Lawinenwarndienst Salzburg

Freitag, 9. Jänner 2026

Veröffentlicht am 09.01.2026, 08:03:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Neuschnee
2000m


Neuschnee verdeckt alte Gefahrenstellen wie Triebschneeschollen und Steine.

Die Lawinengefahr ist ab 2000 m mäßig, darunter gering. In hohen Lagen können kammnahe Triebschneeschollen und kleine Schneebretter in Rinnen und Mulden bereits von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich im Nord- und Ostsektor. Die Absturzgefahr überwiegt abseits von Geländefallen die Verschüttungsgefahr und meist geht von Steinen mehr Gefahr aus als vom Schnee. Die Gefahrenstellen sind oft überschneit und somit nicht immer zu erkennen.

Schneedecke

Neuschnee überdeckt ältere Triebschneeschollen und Steine Die Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten und neigt kaum zur Bruchausbreitung. Insgesamt liegt wenig Schnee.

Tendenz

Am Wochenende bildet sich frischer Triebschnee. Die Lawinengefahr steigt leicht an.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Neuschnee
2000m


Südföhn und Nordwestwind bilde(te)n störanfälligen Triebschnee.

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2000 m mäßig, darunter gering. Kleine (vereinzelt mittlere) Schneebretter können an einigen Stellen, kammnah und kammfern hinter Geländekanten im nordwest-, über ost- bis südseitigem Gelände von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Auch in Rinnen und Mulden hat sich Triebschnee angesammelt. Der Triebschnee wird im Tagesverlauf teilweise überschneit und somit schwer erkennbar. Neben der Verschüttungsgefahr ist auf die Mitreiß- und Absturzgefahr zu achten. Außerdem lauern weiterhin viele Steine.

Schneedecke

Wind und Schneefall bilde(te)n Triebschnee. Als Schwachschicht für ein Schneebrett können sowohl der zuletzt gefallene Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten und neigt kaum zur Bruchausbreitung. Die Schneemenge ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Am Wochenende bilden Wind und Neuschnee frischen Triebschnee. Die Lawinengefahr steigt etwas an.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m


Frischer Triebschnee

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2000 m mäßig, darunter gering. Kleine (vereinzelt mittlere) Schneebretter können an einigen Stellen, kammnah und kammfern hinter Geländekanten im erweiterten Nordsektor von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Auch in Rinnen und Mulden kann sich frischer, störanfälliger Triebschnee ansammeln. Neben der Verschüttungsgefahr ist auf die Mitreiß- und Absturzgefahr zu achten. Außerdem lauern weiterhin viele Steine.

Schneedecke

Wind und Schneefall bilden frischen Triebschnee. Als Schwachschicht für ein Schneebrett können sowohl der zuletzt gefallene Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten und neigt kaum zur Bruchausbreitung. Die Schneemenge ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Am Wochenende bilden Wind und Neuschnee frischen Triebschnee. Die Lawinengefahr steigt etwas an.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr

Die Lawinengefahr ist gering, vereinzelte Gefahrenbereiche durch frische Triebschneelinsen können sich hinter kammnahen Geländekanten befinden.

Schneedecke

Wenig Schnee, zudem regnet es in der Früh bis etwa 1400 m. Oft liegen nur ein paar Zentimeter Schnee / Triebschnee auf den Wiesen bzw. auf einer dünnen Harschkruste.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Neuschnee


Neuschnee ohne nennenswerten Wind

Die Lawinengefahr ist gering. Kleine Lawinen (locker und brettig) bzw. Schollen sind jedoch vor allem kammnah möglicherweise auslösbar.

Schneedecke

Wenig Schnee. Oft liegen nur ein paar Zentimeter Schnee / Triebschnee auf den Wiesen bzw. auf einer dünnen Harschkruste.

Tendenz

Am Wochenende bildet sich frischer Triebschnee. Die Lawinengefahr steigt leicht an.