weichen Schichten oder Oberflächenreif und sind mit schwachen Zwischenschichten durchsetzt. Am Vormittag geht der Schneefall in mittleren Lagen in Regen über und der lockere Neuschnee wird instabil. Schwachschichten können bei Feuchtigkeitseintrag kollabieren. In den Hochlagen besteht die Schneedeckenbasis oft aus kantigen Kristallen.

Tendenz

Die Lawinengefahr wird bei wärmeren Temperaturen die nächsten Tage zurückgehen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
2000m
Neuschnee
2000m


in höheren Lagen erhebliche Lawinengefahr

Einzelne Wintersportler können Schneebrettlawinen im Neu- und Triebschnee sowie auch im Altschnee auslösen. Wenn solche die gesamte Schneedecke mitreissen können sie auch mittelgroß werden. Gefahrenstellen sind vor allem an steilen Schattenhängen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden aller Expositionen vorhanden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Auch Fernauslösungen sind nicht ausgeschlossen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern weiterhin defensives Verhalten. In Bereichen mit Regeneinfluss sind im Tagesverlauf zunehmend auch nasse Rutsche und Lawinen möglich.

Schneedecke

Der Neuschnee von Samstag auf Sonntag konnte sich bis in mittlere Lagen etwas setzen und leicht verfestigen. Der seit Donnerstag gefallene Neu- und Triebschnee liegt auf einer oft lockeren, kantig aufgebauten Altschneeoberfläche oder Oberflächenreif. Die Verbindung ist daher schlecht. Die Altschneedecke ist ungünstig aufgebaut. Zudem sind Schichten im Neu- und Triebschnee störanfällig.

Tendenz

Die Lawinengefahr in höheren Lagen geht nur langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Neuschnee


Steile triebschneebeladene Hänge meiden.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, unterhalb davon mäßig. Das Hauptproblem ist in allen Höhenlagen der Triebschnee. Schneebrettlawinen können in eingewehten Bereichen, besonders an Steilhängen der Expositionen Nord über Ost bis Süd und in Rinnen und Mulden mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen finden sich auch im Waldübergangsbereich sowie in Waldschneisen und Lichtungen. Lawinen erreichen mittlere Größe. Weiterhin ist der lockere Neuschnee problematisch. Lockerschneelawinen lösen sich aus dem felsigen Steilgelände von selbst oder können an sehr steilen Hängen durch einen einzelnen Skifahrer ausgelöst werden. Am Nachmittag sind erste Selbstauslösungen von feuchten Lawinen, besonders im Waldbereich, zu erwarten.

Schneedecke

In den windabgewandten Bereichen der östlichen Expositionen und in Rinnen, Mulden und Waldlücken liegen teils mächtige Triebschneepakete, die mit einsetzendem Wind aus südwestlichen Richtungen weiter anwachsen. Sie liegen verbreitet auf weichen Schichten oder Oberflächenreif und sind mit schwachen Zwischenschichten durchsetzt. Nachmittags geht der Schneefall in mittleren Lagen in Regen über. In den Hochlagen besteht die Schneedeckenbasis oft aus kantigen Kristallen.

Tendenz

Die Lawinengefahr wird bei wärmeren Temperaturen die nächsten Tage zurückgehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Erhebliche Lawinengefahr in allen Expositionen! Schon eine einzelne Person kann eine Schneebrettlawine auslösen!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich (Stufe 3), darunter ist sie mäßig. Frische Triebschneeansammlungen in allen Expositionen und teilweisen bis in Waldschneisen hinab können an vielen Stellen hinter Kämmen, Geländekanten und in Rinnen und Mulden schon durch geringe Zusatzbelastung als mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

Schneedecke

Seit Donnerstag sind bis zu 60 cm Neuschnee gefallen, teilweise mit Graupel durchsetzt. Der Schnee wurde durch stürmischen West- bis Nordwestwind großräumig eher in die östlichen Sektoren verfrachtet, lokal können aber alle Himmelsrichtungen und auch Waldschneisen unter der Waldgrenze betroffen sein. Der frische Triebschnee kann Schwachschichten enthalten und liegt zusätzlich meist auf einer instabilen Schicht aus kantigen Kristallen oder Oberflächenreif. Im Fundament der Schneedecke schwächt aufbauende Umwandlung (Schwimmschnee) die Stabilität.

Tendenz

Der Dienstag verläuft mild und die Wolken lockern auf. Die Gefahrenstufe ändert sich wenig, es treten durch die Erwärmung aber vermehrt spontane Lawinen auf.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Neuschnee


in höheren Lagen erhebliche Lawinengefahr

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1800 m erheblich, darunter mäßig. Das Hauptproblem ist der Neu- und Triebschnee. Einzelne Wintersportler können in eingewehten Bereichen, besonders an Steilhängen der Expositionen Nordwest über Ost bis Südost, sowie in Rinnen und Mulden kleine bis mittlere Schneebrettlawinen auslösen. In Bereichen mit Regeneinfluss sind im Tagesverlauf zunehmend auch nasse Rutsche und Lawinen möglich.

Schneedecke

Der viele Neuschnee von Samstag auf Sonntag konnte sich bis in mittlere Lagen etwas setzen und leicht verfestigen. Der seit Donnerstag gefallene Neu- und Triebschnee liegt aber auf einer oft lockeren, kantig aufgebauten Altschneeoberfläche oder Oberflächenreif. Die Verbindung ist daher schlecht. Zudem sind Schichten innerhalb des jüngsten Neu- und Triebschneepaketes teilweise schwach verbunden.

Tendenz

Die Lawinengefahr in höheren Lagen geht nur langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Neuschnee
1600m


Viel Neuschnee und Wind erfordern Zurückhaltung

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. Schneebrettlawinen können im Trieb- und Neuschnee an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden und stellenweise auch spontan abgleiten. Lawinen erreichen mittlere Größe. Gefahrenstellen befinden sich in allen Expositionen, kammnah und kammfern, hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Sie nehmen in Größe und Häufigkeit mit der Höhe zu. Ältere Triebschneeansammlungen können überschneit und nur schwer zu erkennen sein. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Aus extrem steilem Gelände können sich mit der Sonneneinstrahlung zudem spontane, meist kleine Lockerschneelawinen lösen.

Schneedecke

Insgesamt sind in den letzten Tagen 50 bis 70 cm Neuschnee gefallen, über den Tag kommen weitere 10 cm dazu. Wind und Schneefall bilden in der Höhe stetig frischen Triebschnee und auch durch die Erwärmung kann sich der Schnee oberflächlich gut binden. Als Schwachschicht können sowohl noch lockerer Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die weitere Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten, dort neigt sie kaum zur Bruchausbreitung. Die Gesamtschneehöhe ist nach wie vor deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Der Triebschnee setzt sich mit der weiteren Erwärmung allmählich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frischer, störanfälliger Triebschnee

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter gering. Schneebrettlawinen können an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Vereinzelt können Lawinen auch spontan abgleiten. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich in West über Nord bis Südost ausgerichteten Hängen, hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden und auch im Waldgrenzbereich. Sie nehmen in Größe und Häufigkeit mit der Höhe zu. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Aus extrem steilem Gelände können sich mit der Sonneneinstrahlung spontane, meist kleine Lockerschneelawinen lösen. Neben der Verschüttungsgefahr ist auf die Mitreiß- und Absturzgefahr zu achten. Außerdem lauern weiterhin viele Steine.

Schneedecke

Insgesamt sind in den letzten Tagen 40 bis 50 cm Neuschnee gefallen, über den Tag kommen weitere 10 cm dazu. Wind und Schneefall bilden in der Höhe stetig frischen Triebschnee und auch durch die Erwärmung kann sich der Schnee oberflächlich gut binden. Als Schwachschicht für Triebschneeansammlungen können sowohl noch lockerer Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die weitere Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten und neigt kaum zur Bruchausbreitung. Unterhalb von 1400 m hat Regeneintrag die Schneedecke am Freitag angefeuchtet, innerhalb des Neuschneepakets hat sich ein nicht tragfähiger Schmelzharschdeckel ausgebildet. Die Gesamtschneehöhe ist nach wie vor deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Der Triebschnee setzt sich mit der weiteren Erwärmung allmählich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frische und ältere Triebschneeansammlungen sind störanfällig

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter gering. Schneebrettlawinen können an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden und vereinzelt auch spontan abgleiten. Lawinen können mittlere Größe erreichen. Gefahrenstellen befinden sich in allen Expositionen, kammnah und kammfern, hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden und auch im Waldgrenzbereich. Sie nehmen in Größe und Häufigkeit mit der Höhe zu. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Aus extrem steilem Gelände können sich mit der Sonneneinstrahlung zudem spontane, meist kleine Lockerschneelawinen lösen. Neben der Verschüttungsgefahr ist auf die Mitreiß- und Absturzgefahr zu achten. Außerdem lauern weiterhin viele Steine.

Schneedecke

Insgesamt sind in den letzten Tagen um die 50 cm Neuschnee gefallen, über den Tag kommen weitere 10 cm dazu. Wind und Schneefall bilden in der Höhe stetig frischen Triebschnee und auch durch die Erwärmung kann sich der Schnee oberflächlich gut binden. Als Schwachschicht können sowohl noch lockerer Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die weitere Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten, dort neigt sie kaum zur Bruchausbreitung. Die Gesamtschneehöhe ist nach wie vor deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Der Triebschnee setzt sich mit der weiteren Erwärmung allmählich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Störanfälligen Triebschnee beachten!

Die Lawinengefahr wird überwiegend in den höheren Lagen als erheblich eingestuft, teils auch ab der Waldgrenze. Starker teils stürmischer Wind in den Hochlagen hat störanfälligen Triebschnee gebildet, der leicht auslösbar ist. Zu beachten sind hier Verfrachtungen im Ostsektor, südseitig, aber auch die anderen Expositionen. In verfüllten Steilhängen sowie in steilen Mulden und Rinnen können mittlere Schneebrettlawinen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Diese Gefahrenstellen sind noch zu meiden. Mit der deutlichen Erwärmung sind im Tagesverlauf kleine Lockerschneelawinen im Steilgelände möglich. Bei Regen bis 1500m Höhe auch Nassschneelawinen.

Schneedecke

Der zuletzt gefallene teils ergiebige Neuschnee ist durch überwiegend starken Wind um West bis Nordwest verfrachtet worden und bindet mit der Altschneedecke oder älteren Verfrachtungen noch schlecht. Die vor allem in den höheren Lagen auch umfangreicheren Triebschneeablagerungen sind leicht zu stören. Aufbauend umgewandelte Kristalle schwächen generell das Schneedeckenfundament. Die Schneedecke ist sehr unterschiedlich verteilt, neben abgewehten sind gut verfüllte Bereiche vorhanden.

Tendenz

Deutliche Erwärmung führt zur Setzung der Schneedecke. Die Schneebrettgefahr geht zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Orte mit Schneeverwehungen sind gefährlicher

Besonders gefährlich sind Verwehungsschneeflächen, da bereits eine schwere Last eine kleine bis mittlere Lawine auslösen kann. Größere Vorsicht ist in Schluchten und Rinnen geboten, wo große Mengen an Flugschnee liegen können.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Gestern wehte ein mäßiger bis starker Nordwind, der Neuschnee mit sich brachte. Die Schneeoberfläche ist aufgrund des Windes uneben. In geschützten Lagen liegt etwas leichter Schnee, aber die Schneedecke ist meist hart und Harsch. Es ist erhöhte Vorsicht geboten, vor allem dort, wo der Wind Neuschnee gebildet hat.

Tendenz

Es wird wärmer. Einzelne Lawinenkegel aus dem Süden sind ab Dienstag möglich, vor allem in den Mittelgebirgen. Oberhalb der Waldgrenze gibt es noch gefährliche Triebschneeablagerungen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschnee beachten!

Die Lawinengefahr wird ab der Waldgrenze als mäßig eingestuft. Starker Wind hat störanfälligen Triebschnee gebildet, der leicht auslösbar ist. Zu beachten sind Verfrachtungen im Ostsektor, südseitig, teils auch anderen Expositionen. In verfüllten Steilhängen sowie in steilen Mulden und Rinnen können mittlere Schneebrettlawinen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Diese Gefahrenstellen sind noch zu meiden. Mit der deutlichen Erwärmung sind im Tagesverlauf kleine Lockerschneelawinen im Steilgelände möglich. Bei Regen bis 1500m Höhe auch Nassschneelawinen.

Schneedecke

Der zuletzt gefallene teils ergiebige Neuschnee ist durch überwiegend starken Wind um West bis Nordwest verfrachtet worden und bindet mit der Altschneedecke oder älteren Verfrachtungen noch schlecht. Die teils auch umfangreicheren Triebschneeablagerungen sind leicht zu stören. Aufbauend umgewandelte Kristalle schwächen generell das Schneedeckenfundament. Die Schneedecke ist sehr unterschiedlich verteilt, neben abgewehten sind gut verfüllte Bereich vorhanden.

Tendenz

Deutliche Erwärmung führt zur Setzung der Schneedecke. Die Schneebrettgefahr geht zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frischer Triebschnee ist weiterhin störanfällig!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneebereiche können durch geringe Zusatzbelastung als kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen befinden sich insbesondere im kammnahen Steilgelände der Expositionen Nord über Ost bis Süd sowie in eingewehten Rinnen und Mulden, vereinzelt bis in lichte Waldbereiche.

Schneedecke

Seit Donnertag fielen 15 bis 30 cm Neuschnee, der mit starkem Wind aus westlichen Richtungen als Triebschnee auf eine lockere, mit Graupel durchsetzte Schneeauflage abgelagert wurde. Schwachschichten für Schneebrettlawinen bilden weiche Einlagerungen innerhalb der frischen, gebundenen Schneeauflage sowie lockere Schneeschichten (Neuschnee, kantige Kristalle) im Übergang zur verharschten Altschneedecke. Deren Fundament wird stellenweise durch aufbauende Umwandlung zusätzlich geschwächt. Generell ist die Schneemenge ist nach wie vor deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Am Dienstag klingen Schneefall und Regen bald ab und am Nachmittag lockert es auf. Die Frostgrenze steigt allmählich gegen 2000 m. Das Triebschneeproblem nimmt ab, kurzeitig steigt die Gefahr von spontanen feuchten Lawinen an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Mäßige Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze. Schon eine einzelne Person kann eine Schneebrettlawine auslösen!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig (Stufe 2), darunter ist sie gering. Frische Triebschneeansammlungen, vorwiegend in den Sektoren Nord über Ost bis Süd, lokal aber auch in anderen Expositionen und in Waldschneisen, können an einigen Stellen hinter Kämmen, Geländekanten und in Rinnen und Mulden schon durch geringe Zusatzbelastung als mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

Schneedecke

Seit Donnerstag sind bis zu 30 cm Neuschnee gefallen, teilweise mit Graupel durchsetzt. Der Schnee wurde durch stürmischen West- bis Nordwestwind großräumig eher in die östlichen Sektoren verfrachtet, lokal können aber alle Himmelsrichtungen und auch Waldschneisen unter der Waldgrenze betroffen sein. Der frische Triebschnee liegt oft auf einer instabilen Schicht aus kantigen Kristallen oder Oberflächenreif. Im Fundament der Schneedecke schwächt aufbauende Umwandlung (Schwimmschnee) die Stabilität.

Tendenz

Der Dienstag verläuft mild und die Wolken lockern auf. Die Lawinengefahr ändert sich vorerst nur wenig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Kleine, kammnahe Triebschneeansammlungen beachten

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Kammnaher Triebschnee kann als meist kleine Schneebrettlawine an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich im Nord- und Ostsektor hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Die Absturzgefahr überwiegt abseits von Geländefallen die Verschüttungsgefahr. Weiterhin Vorsicht vor Steinen, die nur von wenig Schnee überdeckt sind.

Schneedecke

In den letzten Tagen sind 10 bis 20 cm Neuschnee gefallen. Lockerer Neuschnee, der von Triebschnee überlagert wird, kann eine oberflächennahe Schwachschicht darstellen. Insgesamt liegt wenig Schnee, innerhalb der Altschneedecke sind keine ausgeprägten Schwachschichten vorhanden.

Tendenz

Der Triebschnee setzt sich mit der weiteren Erwärmung allmählich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, aber frischen Triebschnee beachten!

Die Lawinengefahr ist gering. Frische Triebschneelinsen in eingewehten Rinnen und Mulden sowie hinter Rücken und Kämmen oberhalb der Waldgrenze sind aber störanfällig und können durch einzelne Personen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

Schneedecke

Frische Triebschneelinsen liegen oft auf kantigen Kristallen oder Oberflächenreif, die als Schwachschicht wirken können. Abgesehen davon ist die Altschneeoberfläche von einigen Zentimetern Neuschnee überdeckt. Generell schwächt aufbauende Umwandlung das geringmächtige Schneedeckenfundament. Windexponiertes Gelände ist meist abgeblasen und nahezu schneefrei.

Tendenz

Der Dienstag verläuft mild und die Wolken lockern auf. Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe



Vereinzelte Triebschneelinsen beachten

Die Lawinengefahr ist gering. Trotzdem existieren vereinzelt frische Triebschneelinsen hinter exponierten Rücken und Kämmen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Diese können als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Absturzgefahr überwiegt die Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Frische Triebschneelinsen liegen in höheren Lagen oft auf lockeren Schneeschichten, die als Schwachschicht wirken können. Etwas Regen und kurzzeitige Erwärmung haben vergangenen Freitag die Schneedecke teilweise angefeuchtet, dort bildete sich mit erneuter Abkühlung ein Schmelzharschdeckel. Generell liegt wenig Schnee.

Tendenz

Am Dienstag klingen Schneefall und Regen bald ab und am Nachmittag lockert es auf. Die Frostgrenze steigt allmählich gegen 2000 m. Das Triebschneeproblem nimmt ab, kurzeitig steigt die Gefahr von feuchten Rutsche an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschneelinsen sind stellenweise störanfällig!

Die Lawinengefahr ist gering. Trotzdem können frische Triebschneebereiche durch eine einzelne Person als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen befinden sich insbesondere im kammnahen Steilgelände der Expositionen Nordwest über Ost bis Süd sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Weiterhin überwiegt die Mitreiß- und Absturzgefahr gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Etwas Neuschnee wurde durch starken Wind aus westlichen Richtungen in die Leebereiche als Triebschnee auf eine lockere, mit Graupel durchsetzte Schneeauflage abgelagert. Etwas Regen und Erwärmung haben vergangenen Freitag die Schneedecke teilweise angefeuchtet, dort bildete sich ein Schmelzharschdeckel. Schwachschichten für Schneebrettlawinen bilden lockere Schneeschichten (Neuschnee, kantige Kristalle) im Übergang zur verharschten Altschneedecke, dessen Fundament vereinzelt durch aufbauende Umwandlung geschwächt wird. Die Schneehöhe ist sehr unterschiedlich. Harte, abgewehte und triebschneebeladene Bereiche wechseln sich ab.

Tendenz

Am Dienstag klingen Schneefall und Regen bald ab und am Nachmittag lockert es auf. Die Frostgrenze steigt allmählich gegen 2000 m. Das Triebschneeproblem nimmt ab, kurzeitig steigt die Gefahr von feuchten Rutschen an.