Lawinenwarndienst Salzburg

Samstag, 10. Jänner 2026

Veröffentlicht am 10.01.2026, 08:25:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Kammnahen Triebschnee beachten

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Kammnaher Triebschnee kann als kleine Schneebrettlawine an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich im Nord- und Ostsektor hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Die Absturzgefahr überwiegt abseits von Geländefallen die Verschüttungsgefahr. Weiterhin Vorsicht vor Steinen, die nur von wenig Schnee überdeckt sind.

Schneedecke

Bis Freitagabend sind 10 bis 20 cm Neuschnee gefallen, bis Samstagabend fallen weitere 5 bis 10 cm. Frischer Triebschnee kommt in der Höhe auf lockerem Neuschnee zu liegen, der eine Schwachschicht darstellt. Unterhalb von 1400 m hat am Freitag Regeneintrag die Schneedecke teilweise angefeuchtet, dort hat sich ein Schmelzharschdeckel ausgebildet. Die Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten und neigt kaum zur Bruchausbreitung. Insgesamt liegt wenig Schnee.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt weiterhin störanfällig. Mit weiterem Schneefall wachsen die Triebschneeansammlungen nochmals etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Kleine, kammnahe Triebschneeansammlungen beachten

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Kammnaher Triebschnee kann als kleine Schneebrettlawine an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich im Nord- und Ostsektor hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Die Absturzgefahr überwiegt abseits von Geländefallen die Verschüttungsgefahr. Weiterhin Vorsicht vor Steinen, die nur von wenig Schnee überdeckt sind.

Schneedecke

Am Freitag fielen etwa 10 cm Neuschnee, in der Nacht kommen noch einmal um die 5 cm Neuschnee dazu. Lockerer Neuschnee, der von Triebschnee überlagert wird, kann eine oberflächennahe Schwachschicht darstellen. Insgesamt liegt wenig Schnee, innerhalb der Altschneedecke sind keine ausgeprägten Schwachschichten vorhanden.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt weiterhin störanfällig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frischer, störanfälliger Triebschnee

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Kammnaher Triebschnee kann an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Schneebrettlawinen können mittlere Größe erreichen, die Triebschneeansammlungen wachsen im Tagesverlauf an. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich in Nordwest über Nord bis Südost ausgerichteten Hängen, hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Neben der Verschüttungsgefahr ist auf die Mitreiß- und Absturzgefahr zu achten. Außerdem lauern weiterhin viele Steine.

Schneedecke

Bis Freitagabend sind 10 bis 20 cm Neuschnee gefallen, bis Samstagabend fallen weitere 5 bis 10 cm. Wind und Schneefall bilden in der Höhe stetig frischen Triebschnee. Als Schwachschicht können sowohl der zuletzt gefallene Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die weitere Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten und neigt kaum zur Bruchausbreitung. Unterhalb von 1400 m hat Regeneintrag die Schneedecke am Freitag angefeuchtet, dort hat sich ein Schmelzharschdeckel ausgebildet auf dem der Neuschnee zu liegen kommt. Die Schneemenge ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt weiterhin störanfällig. Mit weiterem Schneefall wachsen die Triebschneeansammlungen nochmals etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frische und ältere Triebschneeansammlungen sind störanfällig

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Schneebrettlawinen können an einigen Stellen schon durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Lawinen können mittlere Größe erreichen, die frischen Triebschneeansammlungen wachsen im Tagesverlauf an. Gefahrenstellen befinden sich in allen Expositionen, kammnah und kammfern, hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Neben der Verschüttungsgefahr ist auf die Mitreiß- und Absturzgefahr zu achten. Außerdem lauern weiterhin viele Steine.

Schneedecke

Bis Freitagabend sind 10 bis 20 cm Neuschnee gefallen, bis Samstagabend fallen weitere 5 bis 10 cm, lokal auch mehr. Wind und Schneefall bilden in der Höhe stetig frischen Triebschnee. Als Schwachschicht können sowohl der zuletzt gefallene lockere Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die weitere Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten, dort neigt sie kaum zur Bruchausbreitung. Die Schneemenge ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt weiterhin störanfällig. Mit weiterem Schneefall wachsen die Triebschneeansammlungen nochmals etwas an.